Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa08918175 Young Liu, chairman of Foxconn Technology Group (Hon Hai Precision Industry Co. Ltd.), speaks to the press during the ceremonial opening of Foxconn Research institute in Taipei, Taiwan, 04 January 2021. According to news reports, Foxconn Technology Group is in talks to China based electric-vehicle startup company Byton LTD. for funding that could mark a large bet on the electric car business.  EPA/RITCHIE B. TONGO

Young Liu, Vorsitzender der Foxconn Technology Group (Hon Hai Precision Industry Co. Ltd.), während der Eröffnung des Foxconn-Forschungsinstituts in Taipeh, Taiwan. Bild: keystone

Foxconn will neben iPhones auch chinesische Elektroautos bauen

Es geht um die wegen der Corona-Pandemie verzögerte Serienproduktion von Byton.



Der vor allem als Hersteller diverser Apple-Geräte bekannte Auftragsfertiger Foxconn stösst ins Autogeschäft vor. Der Elektronik-Spezialist aus Taiwan will die chinesische Elektroauto-Firma Byton beim Aufbau der Produktion des ersten Serienfahrzeugs unterstützen, wie die Unternehmen am Montag mitteilten.

Byton wollte bereits im vergangenen Jahr die Fertigung in China aufnehmen. In der Corona-Pandemie wurden die Pläne jedoch auf Eis gelegt. Nun werde ein Start der Produktion bis zum ersten Quartal 2022 angepeilt, hiess es.

Byton – der Tesla-Herausforderer aus China

Byton war von ehemaligen BMW-Managern gegründet worden und kooperiert unter anderem mit dem chinesischen Autokonzern FAW. Das erste Modell der Firma, der SUV M-Byte, sorgte für Aufsehen unter anderem mit einem riesigen Display praktisch von Tür zu Tür im Cockpit.

Ein serienreifes Modell wurde 2019 auf der Automobilausstellung IAA in Frankfurt vorgestellt und sollte nach damaligen Ankündigungen 2021 auch in Europa auf den Markt kommen.

Was ist mit Fiat Chrysler?

Foxconn wolle industrielle Ressourcen und seine Expertise in fortschrittlicher Fertigungstechnologie einbringen, teilten die Unternehmen mit.

Foxconn hatte vor einem Jahr bereits eine Kooperation mit dem Autokonzern Fiat Chrysler für den chinesischen Markt bekanntgegeben. Doch der Status dieses Projekts ist unklar.

(dsc/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Der Byton-SUV M-Byte

SBB und Mobility kooperieren bei E-Autos

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Interview

Was ein Sterbe-Experte zum Tod durch das Coronavirus sagt

Mit der modernen Medizin wurde der Tod zu einem lösbaren Problem. Seither müssen wir selber entscheiden, wann wir den Kampf aufgeben. Verändert die Pandemie, wie wir über den Tod denken? Antworten von Palliativ-Mediziner Roland Kunz.

Seit bald einem Jahr werden wir mit täglichen Meldungen der Coronatoten daran erinnert, dass wir sterben werden. Und nicht wissen wann. In diesem Thema ist Roland Kunz Experte. Er ist Palliativmediziner und ehemaliger Chefarzt der Akutgeriatrie und Palliative Care an den Zürcher Stadtspitälern. Zusammen mit Heinz Rüegger, Theologe, Ethiker und Gerontologe, hat er ein Buch über selbstbestimmtes Sterben geschrieben.

Wir trafen Roland Kunz zum Interview auf einer Parkbank in Zürich. Heinz Rüegger …

Artikel lesen
Link zum Artikel