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epaselect epa06266907 Austrian Foreign Minister Sebastian Kurz (R), the leader and top candidate of the Austrian Peoples Party (OeVP) and his girlfriend Susanne Thier (L) arrive at a polling station to cast their votes in the Austrian Federal Elections in Vienna, Austria, 15 October 2017.  EPA/CHRISTIAN BRUNA

Sebastian Kurz: Der Spitzenkandidat der ÖVP ist erst 31 Jahre alt. Bild: EPA/EPA

«Alpen-Macron» Kurz ist wohl neuer Kanzler ++ Massiver Rechtsrutsch in Österreich



Österreich erlebt einen massiven Rechtsruck. Die konservative ÖVP mit ihrem Spitzenkandidaten Sebastian Kurz hat die Parlamentswahl am Sonntag klar gewonnen. Auch die rechtspopulistische FPÖ legt massiv zu. Die Zeichen stehen auf eine rechte Koalition.

Die ÖVP kann laut Hochrechnungen mit 31,7 Prozent rechnen, ein Plus von fast 8 Prozentpunkten gegenüber 2013. Die rechte FPÖ legt ebenfalls deutlich zu und kommt laut Hochrechnung auf 26 Prozent (2013: 20,5 Prozent).

Die sozialdemokratische SPÖ unter Kanzler Christian Kern - bislang stärkste Kraft - kommt demnach auf den zweiten Platz. 26,8 Prozent bedeuten den gleichen Wert wie beim Negativrekord von 2013.

«Das ist unsere Chance für echte Veränderung in diesem Land», sagte Kurz vor begeisterten Anhängern. Mit der Rückendeckung der Wähler wolle er einen neuen politischen Stil etablieren.

«Ich nehme diese Verantwortung mit grosser Demut an», so Kurz. Sollte er Kanzler werden, wäre Kurz der jüngste Regierungschef in Europa.

Liste Pilz gräbt Grünen das Wasser ab

Der 31-jährige Aussenminister Kurz war seit Monaten in Umfragen als Favorit gehandelt worden. Er steht für einen strengen Migrationskurs und will die illegale Zuwanderung auf Null begrenzen.

FPÖ-Parteichef Heinz-Christian Strache hatte sich im Wahlkampf dafür ausgesprochen, dass Österreich Teil der Visegrad-Staaten (Polen, Ungarn, Slowakei, Tschechien) wird, die für eine restriktive Flüchtlingspolitik und das Pochen auf nationalen Interessen stehen.

Nach ihrem Rekordergebnis von 12,4 Prozent vor vier Jahren stürzen die Grünen diesmal in der Gunst der Wähler ab. Sie kommen laut Hochrechnung nur noch auf 3,8 Prozent und könnten damit den Wiedereinzug ins Parlament verpasst haben.

Die liberalen Neos erreichen den Angaben zufolge 5,1 Prozent (2013: 5 Prozent). Die erstmals angetretene Liste des Grünen-Abtrünnigen Peter Pilz sehen die Demoskopen bei 4,3 Prozent. In Österreich gilt eine Vier-Prozent-Hürde.

Isolation unter Haider

Sollte es zur Bildung einer ÖVP-FPÖ-Regierung kommen, wird Österreich bei der EU-Reform und in der Migrationsfrage voraussichtlich einen völlig anderen Kurs fahren als bisher. Kurz und Strache sind sich einig, dass die EU sich künftig auf Kernaufgaben beschränken sollte. In der Flüchtlingskrise verfechten beide einen harten Kurs, auch in Anlehnung an Ungarns Politik unter Ministerpräsident Viktor Orban.

ÖVP und FPÖ hatten bereits von 2000 bis 2007 gemeinsam regiert. Vor 17 Jahren hatte der Regierungseintritt der FPÖ unter Jörg Haider massive Proteste in Europa ausgelöst. Die übrigen damals 14 EU-Mitglieder sanktionierten die österreichische Regierung und schränkten ihre bilateralen Beziehungen zu Wien ein.

