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manuka honig

Honig ist gesund – Manuka-Honig ist noch gesünder. Bild: shutterstock

Ein Brotaufstrich wie ein Wundermittel: Warum der Manuka-Honig besonders gesund ist

philipp Mitter / gesundleben



Ein Artikel von

Beim Volk der Maoris ist er schon seit vielen Jahrhunderten ein Allheilmittel. Die Rede ist von dem Manuka-Honig. Dieser Honig stammt von dem neuseeländischen Manuka-Strauch, hat eine umfangreiche Heilwirkung und das bei den unterschiedlichsten Krankheiten. Was der Manuka-Honig wirklich bewirken kann, konnte erst jetzt nachgewiesen werden. Manuka-Honig ist sogar gegen die multiresistenten und gefährlichen Krankenhauskeimen einzusetzen.

Seit Urzeiten ist die Wirkung von Honig bekannt

Schon die Menschen in der Steinzeit haben gewusst, dass Honig mehr ist als nur ein Mittel zum Süssen. Alte Höhlenmalereien, die mehr als 9000 Jahre alt sind, zeigen auf, dass Honig bereits da zum Zweck der Heilung eingesetzt worden ist.

Honig ist aber nicht nur ein Naturheilmittel, das sich gut bewährt hat, sondern es hat sich dank verschiedener Studien gezeigt, dass die Wirkung des Honigs hochaktuell ist. In Honig ist ein bestimmtes Zuckerabbauprodukt enthalten und das sogar in sehr grossen Mengen. Das Produkt nennt sich Methylglyoxal oder auch MGO abgekürzt.

Sehr gute Heilwirkung durch MGO

Jeder natürliche Honig enthält dieses Methylglyoxal, aber nicht in der Menge, in der sie benötigt wird, damit auch ein spürbarer Effekt erzeugt werden kann. Dafür muss die Konzentration sehr hoch sein. Der Honig, der vom neuseeländischen Manuka-Strauch gewonnen wird, liefert diese Menge in einer hohen Konzentration. Die Maoris benutzen die Blätter des Strauchs schon immer zur Heilung von verschiedenen Erkrankungen.

Zum Beispiel legen sie die Blätter des Manuka-Strauchs auf Wunden, um diese schnell zu heilen. Die Blätter enthalten nennenswerte Mengen an MGO. Die Blüten hingegen nicht. Erst wenn der Nektar durch die Bienen verarbeitet wird und der Honig dann in der Wabe reifen kann, bildet sich diese antibakterielle Substanz und der Manuka-Honig erhält dann bis zu 800 mg des MGO auf jedes Kilogramm Honig. Der normale Bienenhonig erreicht dagegen nur 20 mg.

Was die Studien sagen

Der Honig aus dem neuseeländischen Strauch hat den Inhaltsstoff MGO in reichlicher Menge und dieser hat eine Wirkung wie Antibiotika. Er ist in umfangreicher Weise wirksam, selbst gegen multiresistente Keime, welche in den Wunden für eine Blutvergiftung sorgen. Gegen diese Keime ist der Manuka-Honig ebenfalls einzusetzen.

Der Honig ist aber ebenso wirksam gegen Pilze, Viren und viele andere Krankheitskeime. Heute wird der Manuka-Honig bereits in Krankenhäusern mit Gammastrahlen sterilisiert und bei schlecht heilenden Beingeschwüren eingesetzt.

gesundleben.ch

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Honig für die innere und äussere Anwendung

Manuka-Honig ist für die innere wie auch für die äussere Anwendung sehr gut geeignet. Aber auch als Mittel für die Schönheit, in Bezug auf eine schöne, geschmeidige und glatte Haut ist der Honig mit ein paar Spritzern Zitrone sehr gut einzusetzen. Ganz besonders als Gesichtsmaske zeigt er seine Wirkung. Der Manuka Honig hat die Eigenschaften, dass er die Haut reinigt, mit Feuchtigkeit versorgt und beruhigt.

Wo ist der Honig zu kaufen und was kostet er?

Manuka-Honig ist in Bioläden erhältlich, im Online-Handel und auch in Reformhäusern. Der Honig ist sehr gefragt, dementsprechend hoch ist auch das Angebot. Es kommen jährlich bis zu 10'000 Tonnen Honig mit der Bezeichnung Manuka in den Handel. Aber in Neuseeland werden lediglich 1700 Tonnen hergestellt.

Deshalb sollte man sehr gut darauf achten, was man bestellt und kauft, denn nicht alle Honigsorten, die den Namen «Manuka» tragen, kommen auch wirklich aus Neuseeland und stammen vom Manuka-Strauch. Wenn man ganz sicher sein möchte, sollte man sich nach dem Aufdruck des MGO-Wertes richten oder ob er einen UMF-Wert aufweist. Es kommt darauf an, wie hoch der Wirkstoffgehalt ist. Die Füllmenge spielt ebenfalls eine Rolle. Da kann es schon vorkommen, dass ein Glas dieses Honigs um die 50 Franken kostet.

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