Griechenland
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Ruined EU and Greek flags fly in tatters from a flag pole at a beach at Anavissos village, southwest of Athens, on Monday, March 16, 2015.  Tensions between Greece, its eurozone partners and the institutions supervising the debt, the Commission, the European Central Bank and the IMF,  have been heightened by the new government's continued election-style rhetoric and the EU's austerity demands. (AP Photo/Yorgos Karahalis)

Wohin genau möchte die griechische Regierung? Bild: Yorgos Karahalis/AP/KEYSTONE

Griechenland setzt neue Köpfe an die Spitze der Privatisierungsbehörde



Die griechische Regierung hat eine neue Führung der Privatisierungsbehörde ernannt. An die Spitze rückt den Angaben von Dienstag zufolge Antonis Leoussis, der früher Chef der Immobiliensparte bei der Alpha Bank war - dem viertgrössten Geldhaus des Landes.

Verwaltungsratschef werde der Tourismus-Unternehmer Asterios Pitsiorlas. Sie lösen die erst im Juli von der konservativen Vorgängerregierung ernannte Führung ab. Die neue Linksregierung will die Privatisierungen begrenzen, die zentraler Bestandteil der Hilfsprogramme der Euro-Partner und des Internationalen Währungsfonds (IWF) sind. Vize-Finanzministerin Nadia Valavani erklärte, dass möglicherweise dazu eine neue Behörde gebildet werde.

Im Gegenzug für eine Verlängerung der laufenden Hilfskredite hatte das klamme Ägäis-Land unter anderem zugesagt, den abgeschlossenen Verkauf von Staatsbesitz nicht zurückzudrehen. Noch nicht abgeschlossene Privatisierungsvorhaben sollen allerdings nochmals auf den Prüfstand.

Ursprünglich hatte Griechenland mit den internationalen Geldgebern Privatisierungserlöse von 22 Milliarden Euro angepeilt. Seit dem ersten Rettungspaket im Jahr 2010 flossen aber erst rund drei Milliarden Euro in die Staatskasse. (feb/sda/reu)

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