Experten gehen nicht davon aus, dass ein solches Bündnis noch einmal solche Auswirkungen auf das Verhältnis Österreichs zur EU hätte. Dennoch könnte sich eine rechtsgerichtete Regierung im wohlhabenden EU-Staat als schwieriger Partner innerhalb des Staatenbundes erweisen. Wien übernimmt in der zweiten Jahreshälfte 2018 die EU-Ratspräsidentschaft - zu diesem Zeitpunkt will Brüssel die Brexit-Verhandlungen beenden.

In die Karten schauen liessen sich die Spitzenkandidaten beim Thema künftige Koalition aber noch nicht. Nach der Wahl werde er mit allen Parteien Koalitionsgespräche führen, erklärte Kurz. FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache betonte, alles sei möglich.

Schmutzkampagne und Anzeigen

Eine Neuauflage des bislang in Österreich dominanten rot-schwarzen-Kabinetts gilt als unwahrscheinlich. Schliesslich war das Bündnis im Mai geplatzt, nachdem ÖVP-Chef Kurz öffentlich auf Neuwahlen drängte. Regulär wäre die Wahl im Herbst 2018 anberaumt gewesen.

Zuvor hatte die Regierung seit Monaten über die Umsetzung von Teilen des Regierungsabkommens gestritten. Weiter zugespitzt hat sich die Situation im Wahlkampf. Im Zusammenhang mit einer Schmutzkampagne im Internet gegen ÖVP-Chef Kurz haben sich ÖVP und SPÖ gegenseitig angezeigt.

Angeblich ohne Wissen der SPÖ-Parteiführung hatte ein international bekannter Spezialist für «Dirty Campaigning» zwei Fake-Facebook-Seiten organisiert, die mit ihren teils rassistischen und antisemitischen Inhalten dem ÖVP-Spitzenkandidaten Kurz schaden sollten. Die SPÖ hat ihrerseits den Verdacht, die ÖVP habe mit Bestechung versucht, an parteiinterne Dokumente zu kommen.

Das endgültige Wahlergebnis wird erst mit der Auszählung der rund 750'000 Briefwahlstimmen feststehen. Diese wird am Montag und Donnerstag erfolgen. (sda/dpa/reu/afp)

Mit 31 Jahren zum jüngsten Regierungschef Europas

Video: srf

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111
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111Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Juliet Bravo 16.10.2017 01:59
    Highlight Highlight Naja FPÖ auf dem dritten Platz. Ganz so glorios ist das ja nicht.
  • seventhinkingsteps 16.10.2017 00:52
    Highlight Highlight Selbigen Rechtsrutsch bemerke ich auch bei watson in den Kommentaren...
    • Citation Needed 16.10.2017 10:07
      Highlight Highlight Yep.
    • häfi der Spinat 16.10.2017 11:37
      Highlight Highlight Watson ist links ok.
      Das heisst aber doch noch lange nicht, das die Leserschaft deswegen aufhören muss, selbst zu denken?
    • rodolofo 16.10.2017 19:36
      Highlight Highlight @ häfi
      Watson ist kommerziell geworden.
      In der Pionierphase waren "Linke" willkommen.
      Heute sind sie es nicht mehr.
      Der "Wutbürger" muss ja schliesslich ernst genommen werden!
      Der "Mutbürger" aber kriegt (typisch Schweizerisch) auf den Deckel und wird zensuriert...
      Du kannst also triumphieren!
      Es gilt: Freie Fahrt für freie Bürger!
      Wahrscheinlich fällt auch dieser Kommentar wieder der Kommerz-Zensur zum Opfer.
      Irgendwann geb ich's dann auf.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 16.10.2017 00:19
    Highlight Highlight Ich wünsch den Österreichern viel Spass mit Sozialabbau und sogenannten Reformen, damit grosszügige Steuergeschenke finanziert werden können. Abbau von Lohnnebenkosten stehen auf der Agenda wie der Unsinn, keine neuen Schulden zu machen. https://www.sebastian-kurz.at/cache/images/assets.contentful.com/i520qwheh9j7/5nWxKlq3viUYE2s66aKYsC/87bda573668de37b11c33f86cb51bce8/Programm_Teil_1.pdf

