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Hackergruppe Akira attackiert rund 200 Unternehmen in der Schweiz

Hackergruppe Akira attackiert rund 200 Unternehmen in der Schweiz

16.10.2025, 13:3121.10.2025, 09:11

Die Hackergruppe Akira hat ihre Aktivitäten in der Schweiz intensiviert. Rund 200 Unternehmen wurden Opfer von Ransomware-Angriffen. Der Schaden beläuft sich derzeit auf mehrere Millionen Franken und weltweit auf mehrere hundert Millionen Dollar.

Hacker mit Laptop (Symbolbild)
Eine Hackergruppe hat zahlreiche Schweizer Unternehmen attackiert.Bild: imago-images.de

Seit April vergangenen Jahres führt die Bundesanwaltschaft (BA) ein Strafverfahren, wie der Bund am Donnerstag mitteilte. Die Ermittlungen werden unter Koordination des Bundesamtes für Polizei (Fedpol) in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Cybersicherheit (Bacs) und den Behörden verschiedener mitwirkender Länder geführt.

Die Hackergruppe Akira tauchte im März 2023 erstmals auf. Sie arbeitet mit spezieller und eigens entwickelter Software und verfügt über eine IT-Infrastruktur, die international über mehrere Länder verteilt ist. Dabei praktiziert sie die sogenannte doppelte Erpressung, bei der Daten des Opfers zuerst entwendet und dann verschlüsselt werden.

Wird das Lösegeld nicht innert der gesetzten Frist gezahlt, wird dem Opfer nicht nur der Entschlüsselungscode zu den Daten weiter vorenthalten, sondern Akira veröffentlicht diese Daten auf einem Blog im Darknet. Der Name dieses Blogs lautet «DLS» für «Data Leak Site». Die Zahlung des Lösegelds erfolgt in Kryptowährung, meistens in Bitcoin, wie es in der Mitteilung des Bundes weiter heisst.

Die Behörden gehen bei den von Angriffen Betroffenen von einer gewissen Dunkelziffer aus. Dies sei darauf zurückzuführen, dass die Opfer der Hackergruppe aus Angst um ihren Ruf das geforderte Lösegeld zahlen und auf Strafantrag verzichten.

Behörden warnen vor Lösegeld-Zahlung

Die Bundesanwaltschaft, das Fedpol und das Bundesamt für Cybersicherheit betonen, dass sich dank der Einreichung eines Strafantrages die Erfolgschancen im Kampf gegen solche kriminellen Gruppen steigen. Die Behörden warnen auch davor, Lösegeld zu bezahlen. Dieses diene nur der Finanzierung der kriminellen Aktivitäten.

Bei solchen Ransomware-Angriffen handelt es sich laut den Behörden zwar in der Regel um komplexe Angriffe, aber die Mehrzahl davon lasse sich vermeiden.

Der Zugriff bei solchen Angriffen erfolgt demnach meistens über nicht aktualisierte Systeme und Fernzugriffe wie VPNs (Virtual Private Networks) und RDPs (Remote Desktop Protocols), die nicht durch eine Zwei-Faktor-Authentifizierung geschützt sind. (dab/sda)

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Europäer kaufen immer mehr E-Autos, in der Schweiz hingegen …
In der EU werden Stromer auch Anfang 2026 weiter beliebter. In der Schweiz hingegen stagnieren die Verkäufe seit vier Jahren.
Auf dem europäischen Automarkt zieht die Elektromobilität an. Der Anteil der vollelektrisch angetriebenen Autos an den Neuzulassungen in der EU erhöhte sich im Januar und Februar auf 18,8 Prozent, während es in den ersten beiden Monaten 2025 erst 15,2 Prozent waren. Dies gab der Herstellerverband Acea in Brüssel bekannt. Europaweit, also inklusive EFTA-Länder und Grossbritannien, stieg der Anteil von 16,9 auf 19,6 Prozent. In der Schweiz hingegen sank der Stromer-Anteil minimal von 20,4 auf 20,3 Prozent. Die E-Auto-Verkäufe stagnieren hierzulande seit rund vier Jahren.

Die höchsten E-Auto-Anteile haben Norwegen und Dänemark mit 98 und 82 Prozent. In Kroatien sind es nur rund 2 Prozent.

Mit dem Wachstum der E-Mobilität sanken die Verkäufe von reinen Benzin-Autos weiter. Im Februar gingen die Verkäufe in der EU gegenüber dem Vorjahresmonat um 23,3 Prozent zurück.
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