International

Verwüstete Dörfer – weitere Nachbeben in Kroatien

Verwüstete Dörfer – weitere Nachbeben in Kroatien

31.12.2020, 08:1831.12.2020, 08:18

Kroatien: Erdbeben unterbricht Pressekonferenz

Video: watson/een

Nach dem Erdbeben am Dienstag haben in der Nacht zum Donnerstag weitere Nachbeben die Zentralregion Kroatiens erschüttert. Das European-Mediterranean Seismological Centre (EMSC) meldete im Raum Petrinja einen Erdstoss der Stärke 3.8 sowie zwei der Stärke 3.1. Das Beben am Dienstag hatte die Stärke 6.4. Es hatte die Kleinstädte Sisak, Petrinja und Glina sowie dazwischen liegende Dörfer verwüstet.

Sieben Menschen waren ums Leben gekommen, 26 weitere hatten Verletzungen erlitten. In der Region südöstlich von Zagreb bebt die Erde seit Montag. Mit Stand Mittwochnachmittag waren 66 Erdstösse innerhalb von 58 Stunden verzeichnet worden.

In Petrinja verbrachten viele Menschen die zweite Nacht in Folge ausserhalb ihrer Wohnungen, die meisten von ihnen in ihren Autos, berichtete das Nachrichtenportal «index.hr» am Donnerstagmorgen. (aeg/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Erdbeben in Kroatien: Kleinstädte in Trümmern, Kind getötet
1 / 11
Erdbeben in Kroatien: Kleinstädte in Trümmern, Kind getötet
Ein schweres Erdbeben hat am Dienstag in den Mittagsstunden Kroatien getroffen.
quelle: keystone
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Marine Le Pen erneut vor Gericht – mit Schützenhilfe aus Washington
In Paris beginnt der Berufungsprozess der Präsidentschaftskandidatin und Parteigründerin. Donald Trump hilft aus – oder schadet er ihr mehr, als er ihr nützt?
Der Prozess könnte über die politische Zukunft Frankreichs bestimmen. Zwölf Exponenten des Rassemblement National (früher Front National) werden ab Dienstag zu ihrem Berufungsprozess in Paris erwartet. Deren 24 waren im vergangenen Jahr wegen Veruntreuung von Subventionsgeldern zu Haft- und Geldstrafen verurteilt worden. Der Trick bestand darin, Parteiangestellte als persönliche Parlamentsassistenten von Europaabgeordneten auszugeben. Auf diese Weise strichen sie vom Europa-Parlament Lohnzuschüsse von insgesamt 4,1 Millionen Euro ein.
Zur Story