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Hyperloop One besteht in der Wüste von Las Vegas den Test

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Hyperloop One: So funktioniert die menschliche Rohrpost
So sieht die menschliche Rohrpost aus: Hyperloop-One Test in der Wüste Nevadas.
quelle: x00642 / steve marcus
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Hyperloop One: Die menschliche Rohrpost hat in Las Vegas den ersten Test bestanden

11.05.2016, 17:2420.05.2016, 16:34
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Geht es nach der Vision von Tesla-Gründer Elon Musk, werden Menschen schon bald in einer Art Hochgeschwindigkeitsrohrpost transportiert. 2013 hatte er zum ersten Mal seine Vision der Öffentlichkeit präsentiert. Die 570 Kilometer lange Strecke zwischen Los Angeles und San Francsico soll damit in etwas mehr als einer halben Stunde zu bewältigen sein.

Nun geht das Projekt in die nächste Runde. In der Wüste von Nevada ist gestern Abend die Antriebstechnologie des Hyperloop One getestet worden. Dafür wurde in den letzten Monaten eine Teststrecke in der Nähe von Las Vegas errichtet.

Bei der Vorführung in der Wüste war ein Gestell zu sehen, das über ein kurzes Gleisstück sauste und eine grosse Sandwolke aufwirbelte. Auch wenn die Zuschauer viel Vorstellungskraft brauchten, um die Vision der Ultrageschwindigkeitskapsel abzuleiten - den ersten Praxistest hat das Projekt damit erfolgreich bestanden.

«Wir sind heute der Verwirklichung von Hyperloop einen Schritt näher gekommen», sagte der Chef des Startup-Unternehmens Hyperloop One, Rob Lloyd, vor dem geladenen Publikum.

Der Hyperloop One rollt nicht auf Schienen, er schwebt – Magnetismus sei Dank.YouTube/Andrew Hawkins

Grosstest vor Ende Jahr

Noch vor Ende des Jahres will das Unternehmen einen umfassenderen Test veranstalten, welcher der Science-Fiction-Vision Musks schon deutlich näher kommt. Dann soll es eine Röhre geben und auch eine Kapsel. Und die soll dann möglicherweise bereits jene Geschwindigkeiten erreichen, die den Verkehr der Zukunft revolutionieren sollen - bis zu 1220 Kilometer pro Stunde.

Hyperloop One nennt diesen anvisierten Grosstest ohne falsche Bescheidenheit den «Kitty-Hawk-Moment» - unter Bezug auf den Ort an der US-Südostküste, wo den Gebrüdern Wright im Jahr 1903 der erste motorisierte Flug der Geschichte gelungen war.

Der Anfang der Revolution des Reisens, wie sie sich die Hyperloop-Entwickler vorstellen, besteht aus einem auf Gleisen befestigten Gestell, das durch Magnetkraft in Bewegung gesetzt wurde. Die magnetische Energie wird von sogenannten Statoren erzeugt, die am Anfang der Schienenstrecke aufgereiht sind.

Sie haben Hyperloop One gegründet: Shervin Pishevar, Brogan BamBrogan und CEO Rob Lloyd.
Sie haben Hyperloop One gegründet: Shervin Pishevar, Brogan BamBrogan und CEO Rob Lloyd.
Bild: STEVE MARCUS/REUTERS

Wie ein abhebendes Flugzeug

Das Gestell soll später zum Gehäuse der Kapsel ausgebaut werden, wie der Mitbegründer von Hyperloop One, Brogan BamBrogan, erläuterte. Das Gefährt soll dann innerhalb weniger Sekunden auf rund 650 Kilometer pro Stunde beschleunigen können.

Das Reisen im Hyperloop soll aber sanft sein. Die Passagiere würden die Beschleunigung nicht mehr spüren «als bei einem abhebenden Flugzeug», sagte BamBrogan. Unternehmenschef Lloyd erwartet, dass das neuartige Transportsystem bereits im Jahr 2019 zunächst Frachten transportieren wird, zwei Jahre danach Passagiere.

Zu sehen war vor allem eine Staubwolke.
Zu sehen war vor allem eine Staubwolke.
Bild: John Locher/AP/KEYSTONE

Der gebürtige Südafrikaner Musk hatte seine Vision des Hyperloop vor drei Jahren vorgestellt. Er ist durch seine hochambitionierten Projekte zu einem Guru der High-Tech-Welt geworden. Seine Tesla-Elektroautos gehören zu den innovativsten Fahrzeugen weltweit. Auch mit seinem Raumfahrtunternehmen SpaceX, dem es gelungen ist, Trägerraketen und Transporter unbeschadet aus dem Weltall zurückkehren zu lassen, sorgt er für Furore.

Die Entwicklung von Hyperloop findet jedoch nicht unter Musks Regie statt. Er konzipierte das neue Verkehrssystem von Anfang an als «Crowdfunding»- und «Crowdsourcing»-Projekt, also als Vorhaben, dessen Geldmittel wie Expertise aus den verschiedensten Quellen gespeist werden.

Als Folge konkurrieren derzeit zwei Startups um die Vorreiterrolle: Neben Hyperloop One, das bis vor kurzem noch Hyperloop Technologies hiess, gibt es auch noch Hyperloop Transportation Technologies, das aber bislang keine öffentliche Vorführung angekündigt hat.

(mbu/sda/afp)

Wie Elon Musk mit Tesla durchstartete

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Wie Elon Musk mit Tesla durchstartete
Tesla Motors, oder kurz Tesla, wurde 2003 von Silicon-Valley-Ingenieuren gegründet. Sie wollten beweisen, dass Elektrofahrzeuge herkömmlichen Autos überlegen sind.
quelle: getty images north america / joe raedle
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27 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Crank
11.05.2016 20:43registriert Dezember 2015
Ein paar Infos zur verwendeten Technik wären nett gewesen. Das das Unternehmen einen neuen Namen hat interessiert mich nich die Bohne.
So hat der Artikel etwa soviel Inhalt wie einer auf 20 Minuten. :-(
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Teslaner
11.05.2016 17:55registriert April 2015
Wenn diese Technologie gefördert wird, sehe ich viele Probleme gelöst.

1. viel weniger Flugverkehr.
2. Lastwagentransporte nehmen ab
3. Umweltverschmutzung nimmt stark ab
4. Schnelleres Reisen

Also SBB: Statt neue Züge jetzt hier investieren!
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Wackelarmiger Windhosenkamerad
11.05.2016 18:06registriert Mai 2016
Endlich, Futurama lag doch richtig!
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Ausser zum Präsidenten der Vereinigten Staaten.

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