DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Die Koreaner bauen hervorragende TV-Geräte. Doch nun ist ihnen in der Niederlande das angeblich illegale Beeinflussen des Online-Handels zum Verhängnis geworden.
Die Koreaner bauen hervorragende TV-Geräte. Doch nun ist ihnen in der Niederlande das angeblich illegale Beeinflussen des Online-Handels zum Verhängnis geworden.
archivBild: keystone

Fernseher-Preise im Internet manipuliert: Samsung muss büssen

01.10.2021, 08:3101.10.2021, 12:28

Samsung hat laut der niederländischen Konsumentenschutzbehörde während fünf Jahren die Preise seiner Fernseher auf illegale Weise manipuliert. Der koreanische Elektronikriese muss deshalb eine Strafe in Höhe von fast 40 Millionen Euro zahlen, wie die Zeitung «De Telegraaf» berichtete.

Samsung-Angestellte hätten in der Zeit von 2013 bis 2018 aktiv das Internet nach besonders günstigen Angeboten von Händlern durchforstet, um im Anschluss Druck auf die Anbieter auszuüben, damit diese die Preise erhöhen.

WhatsApp-Nachrichten als Beweis

Als Beweise für die illegale Praxis führte die Behörde WhatsApp-Nachrichten und E-Mails an, in denen Samsung-Angestellte mit Händlerkontakten sprachen, fasst winfuture.de den Zeitungsbericht zusammen.

Die niederländischen Konsumentenschützer betonten, dass Hardware-Verkäufer in ihrer Preisgestaltung frei sein müssten. Das Verhalten Samsungs habe den Wettbewerb auf Ebene des Handels behindert und dadurch zu höheren Preisen auf Seite der Endkunden geführt.

Samsung hat laut Bericht in einer schriftlichen Antwort erklärt, von der Entscheidung enttäuscht zu sein. Das Unternehmen kündigte an, die Geldbusse juristisch anzufechten.

Kundinnen und Kunden, die möglicherweise zu viel Geld für einen zwischen 2013 und 2018 gekauften Samsung-Fernseher bezahlt haben, können sich an Konsumentenorganisationen wenden, um einen Entschädigungsfall einzuleiten.

(dsc, via winfuture.de)

Samsung erfindet das Kino neu

Video: srf/SDA SRF
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Diese ultra-dünnen Fernseher stehen bald in unseren Wohnzimmern

1 / 20
Diese ultra-dünnen Fernseher stehen bald in unseren Wohnzimmern
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Wenn «Die Bachelorette» in Zeiten von Corona gedreht werden würde

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Ja, auch doppelt Geimpfte sterben: Die 4 Gründe – und was das über die Impfung sagt

Auch der Tod des geimpften alt Nationalrates Herczog zeigt: Todesfälle von geimpften Senioren könnten häufiger werden. Doch selbst die Ältesten sind noch immer siebenmal besser geschützt.

Doppelt geimpft und dennoch an Corona verstorben. Dieses Schicksal ereilte letzte Woche den 74-jährigen alt Nationalrat Andreas Herczog. Für Impfskeptiker ist dies ein Argument, sich weiterhin nicht impfen zu lassen. Doch das ist zu kurz gedacht: Aktuell sterben in den Spitälern siebenmal mehr Ungeimpfte als Geimpfte an Covid-19.

Der Tod eines 74-jährigen Geimpften wie bei Herczog ist eher selten: Bei den ungeimpften Toten sind ca. 60 Prozent über 80 Jahre alt. Bei den Toten, die einen …

Artikel lesen
Link zum Artikel