Die Schweiz liegt nach dem zweiten Drittel gegen Finnland 1:3 zurück. In der 37. Minute verkürzte Alina Müller in Unterzahl zwar, doch stellte die Finnin Sanni Vanhanen 35 Sekunden später den Zwei-Tore-Vorsprung noch im Powerplay wieder her.
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Olympiaticker
Schweiz gerät gegen Finnland in Rückstand +++ Britschgi patzt im Kurzprogramm
Die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand-Cortina werden am 6. Februar eröffnet. Bis am 22. Februar geht es in 116 Wettkämpfen in 16 Sportarten um Gold, Silber und Bronze.
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Schweizerinnen verkürzen – und kassieren gleich den nächsten Gegentreffer
Finnland trifft gegen die Schweiz doppelt
In der 24. Minute ist Vainikka dann aber doch erfolgreich. Die Finnin erzielt in Überzahl das erste Tor ihres Teams bei den Olympischen Spielen. Bei den Schweizerinnen sass Annic Büchi wegen eines Cross-Checks auf der Strafbank.
Gut sechs Minuten später ist die Schweizer Torhüterin Saskia Maurer ein zweites Mal geschlagen. Julia Liikala sorgte für das 2:0 zugunsten von Finnland. Damit wäre die Schweiz Gruppenletzte und würde im Viertelfinal entweder erneut auf die Finninnen, die noch auf Kanada treffen, oder Tschechien treffen.

Gut sechs Minuten später ist die Schweizer Torhüterin Saskia Maurer ein zweites Mal geschlagen. Julia Liikala sorgte für das 2:0 zugunsten von Finnland. Damit wäre die Schweiz Gruppenletzte und würde im Viertelfinal entweder erneut auf die Finninnen, die noch auf Kanada treffen, oder Tschechien treffen.
2. Drittel beginnt furios
Die Schweiz kommt früh im 2. Drittel des letzten Gruppenspiels des Eishockey-Turniers der Frauen zu einer guten Chance. Ivana Mey scheitert aber alleine vor Finnland-Goalie Sanni Ahola. Im direkten Gegenzug hat die Schweiz dann Glück, dass Viivi Vainikka nur den Pfosten trifft.
Britschgi patzt in Kurzprogramm
Europameister Lukas Britschgi leistete sich im Kurzprogramm gleich bei seiner ersten Figur einen Fehler. Der Eiskunstläufer verhinderte einen Sturz zwar, bekam für seinen Griff aufs Eis aber dennoch Abzüge. Mit 80,87 Punkten liegt er trotz eines ansonsten guten Programms weit hinter den Führenden zurück. Eine Medaille schien ohnehin unrealistisch, jetzt wird es aber auch mit einer Platzierung unter den Top 10 schwierig. Die Topstars folgen erst noch. (nih)

Noch keine Tore nach 20 Minuten
Im 1. Drittel blieben die Schweiz und Finnland noch torlos. Das letzte Gruppenspiel für die Nati begann ausgeglichen, doch konnten die Finninnen gegen Ende des Drittels etwas aufdrehen. Bisher gaben sie neun Schüsse aufs Schweizer Tor ab, die Nati kommt erst auf fünf Torschüsse. Dennoch steht es weiterhin 0:0. Mit einem Sieg wäre die Schweiz sicher Dritter und würde auf Schweden aus der schwächeren Gruppe B treffen.

Wichtiges letztes Gruppenspiel für die Schweizer Eishockey-Nati
Die Schweizerinnen treffen im letzten Gruppenspiel auf Finnland. Mit einem Sieg könnte sich die Eishockey-Nati für die Viertelfinals einen wichtigen Vorteil sichern. Dann hätten sie Platz 3 nämlich sicher und würden auf Schweden, den Erstplatzierten der schwächeren Gruppe B, treffen. Das Spiel begann um 21.10 Uhr.
Nicht dabei im letzten Gruppenspiel ist vorerst Lara Stalder, die beim Aufwärmen einen Schuss an den Kopf bekommen hat.