  • taisho-corer 15.10.2017 23:52
    Highlight Highlight Damit haben die Rechten in Österreich ja alle Macht. Bin mal gespannt wie sie die Probleme lösen. Dann kann den Linken keine Schuld mehr gegeben werden, die haben rein gar nichts mehr zu sagen bei dieser Koalition. Ich will danach niemanden mehr Jammern hören! Die Rechtspopulisten sind eben Weltmeister beim Probleme erkennen, jetzt könnt ihr mal zeigen was ihr draufhabt.
    • Posersalami 16.10.2017 07:41
      Highlight Highlight Quatsch, wenn sich für die Bevölkerung nichts verbessert sind im Zweifelsfall die Ausländer, EU oder Flüchtlinge Schuld (in beliebiger Reihenfolge).

      Die Frage ist aber eh, was sich in Österreich konkret verbessern muss. Alleine was die an Renten ausbezahlen sicht seinesgleichen.. Gestern meinte so ein Hallodri von der Övp im TV, das Österreich in der EU präsenter werden muss und mehr Einfluss auf die ehemaligen Monachieländer nehmen muss 🤔 Warum auch immer.
  • 4kant 15.10.2017 23:25
    Highlight Highlight Hätte nicht besser kommen können!
    Alle lehnen sich an die linke Wand und pennen. Da braucht es eben einen Ruck nach rechts, um alle zu wecken.
    • Citation Needed 16.10.2017 10:10
      Highlight Highlight Tja, wer schläft sündigt nicht. ;-)

  • Eksjugo 15.10.2017 21:54
    Highlight Highlight Wie meine Landsleute sagen würden:

    Austria dobila Kurca. :-)
    • Stachanowist 15.10.2017 22:18
      Highlight Highlight :D der ist perfekt
    • Don Sinner 15.10.2017 22:29
      Highlight Highlight Kann man hier viell Deutsch sprechen? Was sagt die Red. dazu?(!)
    • Lukas Blatter 15.10.2017 22:56
      Highlight Highlight @Don Sinner: Das fänden wir selbstverständlich auch toll, wenn sich wieder alle der deutschen Sprache bedienten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • NWO Schwanzus Longus 15.10.2017 21:49
    Highlight Highlight Kurz ist ein vernünftiger Politiker. Strache ist sehr brachial. Zwar ab und zu mit Lichtblicken, aber trotzdem brachial, dennoch schaffte die FPÖ 25% zu holen. Der Kurs von Kurz ist ein eigentlich normaler Kurs das fast jedes Land so handhabt. Das da ein Aufschrei stattfindet ist zeigt das der Mainstream seinen Verstand verloren hat, sowie die Linken.
    • FrancoL 15.10.2017 23:57
      Highlight Highlight Ist doch herrlich; als in Deutschland die Linke Aufwind hatte oder wenn man nur andeutet dass eine Sarah Wagenknecht durchaus gute Ideen hat, was geschieht im Netz? Da hagelt es Blitze.
      Haben da die Bürgerlichen den Verstand verloren?
    • Griffin 16.10.2017 00:31
      Highlight Highlight ÖVP = voll geil
      FPÖ = eigentlich auch

