DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

WhatsApp entwickelt eigenen Browser – das sind die Vorteile und Gefahren

WhatsApp will seinen Nutzern das Teilen und Aufrufen von Internetlinks noch leichter machen. Dazu müssen sie nicht einmal mehr zum Browser wechseln.
16.03.2019, 15:4516.03.2019, 15:46
Ein Artikel von
t-online

WhatsApp bekommt bald einen eigenen Browser. Das berichtet der Techblog «WABetaInfo» und beruft sich auf Hinweise in der neuen Beta-Version von WhatsApp (Version 2.19.74). Dadurch soll es künftig möglich sein, verschickte Links direkt in der App zu öffnen.

Bisher wechselt WhatsApp automatisch zum Standard-Browser, wenn man auf einen in einer Nachricht enthaltenen Link tippt. Dieser Zwischenschritt würde mit einem In-App-Browser entfallen.

Die meisten Nutzer kennen das bereits von Facebook oder Twitter. Der Vorteil ist, dass sich Online-Inhalte dadurch noch schneller und bequemer aufrufen lassen.

Ausserdem werden die Browser-Fenster automatisch wieder geschlossen, wenn der Nutzer zum Chat zurückkehrt. Das schont den Akku.

Facebook interessiert sich für die Daten

Auch die Facebook-Tochter profitiert davon, wenn die Nutzer mehr Zeit mit WhatsApp verbringen und innerhalb der App weiter surfen. Dadurch erhöht sich einerseits die Nutzungsdauer. Ausserdem bietet sich der WhatsApp-Browser für zielgerichtete Werbung an. Beim Surfen fallen weitere Daten an, die direkt an das Werbenetzwerk der Facebook-Tochter übermittelt werden.

Wer den In-App-Browser von WhatsApp nicht nutzen will, kann ihn in den Einstellungen wieder deaktivieren. Dann wird wieder wie gewohnt der Standard-Browser aufgerufen. 

Der WhatsApp-Browser befindet sich bisher noch in der Testphase. Teilnehmer im Beta-Programm von WhatsApp können einen ersten Blick darauf werfen. Hier können Sie sich dafür registrieren . Allerdings müssen die Tester damit rechnen, dass die Beta-Version der App Fehler enthalten könnte. Bei einer vorherigen Beta-Version gab es beispielsweise Probleme mit der Anzeige von Fotos, die in der App aufgenommen wurden.

Vorsicht vor betrügerischen Links

Auch angesichts der Tatsache, dass WhatsApp immer wieder zur Verbreitung von schädlichen Links und üblen Scherzen missbraucht wird, ist im Umgang mit dem neuen In-App-Browser Vorsicht geboten. Schliesslich kann der Nutzer damit noch schneller nichtsahnend auf betrügerischen Seiten landen. Angeblich will WhatsApp den Nutzer warnen, wenn er eine als unsicher eingestufte Seite aufruft. Doch wie gut das funktioniert, bleibt abzuwarten. 

Verwendete Quellen:

(str/t-online.de)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Street-Art-Künstlerin Barbara wird bei Facebook attackiert

1 / 8
Street-Art-Künstlerin Barbara wird bei Facebook attackiert
quelle: facebook.com/ichwillanonymbleiben
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Deshalb ist Yoga für die Katz

Video: watson

Abonniere unseren Newsletter

5 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
drjayvargas
16.03.2019 17:21registriert Januar 2016
Also im Prinzip das Gegenteil von Browsern, welche die Privatsphäre schützen 😂
360
Melden
Zum Kommentar
avatar
Lausannois86
16.03.2019 16:27registriert November 2018
Macht dies bloss nicht, Facebook sammelt schon aktuell Unmengen an Informationen wenn man sich nicht ausloggt und weitersurft. Viele Webseiten (wie z.B. Shopping-Seiten) haben einen "Tag", der erkennt welches FB-Profil aktuell auf der Seite ist. Wenn dann etwas angeschaut wird und nicht gekauft wird, wird es fortan Werbung geben für dieses oder ähnliche Produkte. Falls sich jemand wundert, warum, genau weil Facebook "mitgelesen" hat beim Anschauen.
261
Melden
Zum Kommentar
5
Hacker deckt Schwachstellen in Traktoren von John Deere auf
Ein australischer Hacker hat Schwachstellen in beliebten Traktormodellen von John Deere entdeckt. Darüber konnte er die Geräte per Touchscreen kontrollieren.

Ein australischer Hacker hat die Kontrolle über zwei Traktorenmodelle des US-Herstellers John Deere übernommen, berichtet das US-Magazin «Wired». Der unter dem Namen «Sick Codes» bekannte Hacker habe es geschafft, die Software der Traktoren so zu modifizieren, dass er standardmässig gesperrte Funktionen des Herstellers aufheben konnte, heisst es. Seine Ergebnisse habe der Programmierer am vergangenen Wochenende auf der Hackerkonferenz Defcon in Las Vegas vorgestellt.

Zur Story