Nicht dabei im letzten Gruppenspiel ist vorerst Lara Stalder, die beim Aufwärmen einen Schuss an den Kopf bekommen hat.
Slowenien springt überlegen zu Gold
Topfavorit Slowenien wird seiner Favoritenrolle im Mixed-Team im Skispringen gerecht. Das Quartett um die Geschwister Nika und Domen Prevc setzt sich locker vor Norwegen und Japan durch.
Nachdem die Olympischen Spiele für die Überflieger Nika und Domen Prevc mit Enttäuschungen begonnen hatten – für sie reichte es auf der Normalschanze immerhin zu Silber, er kam nicht über Platz 6 hinaus –, rehabilitierten sich die Geschwister im Mixed-Team-Wettkampf. Im Verbund mit Nika Vodan und Anze Lanisek sicherten sie Slowenien überlegen die Goldmedaille. Nach insgesamt acht Sprüngen hatte das favorisierte Quartett mehr als 30 Punkte Reserve auf Platz 2.
Schon vor vier Jahren, als der Wettbewerb zum ersten Mal an Olympischen Spielen ausgetragen wurde, ging der Sieg an Slowenien. Die Schweiz stellte wie schon bei der Premiere kein Team. (nih/sda)

Nachdem die Olympischen Spiele für die Überflieger Nika und Domen Prevc mit Enttäuschungen begonnen hatten – für sie reichte es auf der Normalschanze immerhin zu Silber, er kam nicht über Platz 6 hinaus –, rehabilitierten sich die Geschwister im Mixed-Team-Wettkampf. Im Verbund mit Nika Vodan und Anze Lanisek sicherten sie Slowenien überlegen die Goldmedaille. Nach insgesamt acht Sprüngen hatte das favorisierte Quartett mehr als 30 Punkte Reserve auf Platz 2.
Schon vor vier Jahren, als der Wettbewerb zum ersten Mal an Olympischen Spielen ausgetragen wurde, ging der Sieg an Slowenien. Die Schweiz stellte wie schon bei der Premiere kein Team. (nih/sda)
Gold nach harscher Kritik
Schweden sicherte sich die Olympia-Goldmedaille im Mixed-Doppel im Curling. Die Geschwister Isabella und Rasmus Wrana setzten sich in einem packenden Final gegen das amerikanische Duo Cory Thiesse und Korey Dropkin mit 6:5 durch.
In den ersten sechs Ends schrieben einzig die beiden Schweden zwei Steine, weshalb sie 4:3 führten. Vor dem achten und letzten End lagen jedoch die USA 5:4 vorne. Beide Teams zeigten danach Nerven, ehe Isabella Wrana mit dem letzten Stein das aus ihrer Sicht notwendige Takeout gelang.
Die Skandinavier hatten die Round Robin auf dem 4. Platz beendet. Gegen Norwegen verloren sie mit 0:9, woraufhin sie in den heimischen Medien harsch kritisiert wurden. Doch als es darauf ankam, zeigten sie sich auf der Höhe der Aufgabe. Bronze gewann Gastgeber Italien mit Stefania Constantini und Amos Mosaner. (nih/sda)

In den ersten sechs Ends schrieben einzig die beiden Schweden zwei Steine, weshalb sie 4:3 führten. Vor dem achten und letzten End lagen jedoch die USA 5:4 vorne. Beide Teams zeigten danach Nerven, ehe Isabella Wrana mit dem letzten Stein das aus ihrer Sicht notwendige Takeout gelang.
Die Skandinavier hatten die Round Robin auf dem 4. Platz beendet. Gegen Norwegen verloren sie mit 0:9, woraufhin sie in den heimischen Medien harsch kritisiert wurden. Doch als es darauf ankam, zeigten sie sich auf der Höhe der Aufgabe. Bronze gewann Gastgeber Italien mit Stefania Constantini und Amos Mosaner. (nih/sda)
Erster Transgender-Athlet bei Winterspielen
Der Schwede Elis Lundholm hat als erster offener Transsportler einen Wettbewerb bei den Olympischen Winterspielen bestritten. Der Ski-Freestyler identifiziert sich als Mann, startet auf der Buckelpiste aber in der Frauen-Konkurrenz und belegte nach einem Fahrfehler in der Qualifikation den letzten Platz. Am Mittwoch bietet sich Lundholm eine zweite Chance, sich für den Final der besten zehn Starterinnen zu qualifizieren.
Als Trans Mann gilt ein Mann mit männlicher Geschlechtsidentität, dem bei der Geburt das weibliche Geschlecht zugewiesen wurde. Da Lundholm keine geschlechtsangleichenden Operationen durchführen und auch juristisch hinsichtlich des Geschlechts keine Änderung vornehmen liess, wurde der 23-Jährige gemäss der geltenden Regularien vom schwedischen Olympia-Komitee für das Frauenteam nominiert. (nih/sda/dpa)

