DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Roboter schiesst Selfie auf dem Mars, das uns aus den Socken haut

18.06.2018, 07:43
bild: flickr

«WALL·E» lässt grüssen.

Diese Aufnahme, die Seán Doran am Sonntag geteilt hat, zeigt den Curiosity Rover inmitten eines marsianischen Staubsturms. Ähnlich wie die meisten Fotos, die der Rover teile, sehe es gleichzeitig real und jenseitig aus, kommentiert CNet.

Und damit zur weltbewegenden Frage:

Warum sieht man keinen Selfie-Stick auf dem Foto?

Die Erklärung gibts in diesem Video:

Kurzfassung: Es handelt sich um eine Bildkombination. Der Computer hat die ausfahrbare Kamerahalterung durch einen Zusammenschnitt mehrere Fotos verschwinden lassen.

Während Curiosity Selfies schiesst, geht es seinem Kollegen Opportunity dreckig: Der gigantische Staubsturm lässt so gut wie keine Sonne mehr durch, um die per Sonnenenergie betriebenen Batterien des Rovers, der seit 2004 über den Roten Planeten rollt, aufzuladen. Deswegen ist «Opportunity» im Ruhemodus, aus dem der Rover den Erwartungen nach wieder aufwachen kann, wenn der Sturm vorüber ist.

«Curiosity» war 2012 auf dem Mars gelandet und sucht dort nach Spuren von früherem Leben. Er ist mit fast 900 Kilogramm und 3 mal 2,7 Metern der grösste mobile Forschungsroboter, der bislang auf den Roten Planeten geschickt wurde.

(dsc/sda)

Erklär mal einem Ausserirdischen die WM...

Video: watson/Knackeboul, Lya Saxer
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Anekdoteles

Wie eine experimentelle OP Alan Shepard doch noch zum Mond brachte

In einem Molekül Zeit wurde jener unbekannte, 100 Kilometer über uns sich auftuende, 13,8 Milliarden Jahre alte, ins Unendliche strebende Raum gleich zweimal besucht. Und Alan Shepard war der Zweite. Um 23 Tage von Abermillionen von Tagen zu spät. Der Zweite in einer Menschheit, für die der Erste alles ist und der Zweite nichts.

Amerika hatte den Wettlauf ins All gegen die Sowjetunion verloren.

Zumindest vorerst.

Juri Gagarin hatte am 12. April 1961 in seinem Raumschiff Wostok 1 in 106 …

Artikel lesen
Link zum Artikel