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YouTube: Wird höchste Videoqualität bald kostenpflichtig?

ARCHIV - 19.01.2017, Bayern, Bamberg: Das Foto zeigt einen Schatten vor einem Logo von YouTube. (Zu dpa "Wer war's? - BGH klärt Auskunftsanspruch bei illegalen Uploads") Foto: Nicolas Armer/ ...
Das YouTube-Premium-Abo könnte bald der einzige Weg sein, Videos in höchster Auflösung zu schauen.Bild: DPA

Höchste Videoqualität auf YouTube könnte bald kostenpflichtig werden

YouTube könnte Videos in 4K-Auflösung künftig nur noch gegen Bezahlung anbieten. Darauf zumindest deuten die Beobachtungen zahlreicher Nutzerinnen und Nutzer hin.
04.10.2022, 11:5704.10.2022, 14:02
Ein Artikel von
t-online

Künftig könnte die Wiedergabe von YouTube-Videos in 4K- oder 8K-Auflösung kostenpflichtig werden. Darauf deuten verschiedene Nutzerberichte hin, wie das Tech-Portal «MacRumors» berichtet.

So posten User auf Reddit und Twitter Screenshots, die die verfügbaren Auflösungen für ein gerade abgespieltes Video zeigen. Unter der Option «2160p» – landläufig auch 4K-Auflösung genannt – findet sich dort der Hinweis «Premium».

Bei einem anderen Nutzer ist die Funktion noch ergänzt durch den Hinweis «Tap to upgrade». Konkret heisst das: Nur wenn diese Nutzer das kostenpflichtige «Premium»-Abo abgeschlossen haben (15.90 Franken pro Monat), können sie die höchste Videoqualitätsstufe nutzen.

Noch sind nur einzelne betroffen

Eine offizielle Anpassung gibt es derzeit nicht – offenbar testet Google die Funktion momentan bei einigen ausgewählten Nutzerinnen und Nutzern. Allerdings ist es gut möglich, dass dies künftig auch für alle gelten könnte – etwa um den «Premium»-Dienst noch attraktiver zu machen.

Aktuell erhalten Kunden des Abodienstes werbefreie Videos. Ausserdem können Videos gespeichert werden, um sie auch offline anzuschauen. Darüber hinaus erhalten Kunden mit dem «Premuim»-Abo Zugriff auf den Steaming-Dienst YouTube Music.

Eigentlich scheint es dem Abodienst recht gut zu gehen. Erst vor einem Jahr teilte Google mit, dass man bereits 50 Millionen Abonnenten für YouTube Music (kostet allein 12.90 Franken / Monat) und YouTube Premium gewonnen habe.

Gut möglich, dass das starke Wachstum, das sicherlich von der Pandemie und den Lockdowns profitierte, mittlerweile wieder deutlich abgeflacht ist und Google nun nach neuen Möglichkeiten sucht, die Abschlussrate anzukurbeln.

Aktuell ist allerdings jede Videoauflösung kostenlos nutzbar. Sollte bei Videos «2160p» nicht angezeigt werden, liegt das daran, dass längst nicht alle Videos in dieser hohen Auflösung angeboten werden.

(t-online/cpf)

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74 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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bokl
04.10.2022 12:38registriert Februar 2014
Zuerst mit Billig-/Gratis-Angebot die Konkurrenten aus dem Markt drängen, dann langsam die Preise erhöhen. Typisches Verhalten eines Dealers ...
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Matrixx
04.10.2022 12:16registriert März 2015
Na gut. Dann halt nur noch Videos in 1440p, wie vor wenigen Jahren.
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Skuld
04.10.2022 12:39registriert Mai 2016
Ein paar kreative Nutzer starten etwas Innovatives und die Wirtschaft vermiest es dann wieder allen.
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