Als Trans Mann gilt ein Mann mit männlicher Geschlechtsidentität, dem bei der Geburt das weibliche Geschlecht zugewiesen wurde. Da Lundholm keine geschlechtsangleichenden Operationen durchführen und auch juristisch hinsichtlich des Geschlechts keine Änderung vornehmen liess, wurde der 23-Jährige gemäss der geltenden Regularien vom schwedischen Olympia-Komitee für das Frauenteam nominiert. (nih/sda/dpa)
Rodlerin Maag enttäuscht mit sich selbst – aber glücklich wegen Zimmerkollegin
Die Rodlerin Natalie Maag beendet den olympischen Wettkampf wie vor vier Jahren mit dem 9. Platz. «Letztes Mal habe ich mich gefreut, jetzt ist aber eine grosse Enttäuschung da», bilanziert die 28-Jährige beim SRF, «ich bin heute im dritten Lauf wirklich scheisse gefahren.» Da sei es sehr schwierig gewesen, im vierten Lauf noch einmal zu fahren, im Wissen, dass das Rennen bereits vorbei ist.
Dennoch hatte Maag einen Grund zur Freude. Denn ihre Zimmerkollegin Julia Taubitz, die bei den letzten Olympischen Spielen noch gestürzt war, krönte sich zur Olympiasiegerin. «Von meiner Leistung bin ich extrem enttäuscht, aber umso schöner zu sehen, dass meine Zimmerkollegin Gold geholt hat», so Maag. Die Deutsche Taubitz triumphierte vor der Lettin Elina Bota und der US-Amerikanerin Ashley Farquharson. (nih)

Dennoch hatte Maag einen Grund zur Freude. Denn ihre Zimmerkollegin Julia Taubitz, die bei den letzten Olympischen Spielen noch gestürzt war, krönte sich zur Olympiasiegerin. «Von meiner Leistung bin ich extrem enttäuscht, aber umso schöner zu sehen, dass meine Zimmerkollegin Gold geholt hat», so Maag. Die Deutsche Taubitz triumphierte vor der Lettin Elina Bota und der US-Amerikanerin Ashley Farquharson. (nih)
Monney und von Allmen starten vor Odermatt
Im morgigen Super-G wird Alexis Monney als erster Schweizer starten. Dem 26-Jährigen wurde die Startnummer 6 zugelost, direkt nach ihm folgt Abfahrts-Olympiasieger Franjo von Allmen. Marco Odermatt wird als Zehnter in das Rennen einsteigen und somit nach Giovanni Franzoni, welcher als neunter Fahrer starten wird. Als vierter und letzter Schweizer wird Stefan Rogentin mit der Nummer 14 die «Stelvio» hinunterrassen.

NHL-Stars nehmen die Metro
Die kanadischen Eishockey-Stars haben ihre Landsfrauen zu Silber in der Shorttrack-Staffel geschrien und sind anschliessend mit der Metro durch Mailand gereist. Womöglich bereits ins Teamhotel, in das die NHL-Profis vor Beginn des olympischen Turniers aus dem olympischen Dorf umgezogen sind.
The Canada men’s hockey players hopped on the metro right after cheering Canada to a silver medal in mixed short track relay🥈
— BarDown (@BarDown) February 10, 2026
(via: @vicentinhusband) pic.twitter.com/aC1pJi2Uue
Roman Josi wird die Nati als Captain anführen
Roman Josi führt das Schweizer Eishockey-Nationalteam an den Olympischen Winterspielen wie erwartet als Captain an. Dies verkündete Headcoach Patrick Fischer im House of Switzerland in Mailand.
Der 35-jährige Josi hat am 22. Januar sein 1000. Spiel in der Regular Season der NHL bestritten und ist seit der Saison 2017/18 Captain der Nashville Predators. In der Schweizer Nationalmannschaft trägt der Berner Verteidiger zum zweiten Mal nach der WM 2024 in Prag das C auf der Brust. Zum zweiten Mal nach 2014 nimmt er auch an Olympischen Spielen teil. Als Assistenten von Josi figurieren Nico Hischier, Nino Niederreiter, Kevin Fiala und Andrea Glauser.

