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Deutschland: Friedrich Merz will Beziehungen zu China ausbauen

Friedrich Merz will Beziehungen zu China vertiefen

25.02.2026, 07:0825.02.2026, 07:08

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) will die wirtschaftlichen und diplomatischen Beziehungen zu China ausbauen. «Ich lege grossen Wert darauf, diese zu erhalten und auch zu vertiefen – überall wo das möglich ist», sagte er zum Auftakt seines China-Besuchs bei einem Treffen mit Ministerpräsident Li Qiang in Peking.

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Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz und der Premierminister Chinas Li Qiang. Bild: keystone

Er betonte auch die Notwendigkeit, auf europäischer Ebene eng mit China zusammenzuarbeiten. «Wir tragen gemeinsam Verantwortung in der Welt und dieser Verantwortung sollten wir auch gemeinsam gerecht werden.»

Es gebe «grosses Potenzial für weiteres Wachstum» beider Volkswirtschaften, sagte Merz. Damit das gelinge, seien «offene Gesprächskanäle» nötig. Der Kanzler kündigte Besuche von Fachministern in den nächsten Monaten an. Es werde einen intensiven im Verlaufe des Jahres geben.

Fünf Regierungsabkommen unterzeichnet

Nach dem Treffen wurden in Anwesenheit von Li und Merz fünf Regierungsabkommen unterzeichnet. Unter anderem vereinbarten beide Seiten eine Fortsetzung der Kooperation im Kampf gegen den Klimawandel sowie bei der Bekämpfung von Tierseuchen. Auch zwischen den Fussball- und Tischtennisverbänden wurden Vereinbarungen unterzeichnet.

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Nach seinem Besuch beim Premierminister soll der deutsche Bundeskanzler noch den Präsidenten Chinas, Xi Jinping treffen.Bild: keystone

Merz war am Vormittag (Ortszeit) zum ersten China-Besuch seiner Amtszeit in der Hauptstadt Peking eingetroffen. Li empfing ihn in der Grossen Halle des Volkes mit militärischen Ehren.

Später will der Kanzler Präsident Xi Jinping zu einem Gespräch und Abendessen treffen. Dabei soll es vor allem um die wirtschaftliche Zusammenarbeit und sicherheitspolitische Themen wie den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine gehen. China gilt als wichtigster Verbündeter des russischen Präsidenten Wladimir Putin. (sda/dpa)

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