Gesellschaft & Politik
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Bild: AP/Alpenglow Expeditions

Alpinismus

Den Mount Everest zu bezwingen, ist nun praktisch unmöglich: Sherpas verlassen Basislager



Nach dem schweren Lawinenunglück mit 16 toten Nepalesen am Mount Everest haben sich fast alle Sherpas zur Umkehr entschlossen. Nur noch sehr wenige Teams warten mit ihren Sherpas im Basislager darauf, vielleicht doch noch aufsteigen zu können.

Dies sagte Lhakpa Sherpa, Generalsekretär des Verbandes der Bergsteigerausbilder Nepals, am Samstag. Für die meisten Expeditionen aus aller Welt ist es unmöglich, den höchsten Berg der Welt ohne die Unterstützung lokaler Bergführer und Träger zu erklimmen.

Mehrere Sherpas sagten der Nachrichtenagentur DPA, sie wollten aus Respekt vor ihren toten Freunden und Familienangehörigen in dieser Saison nicht weiter gehen. Westliche Bergführer berichteten hingegen aus dem Basislager, es sei vor allem um Politik gegangen. Radikale Gruppen hätten die Tragödie am Everest benutzt, um ihren Einfluss auszubauen, schreibt etwa der US-Bergsteiger Greg Paul.

Die nepalesische Regierung war den Forderungen der Sherpas im Basislager nachgekommen und hatte mehr Geld für Verletzte und höhere Zahlungen an ihre Familien im Todesfall zugesagt. Trotzdem entspannte sich die Situation nicht. Von den Tumulten unbeeinflusst seien Teams, die den Everest von der chinesischen Seite aus besteigen wollen, berichteten Expeditionsteilnehmer. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Adonis 26.04.2014 09:20
    Highlight Highlight Ja endlich, werden die Sherpas unterstütz! Wenn ver-rückte ver-rücktes machen, sollen sie auch verrückt viel zahlen und nicht die Menschen vor Ort ausnützen. In Zermatt zahlt man über Weihnachten z.B. für ein Lux-Zimmer Fr. 680.--, also...
    • ast1 26.04.2014 13:06
      Highlight Highlight Das Problem liegt bei den Reiseveranstaltern, nicht bei den Touristen. Die zahlen nämlich um die 60000 CHF. Von dem Betrag sehen die Sherpas aber nichtmal einen Zwanzigstel.
    • Adonis 26.04.2014 17:44
      Highlight Highlight Das ist bestimmt so. Einverstanden.

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