Der 35-jährige Josi hat am 22. Januar sein 1000. Spiel in der Regular Season der NHL bestritten und ist seit der Saison 2017/18 Captain der Nashville Predators. In der Schweizer Nationalmannschaft trägt der Berner Verteidiger zum zweiten Mal nach der WM 2024 in Prag das C auf der Brust. Zum zweiten Mal nach 2014 nimmt er auch an Olympischen Spielen teil. Als Assistenten von Josi figurieren Nico Hischier, Nino Niederreiter, Kevin Fiala und Andrea Glauser.
Schweizer Biathleten enttäuschen
Die Schweizer Biathleten werden im Einzel über 20 km unter Wert geschlagen. Beim Olympia-Rennen in Antholz verfehlen allesamt die Top 30.
Niklas Hartweg, vor einem Jahr in Lenzerheide noch WM-Fünfter im Einzel, liess nicht weniger als sechs Scheiben stehen. Auch Joscha Burkhalter und Sebastian Stalder mussten je drei Fehler hinnehmen, Jeremy Finello erhielt sogar sieben Minuten aufgebrummt. Und in der Loipe waren die Schweizer ebenfalls Mittelmass – mit Ausnahme von Finello.
Burkhalter, als 36. bester Schweizer, wies letztlich einen Rückstand von 5:50 Minuten auf den Sieger auf. Der Norweger Johan-Olav Botn, vor dieser Saison noch ein Unbekannter, setzte sich mit 20 Treffern durch und dachte danach an seinen im Dezember verstorbenen Landsmann Sivert Bakken. Nach dem Überqueren der Ziellinie zeigte er gen Himmel und rief: «Ja, Sivert, wir haben es geschafft!» Botn hielt den Franzosen Eric Perrot und seinen Kollegen Sturla Laegreid in Schach, die je einmal das Ziel verfehlten. Die Namen von Hartweg (59.), Stalder (60.) und Finello (63.) sind gegen Ende des Klassements zu finden. (riz/sda)
Niklas Hartweg, vor einem Jahr in Lenzerheide noch WM-Fünfter im Einzel, liess nicht weniger als sechs Scheiben stehen. Auch Joscha Burkhalter und Sebastian Stalder mussten je drei Fehler hinnehmen, Jeremy Finello erhielt sogar sieben Minuten aufgebrummt. Und in der Loipe waren die Schweizer ebenfalls Mittelmass – mit Ausnahme von Finello.
Burkhalter, als 36. bester Schweizer, wies letztlich einen Rückstand von 5:50 Minuten auf den Sieger auf. Der Norweger Johan-Olav Botn, vor dieser Saison noch ein Unbekannter, setzte sich mit 20 Treffern durch und dachte danach an seinen im Dezember verstorbenen Landsmann Sivert Bakken. Nach dem Überqueren der Ziellinie zeigte er gen Himmel und rief: «Ja, Sivert, wir haben es geschafft!» Botn hielt den Franzosen Eric Perrot und seinen Kollegen Sturla Laegreid in Schach, die je einmal das Ziel verfehlten. Die Namen von Hartweg (59.), Stalder (60.) und Finello (63.) sind gegen Ende des Klassements zu finden. (riz/sda)
Snowboarder erlaubt sich ein Spässchen am Flughafen
Der Bulgare Tervel Zamfirov hat Snowboard-Parallel-Riesenslalom Bronze gewonnen. Der Security am Flughafen wusste das aber offensichtlich nicht, und war überrascht, als der Metaldetektor piepste und dann eine Olympia-Medaille zum Vorschein kam.
Grosse Enttäuschung für Nadine Fähndrich
Nadine Fähndrich verpasst die Olympia-Medaille im Einzel-Sprint. In Tesero im Val di Fiemme scheidet die Luzernerin im Rennen in der klassischen Technik völlig überraschend in den Viertelfinals aus.
Die Luzernerin hat in der Qualifikation noch als Fünfte überzeugt und scheint auch in den Viertelfinals auf Kurs zu sein. Sie schiesst als Erste in die Abfahrt zum Ziel, wird aber auf der Zielgeraden noch auf Platz 5 durchgereicht. Auch Anja Weber und Lea Fischer bleiben im Viertelfinal hängen.(riz/sda)

