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EU-Konsumentenschutz

Konsum von koffeinhaltigen Energy-Drinks ist «besorgniserregend»

21.01.2015, 12:2421.01.2015, 12:44
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Energy Drinks: Sind sie wirklich des Teufels?

Entweder man liebt sie, oder man verabscheut sie: Die Energy-Drinks sind mit ihrem hohen Koffeingehalt ein guter Ersatz für die Kaffee-Hasser und erfreuen sich vor allem bei bei Kindern und Jugendlichen grosser Beliebtheit. 

Der EU-Kommissar für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, Vytenis Andriukaitis, findet das allerdings «besorgniserregend». Und zwar derart, dass er nun Schritte gegen die umstrittenen Aufputscher unternehmen will: Gemeinsam mit der Europäischen Lebensmittelbehörde (EFSA) will er darüber diskutieren, was die EU-Staaten gegebenenfalls gegen diese Energie-Spender unternehmen sollten, sagte der EU-Kommissar am Mittwoch gegenüber der «Neuen Osnabrücker Zeitung».

Ein Abgabeverbot für die koffeinhaltigen Energy-Drinks an Minderjährige wird bereits die Dachorganisation der deutschen Konsumentenschutzverbände (VZBV) gefordert.

Bild: KEYSTONE

Laut einer Studie der EFSA konsumieren Millionen Jugendliche in der EU zu viel Koffein. Demnach sollten sowohl Erwachsene als auch Minderjährige eine Dosis von drei Milligramm Koffein pro Kilo Körpergewicht am Tag nicht überschreiten – andernfalls drohten Nebenwirkungen wie Herz-Rhythmus-Störungen, Krampfanfälle oder Nierenversagen.

Ein zwölfjähriger Junge mit 50 Kilogramm Körpergewicht überschreitet nach dieser Rechnung bereits mit einer 0.5-Liter-Dose eines Energy-Drinks diese Grenze. 

(rof/sda/afp)

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