freundlich
DE | FR
3
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Digital
USA

Hat Donald Trump seine Macht missbraucht, um Jeff Bezos zu schikanieren?

President Donald Trump, left, and Satya Nadella, Chief Executive Officer of Microsoft, center, listen as Jeff Bezos, Chief Executive Officer of Amazon, speaks during an American Technology Council rou ...
Kämpfen um IT-Milliardenaufträge: Satya Nadella von Microsoft und Amazon-Chef Jeff Bezos (r.) bei einem früheren Treffen mit dem US-Präsidenten.Bild: AP

Hat Trump seine Macht missbraucht, um Amazon-Gründer Jeff Bezos eins auszuwischen?

Amazon gibt Donald Trump die Schuld, dass der Pentagon-Milliardenauftrag an den Konkurrenten Microsoft ging. Es gebe unerklärliche Fehler.
10.12.2019, 06:5310.12.2019, 09:23

Amazon hat den milliardenschweren Cloud-Computing-Auftrag des US-Verteidigungsministeriums nach Ansicht des Unternehmens vor allem wegen «unzulässigen Drucks von Präsident Donald Trump» verloren. Dies sei die plausibelste Erklärung für mehrere «offenkundige, unerklärliche» technische Fehler.

Diese Fehler hätten zur Vergabe des Auftrages an den Konkurrenten Microsoft geführt, schreiben die Amazon-Anwälte in einer am Montag (US-Zeit) bei Gericht eingereichten Beschwerde. Trumps wiederholte Einmischung in die Auftragsvergabe habe das Pentagon derart unter Druck gesetzt, dass der Prozess nicht mehr ordnungsgemäss gewesen sei, heisst es weiter in dem publikgewordenen Schriftstück.

Trump hasst Bezos

Trump übt regelmässig scharfe Kritik an Amazon-Chef Jeff Bezos, dem auch die «Washington Post» gehört, die kritisch über Trump berichtet. In dem auf den 22. November datierten Schreiben an das Gericht listet Amazon eine ganze Reihe von negativen Äusserungen und Beschimpfungen Trumps gegen Bezos, Amazon und die «Washington Post» auf.

Die Anwälte fordern daher, dass die Auftragsvergabe erneut geprüft und neu entschieden werden soll:

«Es steht viel auf dem Spiel: Die Frage ist, ob es dem Präsidenten der Vereinigten Staaten erlaubt sein sollte, das Budget des [Verteidigungsministeriums] für seine persönlichen und politischen Ziele zu nutzen»

Die Sparte Amazon Web Services des weltgrössten Online-Händlers galt lange als Favorit im Rennen um den Zuschlag. Das Pentagon hatte aber Ende Oktober mitgeteilt, dass der Auftrag an Microsoft gehen werde. Im Vertrag ist eine Obergrenze von bis zu umgerechnet rund zehn Milliarden Franken über einen Zeitraum von zehn Jahren festgeschrieben, wie das Pentagon damals mitgeteilt hatte.

(dsc/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Neue Aufnahmen von 9/11

1 / 20
Neue Aufnahmen von 9/11
quelle: epa/federal bureau of investigation / fbi / handout
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

80 Rappen inklusiv Versand für ein Ladekabel aus China

Video: watson

Das könnte dich auch noch interessieren:

3 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Hierundjetzt
10.12.2019 11:38registriert Mai 2015
Logisch hat er sich eingemischt. Er meint ja nach 3 Jahren immer noch die USA sei nur eine Filiale der Trump Org.
585
Melden
Zum Kommentar
3
Das sind die stärksten Marken der Welt – Schweizer Firma staunt selbst über ihren Rang 3
Wie viel ist eine Marke wert und wie stark ist sie? Es ist eine Frage, die sich jedes Unternehmen stellt. Zu den stärksten Marken gehören üblicherweise Grossfirmen aus den USA oder China. In diesem Jahr mischt aber auch eine aus der Schweiz ganz vorne mit.

Das britische Markenbeurteilungsinstitut Brand Finance gilt als eines der renommiertesten, wenn es darum geht, weltweite Marken zu bewerten. Von den diversen Reports ist der jährliche Global 500 der wichtigste.

Zur Story