      Aber Hussain ist nicht rechts, alle anderen sind einfach viel zum links...
    • FrancoL 16.10.2017 11:35
      Highlight Highlight @rich; was sind illegale Migranten? Die Asylsuchenden? Wenn ja würde ich einmal die Menschenrechte studieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • NWO Schwanzus Longus 15.10.2017 21:37
    Highlight Highlight Die Grünen draussen dank Peter Filz. Warum sind die Deutschen so blöd und wählen die mit 9%? Österreich hats vorgemacht wie man wirklich mit den Grünen umgeht. Chapeau!0
    • äti 15.10.2017 22:01
      Highlight Highlight .. du weisst aber schon, dass es ohne die Grünen überhaupt kein Grün mehr gäbe? Denk mal an eventuelle Nachkommen.
  • Karl33 15.10.2017 21:10
    Highlight Highlight Irgendwie absurd: Immer wenn irgendwo nicht links-grün gewählt wird, kommen Nazi-Vergleiche. So auch hier in den Kommentarzeilen. Was für eine Intoleranz und Arroganz auf der linken Seite.
    • FrancoL 15.10.2017 21:39
      Highlight Highlight Ja Karl das ist verfehlt aber gleich verfehlt wie wenn ich in den gleichen Zeilen lesen kann, dass Rechts die Fehler der linken Politik korrigieren muss, dann frage ich mich immer; wo ist diese Mehrheit von linken Regierungen in Europa in den letzten 10 Jahren die man nun von Rechts korrigieren müsste. Hast Du da eine Antwort? Keine das dachte ich mir.
      Darum stört es mich auch nicht wenn da einmal zuviel die Nazikeule geschwungen wird, denn das Links-Bashing bei nicht existenten Linken Mehrheiten ist der selbe Quark.
    • Flughund 15.10.2017 21:47
      Highlight Highlight World of Watson Karl. Die Intoleranz der Toleranten. Was für ein Kindergarten.

    • Karl33 15.10.2017 22:39
      Highlight Highlight @franco, meiner meinung nach ists eher eine frage des stils, nicht des inhalts. soll man jetzt jedem nazi nachrufen, der eine andere meinung hat als man selbst? das kann ja nicht dein ernst sein.
      was die 'schuld' der linken betrifft: europa wird von regierungskoalitionen regiert. da trägt links an vielen orten mehrheiten mit, im land und in der eu. der bürger identifiziert halt die parteiprogramme. und da sind bei den linksparteien nebst sinnvollen dingen auch viele positionen, die die bürger nicht wollen.
      (und nicht vergessen: die ahv-initiative bei uns wurde dank links-aussen abgelehnt...)
    Weitere Antworten anzeigen
  • atomschlaf 15.10.2017 20:59
    Highlight Highlight "Kurz und Strache sind sich einig, dass die EU sich künftig auf Kernaufgaben beschränken sollte. In der Flüchtlingskrise verfechten beide einen harten Kurs [...]"

