Ebola
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The front view of Samstel Clinic & Maternity owned by late Dr. Ikyke Samuel Enuemo, who contracted the Ebola virus after treating an official from the ECOWAS regional bloc at Rumokoro in Port Harcout, Rivers State on August 29, 2014. Some 160 people are being medically monitored in Nigeria's oil-producing hub Port Harcourt after a doctor died from the Ebola virus, the local government said today. The doctor, Ikyke Samuel Enuemo, fell ill after treating an official from the ECOWAS regional bloc, who travelled to the city after coming into contact with a Liberian-American man who brought the virus into Nigeria and died on July 25. The Nigerian government announced yesterday that the doctor was Nigeria's sixth person to die from the haemorrhagic fever and the first outside the country's biggest city, Lagos. .  AFP PHOTO/STR

In dieser Klinik in Port Harcourt operierte der infizierte Arzt. Bild: AFP

WHO warnt vor Epidemie

Mit Ebola infizierter Arzt operierte weiter, jetzt droht in Nigeria Epidemie



Entscheidend für die Verbreitung von Ebola in Port Harcourt war nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO die Infektion eines Arztes, der nach seiner Erkrankung noch Patienten operierte und vermutlich zu Dutzenden Menschen Körperkontakt hatte. Bei dem inzwischen verstorbenen Arzt, seiner Frau und einem Menschen in der Klinik wurde der Ebola-Erreger bestätigt.

Mehr als 200 Kontaktpersonen stünden unter Beobachtung. Bei 60 davon besteht demnach ein hohes bis sehr hohes Infektionsrisiko. Der Ausbruch habe das Potenzial, sich schneller zu verbreiten als die Welle in der Metropole Lagos, wo das Virus zuerst auftrat, warnte die WHO.

Das Ebola-Virus hatte Nigeria, das bevölkerungsreichste Land Afrikas, am 20. Juli mit einem Mann aus Liberia erreicht, der am Flughafen von Lagos zusammenbrach und fünf Tage später starb. Über eine Kontaktperson dieses Mannes hatte sich der Arzt in Port Harcourt infiziert. Er könnte vor allem Patienten, Gäste einer Familienfeier und Mitglieder seiner Gemeinde angesteckt haben.

Neue Medikamente gegen Ebola

In Genf diskutieren seit Donnerstag knapp 200 Mediziner und andere Fachleute aus aller Welt, wie die Ebola-Epidemie in Westafrika gestoppt werden kann. Insbesondere könnten noch nicht zugelassene Medikamente im Kampf gegen das Virus helfen. 

Die WHO hatte Mitte August grünes Licht für den Einsatz von Ebola-Wirkstoffen gegeben, die noch nicht am Menschen getestet sind. Ergebnisse des Treffens sollten am Freitagabend bekanntgegeben werden. (whr/sda/dpa)

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