DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Beim Börsengang 2017 konnten sich die Gründer Bobby Murphy (l.) und CEO Evan Spiegel freuen.
Beim Börsengang 2017 konnten sich die Gründer Bobby Murphy (l.) und CEO Evan Spiegel freuen.Bild: AP/AP

Snapchat gewinnt immer mehr User, hat aber ein ernsthaftes Problem

05.02.2020, 06:5705.02.2020, 08:57

Snapchat hat 2019 trotz harter Konkurrenz durch Instagram weitere Smartphone-User für sich gewonnen. Die App mit dem gelb-weissen Geister-Logo konnte in den letzten Quartalen einen starken Nutzerzuwachs verbuchen.

Meedia.de schreibt: «Der Turnaround geht weiter. Nach dem Siegeszug von Instagram wurde Snapchat schon abgeschrieben, dann setzte 2019 die Trendwende ein.»

Wie viele User hat Snapchat?

Allein im Weihnachtsquartal konnte Snapchat mit 218 Millionen täglich aktiven Nutzerinnen und Nutzern einen Zuwachs von acht Millionen Snapchattern verzeichnen.

2019 zählte Snapchat insgesamt 31 Millionen mehr Nutzer als im Vorjahr. Dies liess der CEO und Gründer der Snap Inc. mit Sitz in Venice, Kalifornien, Evan Spiegel bei der Präsentation der Quartalszahlen in der Nacht auf Mittwoch verlauten.

Wo ist das Problem?

Im vergangenen Geschäftsjahr setzte Snap 1,72 Milliarden Dollar um. Es ist allerdings weiterhin unklar, wie Snapchat dereinst schwarze Zahlen schreiben und die Investoren befriedigen kann. Wegen Instagram und Co.

Im gesamten Geschäftsjahr 2019 habe der 2011 von Evan Spiegel und Robert Murphy gegründete US-Konzern, der sich selbst als Kamerahersteller beschreibe, den Horrorverlust von 1,03 Milliarden Dollar angehäuft, schreibt meedia.de.

Das Comeback scheine intakt – wie Snap jedoch einmal Geld verdienen wolle, bleibe bis heute ein Rätsel, analysiert der deutsche Branchendienst. Unter dem Strich habe das Social Media-Unternehmen im letzten Quartal des vergangenen Jahres immer noch happige 240 Millionen Dollar netto verloren und das Minus damit gegenüber dem Vorjahreszeitraum sogar um weitere 49 Millionen Dollar ausgeweitet.

Die Umsatzentwicklung zeige hingegen weiter nach oben. «Nach Erlösen von 390 Dollar im Vorjahreszeitraum konnte Snap im vierten Kalenderquartal nunmehr 561 Millionen Dollar umsetzen – ein Zuwachs von 44 Prozent.»

Die Erwartungen der Wall Street wurden leicht verfehlt. Der Aktienkurs tauchte um 12 Prozent.

Snapchat gilt als Social-Media-Pionier wegen der Erfindung des «Story»-Formats, das Instagram und Co. kopierten. 2013 lehnten die Gründer ein Kaufangebot von Facebook ab. Angeblich waren ihnen 3 Milliarden Dollar nicht genug.

(dsc)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

25 Snaps, die so schlecht sind, dass sie einen Printscreen verdient haben

1 / 27
25 Snaps, die so schlecht sind, dass sie einen Printscreen verdient haben
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Ab sofort schauen wir Pressekonferenzen nur noch mit Filtern

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
Anonymous erklärt den Anti-Abtreibungs-Republikanern den Krieg – das sind die ersten Opfer
In den USA steht das Recht auf Abtreibung auf der Kippe. Viele Frauen und Netzaktivisten sind in Rage. Anonymous-Hacktivisten kündigten Aktionen gegen radikale Abtreibungsgegner an und lassen ihren Worten nun Taten folgen.

Ein Leak erschüttert seit Tagen die USA. Das fast 50-jährige Recht auf Abtreibung steht vor dem Aus. Fünf der neun Mitglieder des konservativ dominierten Supreme Court wollen das landesweite Recht auf Abtreibung kippen. Diese Bombe liess Anfang Mai das Online-Magazin «Politico» platzen.

Zur Story