    Bravo!
    Zeit, dass die Schweiz auch auf diesen Kurs wechselt.
    • FrancoL 15.10.2017 21:56
      Highlight Highlight Ja es bleibt Dir viel Zeit um zu sehen wohin der Kurs Kurz/Strache in der EU führt.
      Ich würde mal viel wetten, dass wenn der Kurz nicht einen konzilianteren Kurs fährt er kaum viele Früchte (die er bis heute hatte) von der EU ernten kann.
    • äti 15.10.2017 21:57
      Highlight Highlight ... du meinst in die EU beitreten? Subito. Die Vorteile liegen auf der Hand.
  • Don Sinner 15.10.2017 20:42
    Highlight Highlight @ rechte Stammtischler (Grundi, "Einstein", Elch etc. und deren Herzlis). Asylpolitik ist ja bekanntlich so einfach wie Pizza aus dem Gefrierer, Bier öffnen, TV an und angegrölt die Lieblingsmannschaft. Asylpolitik ist ja isoliert von Aussen-, Wirtschafts-, Entwicklungs-, Finanz-, Arbeitsmarktpolitik, Handelsbeziehungen, internat., bi- oder mehrlateralen Abkommen, Diplomatie etc. Und rechte Regierungen haben schon immer nachhaltige, egalitäre, stabile Politik betrieben. So nachhaltig und überlegt wie das Stammtischnachgeplapper.
  • Bene86 15.10.2017 20:30
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach sehr vernünftig gewählt.
  • äti 15.10.2017 19:40
    Highlight Highlight Die 30 zusätzlichen Grenzwächter reichen nicht um die Grenzen nach A zu schliessen. Wir müssen vorbereitet sein, dass mindestens 2 Millionen Österreicher in die Schweiz flüchten (müssen). :)
  • FrancoL 15.10.2017 19:32
    Highlight Highlight Ja bei soviel Rechtsrutsch geht doch glatt vergessen, dass die Flüchtlinge kommen und gehen und die Wirtschaft die bleibt.
    Die OeVP hat ja in der Wirtschfaft in der GroKo tolles geleistet, oder doch nicht? und die FPOe hat einen riesen Ausweis was die Wirtschaft betrifft.
    Bin dann mal gespannt wie es dem Austria-Volk geht wenn es endlich merkt dass Migrationsgepoltere der Wirtschaft nichts bringt.
    • Evan 15.10.2017 21:03
      Highlight Highlight Ist dass Zufall dass sowohl du als auch Rim Oe schreiben?
    • FrancoL 15.10.2017 21:31
      Highlight Highlight @Evan: Ich weiss nicht wieso es Rim so schreibt, bei mir ist es eine Angewohnheit da ich auch Kommentare in ital/franz. schreibe.
  • äti 15.10.2017 19:15
    Highlight Highlight Heisst das jetzt, dass der Flüchtlingsstrom in Bälde umgekehrt läuft? Müssen jetzt viele Europäer fliehen, wegen Globalisierung und neu verfolgt von Extremen?
    Ist Angst nicht angebracht, wenn man an 1940bis denkt?
    • Andi Amo 15.10.2017 20:16
      Highlight Highlight Jaja, die Angstmacherei, die den sog. 'Rechtspopulisten' immer vorgeworfen wird, funktioniert halt auch umgekehrt.