Die Luzernerin hat in der Qualifikation noch als Fünfte überzeugt und scheint auch in den Viertelfinals auf Kurs zu sein. Sie schiesst als Erste in die Abfahrt zum Ziel, wird aber auf der Zielgeraden noch auf Platz 5 durchgereicht. Auch Anja Weber und Lea Fischer bleiben im Viertelfinal hängen.(riz/sda)
Nadine Fähndrich Fünftschnellste in der Qualifikation
Nadine Fähndrich überzeugte in der Qualifikation im Olympia-Sprint mit der fünftbesten Zeit. Auch Anja Weber (23.) und Lea Fischer (29.) stehen in Predazzo in den K.o.-Runden der Top 30.
Um eine Medaille zu gewinnen, muss Nadine Fähndrich die Phalanx der Schwedinnen durchbrechen. Linn Svahn, Jonna Sundling und Johanna Hagström belegten im Prolog in der klassischen Technik die ersten drei Plätze. Ebenfalls vor der Zentralschweizerin klassierte sich im 4. Rang die Finnin Jasmi Jönsuu.
Auch drei Schweizer Männer stehen in den Viertelfinals. Der junge Bündner Noe Näff überraschte mit dem sechstbesten Wert. Auf dem anspruchsvollen Parcours über 1,6 km büsste er knapp 7 Sekunden auf Top-Favorit Johannes Hösflot Klaebo ein. Valerio Grond als Achter und Janik Riebli als Zwölfter boten ebenfalls einen souveränen Auftritt. Die Viertelfinals beginnen um 11.45 Uhr. (riz/sda)

Um eine Medaille zu gewinnen, muss Nadine Fähndrich die Phalanx der Schwedinnen durchbrechen. Linn Svahn, Jonna Sundling und Johanna Hagström belegten im Prolog in der klassischen Technik die ersten drei Plätze. Ebenfalls vor der Zentralschweizerin klassierte sich im 4. Rang die Finnin Jasmi Jönsuu.
Auch drei Schweizer Männer stehen in den Viertelfinals. Der junge Bündner Noe Näff überraschte mit dem sechstbesten Wert. Auf dem anspruchsvollen Parcours über 1,6 km büsste er knapp 7 Sekunden auf Top-Favorit Johannes Hösflot Klaebo ein. Valerio Grond als Achter und Janik Riebli als Zwölfter boten ebenfalls einen souveränen Auftritt. Die Viertelfinals beginnen um 11.45 Uhr. (riz/sda)
Mexiko schreibt mit erstem Mama-Sohn-Duo bei Olympischen Winterspielen Geschichte
Mexiko ist nicht unbedingt als Wintersport-Nation bekannt, aber dennoch schreiben die Mexikaner dank Sarah Schleper und ihrem Sohn Lasse Gaxiola eine besondere Geschichte. Schlepper, welche in ihrer Weltcupkarriere einen Weltcupsieg feiern konnte, beendete zwar 2011 ihre Weltcup-Karriere, steht aber seit 2014 an Grossanlässen für Mexiko am Start. Während ihrer aktiven Laufbahn war Schlepper für die USA aktiv.
Auch in Cortina wird die mittlerweile 46-Jährige im Riesenslalom und Slalom wieder am Start stehen und bildet zusammen mit ihrem Sohn das erste Mama-Sohn-Duo bei Olympischen Winterspielen. Lasse Gaxiola wird den Slalom bestreiten. «Es war ein Ziel, das wir schon seit vielen Jahren hatten. Es ist überwältigend», erklärt Schlepper, welche bei der Eröffnungsfeier die mexikanische Flagge trug. An Sommerspielen gab es bereits vier Mama-Sohn-Duos. Zuletzt 2016 in Rio, als die dreifache Olympiamedaillengewinnerin Nino Salukvadze und ihr Sohn Tsotne Machavariani beide an den Olympischen Spielen teilnahmen. (riz)
Auch in Cortina wird die mittlerweile 46-Jährige im Riesenslalom und Slalom wieder am Start stehen und bildet zusammen mit ihrem Sohn das erste Mama-Sohn-Duo bei Olympischen Winterspielen. Lasse Gaxiola wird den Slalom bestreiten. «Es war ein Ziel, das wir schon seit vielen Jahren hatten. Es ist überwältigend», erklärt Schlepper, welche bei der Eröffnungsfeier die mexikanische Flagge trug. An Sommerspielen gab es bereits vier Mama-Sohn-Duos. Zuletzt 2016 in Rio, als die dreifache Olympiamedaillengewinnerin Nino Salukvadze und ihr Sohn Tsotne Machavariani beide an den Olympischen Spielen teilnahmen. (riz)
Auch das kanadische Hockey-Team geht vor dem ersten Spiel auf eine Sightseeing-Tour
Erstes Olympia-Gold für Kokomo Murase
Kokomo Murase ist mit 21 Jahren zum ersten Mal Olympiasiegerin. Die Freestyle-Snowboarderin aus Japan triumphierte am Montagabend im Big Air vor der Neuseeländerin Zoi Sydowski Synnott und der Südkoreanerin Yu Seungeun. Murase machte den Sieg nach einem missratenen zweiten erst im letzten Sprung perfekt.
Im Januar machte Murase Schlagzeilen, als sie an den X-Games als erste Frau einen «1620er», einen Sprung mit viereinhalb Drehungen um die eigenen Achse, in einem Wettkampf stand. Eine Woche zuvor war sie auch am Laax Open eine Klasse für sich.
Ariane Burri, die einzige Schweizerin im Wettbewerb, blieb am Sonntag als 19. in der Qualifikation hängen. (nih/sda)
Im Januar machte Murase Schlagzeilen, als sie an den X-Games als erste Frau einen «1620er», einen Sprung mit viereinhalb Drehungen um die eigenen Achse, in einem Wettkampf stand. Eine Woche zuvor war sie auch am Laax Open eine Klasse für sich.
Ariane Burri, die einzige Schweizerin im Wettbewerb, blieb am Sonntag als 19. in der Qualifikation hängen. (nih/sda)
Maag Zehnte bei Halbzeit
Natalie Maag kann in Cortina d'Ampezzo noch auf ein Olympiadiplom hoffen. Die Rodlerin aus dem Zürcher Oberland liegt nach den ersten zwei Durchgängen im 10. Zwischenrang.
Maag, die sich ein Olympiadiplom zum Ziel gesetzt hat und von einer Medaille träumt, büsste ziemlich genau eine Sekunde auf die Bestzeit ein – pro Durchgang jeweils rund eine halbe Sekunde. Um ihr Ziel zu erreichen, muss sie am Dienstag (ab 17.00 Uhr) zwei Ränge gutmachen. Die zeitliche Hypothek zum 8. Platz beträgt etwas mehr als drei Zehntel.
In Führung liegt die Deutsche Julia Laubitz, hauchdünn vor ihrer Landsfrau Merle Fräbel und bereits rund eine halbe Sekunde vor der Lettin Elina Bota. (nih/sda)

