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Nach Messerattacke auf drei Soldaten

Angreifer von Nizza spricht von Hass auf Soldaten und Juden



Nach der Messerattacke auf drei Soldaten in Südfrankreich hat der Angreifer in Polizeigewahrsam erste Aussagen zur Tat gemacht. Bei sporadischen Antworten auf Fragen soll er über seinen Hass auf Frankreich und die Polizei sowie auf Soldaten und Juden gesprochen haben.

French citizen Moussa Coulibaly, a suspect in a Nice stabbing attack, is seen in this still image taken from surveillance video at Ataturk International airport in Istanbul January 29, 2015. Two French soldiers were wounded in a knife attack outside a Jewish cultural centre in the southern city of Nice on February 3, 2015, the interior ministry said. One soldier guarding the centre was attacked by a man with a knife. Two other soldiers patrolling the area then intervened and one of them was also hurt. Both suffered slight wounds, one to the cheek and the other to the arm. The attacker, identified as Moussa Coulibaly, has been detained after attack. REUTERS/Haberturk Newspaper Handout via Reuters (TURKEY  - Tags: POLITICS CRIME LAW) NO SALES. NO ARCHIVES. FOR EDITORIAL USE ONLY. NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS. THIS IMAGE HAS BEEN SUPPLIED BY A THIRD PARTY. IT IS DISTRIBUTED, EXACTLY AS RECEIVED BY REUTERS, AS A SERVICE TO CLIENTS. TURKEY OUT. NO COMMERCIAL OR EDITORIAL SALES IN TURKEY

Die französische Polizei veröffentlichte dieses Bild von Moussa Coulibaly. Bild: HANDOUT/REUTERS

Moussa Coulibaly habe ausserdem gesagt, dass in seinen Augen Muslime weltweit verfolgt würden, verlautete am Mittwochabend aus Ermittlungskreisen in Nizza.

Coulibaly hatte am Dienstag im Zentrum von Nizza drei Soldaten mit einem Messer attackiert, die dort ein jüdisches Zentrum im Rahmen des französischen Anti-Terror-Plans schützten. Zwei wurden leicht verletzt. 

Dazu, ob er bei seinem Angriff wusste, dass die Soldaten die jüdischen Einrichtungen bewachten, äusserte sich Coulibaly in Polizeigewahrsam nicht. Das jüdische Zentrum liegt zurückgesetzt in einem Hof und ist von der Strasse aus nicht als solches erkennbar.

Der 30-Jährige stammt aus dem Grossraum Paris und soll sich seit 2011 radikalisiert haben. Am Donnerstagnachmittag soll er nach Angaben der Ermittler zur Fortsetzung des Gewahrsams nach Paris gebracht werden. (feb/sda/afp)

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