      Kaum holen sich konservativere Kreise bei Wahlen einige Sitze dazu, werden sofort zahlreich die Mahnfinger erhoben und alle sehen gleich die dunklen vergangenen Zeiten wiederauferstehen.
    • stamm 15.10.2017 20:57
      Highlight Highlight äti: wie du vielleicht in der Schweiz siehst, ist die Regierung ebenfalls eher rechts. Und trotzdem haben wir prozentual wohl eine ziemlich hohe Dichte an Ausländer, die eingebürten nicht einberechnet. Und das ``Gepoldere`` kommt wohl eher von Links. Und es läuft genau gleich weiter.....also wohl kaum so, das Europäer flüchten müssen, wohl eher, weil sie wollen....
    • Watson - die Weltwoche der SP 15.10.2017 20:59
      Highlight Highlight Schon wieder so ein Holocaustvergleich wie von Jonas Fricker....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ihr Kommentar hat 20min Niveau 15.10.2017 19:10
    Highlight Highlight Findi also supi guet. Wird sich bestimmt alles ändern. Alles wird jetzt gut. - Nicht
    • Klaus07 15.10.2017 19:54
      Highlight Highlight Seit wann wird es unter einer reinen rechten Politik besser als unter einer reinen linken? Die kochen auch nur mit Wasser. Als Schweizer kann man. Un getrosst zurücklehenen und zuschauen was in Östereich passiert.
    • Klaus07 15.10.2017 20:52
      Highlight Highlight Wo Sarkasmus?
    • Ihr Kommentar hat 20min Niveau 16.10.2017 04:46
      Highlight Highlight @Silent Speaker; Danke
  • Calvin Whatison 15.10.2017 19:00
    Highlight Highlight Wo bleibt eigentlich der Live-Ticker?
  • Troxi 15.10.2017 18:52
    Highlight Highlight Ich bin gespannt was die SPÖ und vor allem die FPÖ macht, bzw machen wird. Das FPÖ und ÖVP koalieren werden, erscheint mir höchst wahrscheinlich und dann müsste die FPÖ liefern. Was mich allerdings überrascht sind die Grünen, dass die so krass Abstürzen trotz Van der Bellen. Naja, mal schauen wie das so zu und her gehen wird. Vorher wird es schwierig die neuen Besen an ihrem kehren zu bewerten.
    • rudolf_k 15.10.2017 19:40
      Highlight Highlight Wie hier http://www.watson.ch/!145632950#comment_993644 prophezeit, Peter Pilz hat die Grünen aus dem Parlament bugsiert. Ein grosser Teil der linken Basis will linke Politik ohne eine verfehlte, von ideologischen Träumereien geleitete Migrationspolitik, und ohne Toleranz von intoleranten religiösen Strömungen.
  • Grundi72 15.10.2017 18:21
    Highlight Highlight Sehr gut! Das Schlamassel das Links in ganz Europa angerichtet hat kann nun sauber korrigiert werden. Ich gratuliere den Österreichern!
    • AntiCapitalism 15.10.2017 19:02
      Highlight Highlight Wenn sie wüssten....
    • äti 15.10.2017 19:03
      Highlight Highlight ... richtig, jetzt werde ich mich, entgegen meiner Grundeinstellung, massiv bewaffnen müssen. Auch eine stille Bürgermiliz ist angesagt. Geht es doch um unsere Werte, die wir noch haben, zu verteidigen.
    • Posersalami 15.10.2017 19:04
      Highlight Highlight Welche Linken? Es gibt soweit ich weiss nur Portugal, dass eine Linke Regierung hat in Europa und da läufts doch ganz gut?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Einstein56 15.10.2017 18:15
    Highlight Highlight Endlich wird auch Österreich erwachsen.
    • äti 15.10.2017 19:05
      Highlight Highlight ... das Grauen schleicht an ...
    • Passierschein A38 15.10.2017 19:11
      Highlight Highlight Da kann ich jetzt nicht ganz folgen...?!
    • FrancoL 15.10.2017 19:34
      Highlight Highlight Ja Nullstein; Es gibt genügend dümmliche Erwachsene, da ist Erwachsen sein nicht unbedingt ein Prädikat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Raembe 15.10.2017 17:51
    Highlight Highlight War zu erwarten
  • Denk-mal 15.10.2017 17:42
    Highlight Highlight Na also, jung geht doch. Warum also, will Ueli weitermachen?
    • poga 15.10.2017 19:21
      Highlight Highlight Ich frage mich ob du immer noch so denken würdest, wenn der Maurer dem Hess den Platz abtreten würde...
  • Maria B. 15.10.2017 17:36
    Highlight Highlight Keinerlei Überraschung, war ja unter den gegebenen Umständen auch nicht anders zu erwarten....

    Wird wohl so sein, dass ÖVP und FPÖ nun koalieren.
    • Makatitom 15.10.2017 21:08
      Highlight Highlight Kollabieren wäre mir lieber
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 15.10.2017 17:36
    Highlight Highlight @watson
    Eure Grafik ist leider sehr verwirrend. Es wird nich klar, das PILZ eine neugegründete Partei ist (abspaltung der Grünen) und zum ersten mal antritt und die Summer der Gewinne und Verluste ist auch nicht gleich null.
    • LeChef 15.10.2017 18:42
      Highlight Highlight Ja, das hat mich auch verwirrt...? ÖVP, FPÖ und Pilz gewinnen zusammen 17%, SPÖ und Grüne verlieren 8%. Da fehlen irgendwie noch 9%...
  • derEchteElch 15.10.2017 17:27
    Highlight Highlight Nur soviel;
    Play Icon
    • Jozo 15.10.2017 17:46
      Highlight Highlight Mr.Burns passt.
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 15.10.2017 17:49
      Highlight Highlight Das sehe ich auch so, je schneller die Populisten an die Macht kommen, desto schneller werden sie auch entzaubert.
    • Raembe 15.10.2017 17:52
      Highlight Highlight Wieso ist ein Rechtsrutsch positiv?
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