Maag, die sich ein Olympiadiplom zum Ziel gesetzt hat und von einer Medaille träumt, büsste ziemlich genau eine Sekunde auf die Bestzeit ein – pro Durchgang jeweils rund eine halbe Sekunde. Um ihr Ziel zu erreichen, muss sie am Dienstag (ab 17.00 Uhr) zwei Ränge gutmachen. Die zeitliche Hypothek zum 8. Platz beträgt etwas mehr als drei Zehntel.
In Führung liegt die Deutsche Julia Laubitz, hauchdünn vor ihrer Landsfrau Merle Fräbel und bereits rund eine halbe Sekunde vor der Lettin Elina Bota. (nih/sda)
«Olympia-Silber? Nicht so besonders»
Nun klappt es für Vincent Kriechmayr doch noch: Nach den Rängen 6 und 7 in Pyeongchang, 5 und 8 in Peking sowie Platz 6 in der Abfahrt vom vergangenen Samstag steht der Österreicher in der Team-Kombination gemeinsam mit Manuel Feller als Zweiter auf dem Olympia-Podest. Bei der Medienkonferenz will ein Reporter wissen, wie sich das für den 34-Jährigen anfühle. Dieser antwortet überraschend: «Ich freue mich sehr, diesen Moment mit Manu zu teilen. Aber es ist jetzt nicht so besonders. Die Welt hätte sich auch ohne die Medaille weitergedreht.» Mit seiner stoischen Art sorgt der Oberösterreicher auch bei den neben ihm sitzenden Marco Odermatt und Loïc Meillard für Lacher. (nih/sda)

Ein Kindl per Video
Der österreichische Rodler Wolfgang Kindl führte am Montag in der Früh in Cortina ein nicht gerade alltägliches Videotelefonat. Der 37-jährige Tiroler war live bei der Geburt seines zweiten Kindes mit dabei. Dieses sei laut eines Sprechers rund zwei Monate vor dem errechneten Geburtstermin zur Welt gekommen. Mutter und Tochter seien wohlauf. Ob sie Kindl vor seinem nächsten Olympia-Einsatz am Mittwochabend im Doppelsitzer noch besuchen werden, ist offen. «Es war echt sehr überraschend heute in der Früh ein Anruf – und dann ist es schon losgegangen. Ich bin sehr froh, dass alles gut gegangen ist», erzählte Kindl im ORF. (nih/sda)


