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WhatsApp entwickelt eigenen Browser – das sind die Vorteile und Gefahren

WhatsApp will seinen Nutzern das Teilen und Aufrufen von Internetlinks noch leichter machen. Dazu müssen sie nicht einmal mehr zum Browser wechseln.



Ein Artikel von

T-Online

WhatsApp bekommt bald einen eigenen Browser. Das berichtet der Techblog «WABetaInfo» und beruft sich auf Hinweise in der neuen Beta-Version von WhatsApp (Version 2.19.74). Dadurch soll es künftig möglich sein, verschickte Links direkt in der App zu öffnen.

Bisher wechselt WhatsApp automatisch zum Standard-Browser, wenn man auf einen in einer Nachricht enthaltenen Link tippt. Dieser Zwischenschritt würde mit einem In-App-Browser entfallen.

Die meisten Nutzer kennen das bereits von Facebook oder Twitter. Der Vorteil ist, dass sich Online-Inhalte dadurch noch schneller und bequemer aufrufen lassen.

Ausserdem werden die Browser-Fenster automatisch wieder geschlossen, wenn der Nutzer zum Chat zurückkehrt. Das schont den Akku.

Facebook interessiert sich für die Daten

Auch die Facebook-Tochter profitiert davon, wenn die Nutzer mehr Zeit mit WhatsApp verbringen und innerhalb der App weiter surfen. Dadurch erhöht sich einerseits die Nutzungsdauer. Ausserdem bietet sich der WhatsApp-Browser für zielgerichtete Werbung an. Beim Surfen fallen weitere Daten an, die direkt an das Werbenetzwerk der Facebook-Tochter übermittelt werden.

Wer den In-App-Browser von WhatsApp nicht nutzen will, kann ihn in den Einstellungen wieder deaktivieren. Dann wird wieder wie gewohnt der Standard-Browser aufgerufen. 

Der WhatsApp-Browser befindet sich bisher noch in der Testphase. Teilnehmer im Beta-Programm von WhatsApp können einen ersten Blick darauf werfen. Hier können Sie sich dafür registrieren . Allerdings müssen die Tester damit rechnen, dass die Beta-Version der App Fehler enthalten könnte. Bei einer vorherigen Beta-Version gab es beispielsweise Probleme mit der Anzeige von Fotos, die in der App aufgenommen wurden.

Vorsicht vor betrügerischen Links

Auch angesichts der Tatsache, dass WhatsApp immer wieder zur Verbreitung von schädlichen Links und üblen Scherzen missbraucht wird, ist im Umgang mit dem neuen In-App-Browser Vorsicht geboten. Schliesslich kann der Nutzer damit noch schneller nichtsahnend auf betrügerischen Seiten landen. Angeblich will WhatsApp den Nutzer warnen, wenn er eine als unsicher eingestufte Seite aufruft. Doch wie gut das funktioniert, bleibt abzuwarten. 

Verwendete Quellen:

(str/t-online.de)

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    Alle Leser-Kommentare
  • My Senf 18.03.2019 13:59
    Highlight Highlight Gut, dass Brian Acton zur richtgen Zeit nochmals auf #deletefacebook aufmerksam macht!

    Ich verstehe immer weniger wieso Leute an WhatsApp festhalten.

  • Lörrlee 18.03.2019 09:09
    Highlight Highlight "... das sind die [...] Gefahren"? als Titel? Echt jetzt?
    Ein WhatsApp Browser ist eine Gefahr an sich. Facebook steht dahinter, ist ja logisch was die wollen. Die wollen dir nicht einen sicheren, einfachen oder benutzerfreudlichen Browser bieten... nein, die wollen mehr Daten erhalten und Werbung auf eine Art und Weise einbringen, wie die User sie annehmen würden. Wenn WhatsApp neu ein Browser ist, dann denkt keiner "was macht die Werbung in meinem Chat".
    Da Browser zudem eine Unmenge mehr an Daten saugen als WhatsApp, merkt keiner wenn auch WhatsApp plötzlich mehr Daten klaut.
  • Electric Elefant 17.03.2019 02:02
    Highlight Highlight Man kann's nicht oft genug erwähnen... Daten abziehen - das machen alle der grossen (Google, MS, Amazon und sogar Apple). Aber keiner von denen hat wiederholt so schamlos seine Versprechen gebrochen wie Facebook. Eine absolut unseeriöse Firma!
    Also am besten Messenger wechseln (Signal, Threema, Telegram, etc..) und wenn man das nicht will, auf keinen Fall diesen integrierten Browser nutzen!
    • Schluch 18.03.2019 09:08
      Highlight Highlight sogar...
  • drjayvargas 16.03.2019 17:21
    Highlight Highlight Also im Prinzip das Gegenteil von Browsern, welche die Privatsphäre schützen 😂
  • Lausannois86 16.03.2019 16:27
    Highlight Highlight Macht dies bloss nicht, Facebook sammelt schon aktuell Unmengen an Informationen wenn man sich nicht ausloggt und weitersurft. Viele Webseiten (wie z.B. Shopping-Seiten) haben einen "Tag", der erkennt welches FB-Profil aktuell auf der Seite ist. Wenn dann etwas angeschaut wird und nicht gekauft wird, wird es fortan Werbung geben für dieses oder ähnliche Produkte. Falls sich jemand wundert, warum, genau weil Facebook "mitgelesen" hat beim Anschauen.

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