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Die AfD verdankt ihren Wahlerfolg vor allem Jungen und Nichtwählern

Leonhard Landes, Max Biederbeck, Felix Huesmann / watson.de



Wenn es um die AfD geht, richten sich die Vorwürfe oft gegen ihn: gegen den alten weissen Mann. Gemeint ist der Stammtischler aus der hiesigen Dorfkneipe, der die Welt nicht verstehen will, und der aus Überforderung eben die rechte AfD wählt. Aber so einfach, das zeigen die Wahlen in Sachsen, ist die Sache nicht. Dort nämlich wurde klar: Die AfD ist bei jungen Wählern die erfolgreichste Partei.

Bei den Wahlberechtigten unter 30 Jahren holten die «Alternativen» laut der «Forschungsgruppe Wahlen» ganze 22 Prozent der Stimmen. Danach erst kamen die Grünen auf 19 Prozent und etwas abgeschlagen die CDU auf 17 Prozent.

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In der nächst höheren Altersgruppe, den Wählern zwischen 30 und 44 Jahren, liegt die AfD mit 31 Prozent der Stimmen ebenfalls vorne. Dahinter kommt dann die CDU, die in dieser Altersgruppe auf nur 26 Prozent kommt.

Und jetzt zurück zum alten weissen Mann. Der, so zeigen die Zahlen, hat zumindest in Sachsen seinen schlechten Ruf nicht so ganz verdient. Wer älter als 60 Jahre ist, hat dort nämlich keineswegs die AfD gewählt. Stattdessen gab er der CDU zu 43 Prozent seine Stimmen. Die AfD kommt freilich direkt dahinter, allerdings weit abgeschlagen mit 23 Prozent.

Untitled infographic
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AfD gewinnt auch dank Nichtwählern dazu

Die AfD hat ihre Ergebnisse vor allem einer Wählergruppe zu verdanken: den Nichtwählern. Mal wieder konnten die Rechtspopulisten hier die meisten neuen Wähler rekrutieren. Aufgrund dieser Tatsache sprechen gerade viele Beobachter von einer Protestwahl.

Die Wählerwanderung zur AfD in Sachsen

Die Wählerwanderung zur AfD in Brandenburg

Klar ist damit: Die AfD hat enorm von der gestiegenen Wahlbeteiligung profitiert. In Brandenburg stieg die Beteiligung nach Jahren des Rückgangs wieder auf 60 Prozent (47,9).

In Sachsen stieg die Wahlbeteiligungstieg laut ARD und ZDF im Vergleich zu 2014 deutlich von damals 49,1 Prozent auf 65 Prozent.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 03.09.2019 01:52
    Highlight Highlight Die traditionellen Parteien könnten sich auch einmal ernsthaft mit den Problemen der einfachen Leute beschäftigen statt die AfD mit Nichtbeachtung oder Diffamierung an den Rand zu drängen.
  • tinu32 02.09.2019 07:09
    Highlight Highlight Die AfD profitiert nicht von der steigenden Wahlbeteiligung, sondern die Wahlbeteiligung steigt, weil viele bislang nicht Wählende nun AfD wählen.
  • MaskedGaijin 02.09.2019 00:31
    Highlight Highlight "...der die Welt nicht verstehen will, und der aus Überforderung eben die rechte AfD wählt." Geht es nicht noch ein wenig überheblicher? Solche Sätze treiben doch geradezu Leute zur AfD.
    • Kruk 02.09.2019 17:51
      Highlight Highlight Mag sein trifft aber den Punkt ziemlich genau. Wer einfache Antworten auf eine Komplexe Welt gibt und seihen sie an den Haaren herbeigezogen der bekommt die Stimmen der Einfältigsten. Die AFD ist keine Alternative und schon gar keine Lösung.
  • LaPalomaOhe 01.09.2019 22:51
    Highlight Highlight Es gibt in D 2 Parteien die für mich unwählbar sind:
    A: Die NPD
    B: Die Grünen
    Die NPD hatte in D ein Wählerpotential von ca. 0,3 Prozent
    Die Grünen hätten zur Zeit Chancen auf ca. 27 Prozent (02.06.2019).
    Es ist mir völlig egal was die AfD sagt oder will, irgendjemand muß diese totalitäre Partei stoppen.
    • qolume 01.09.2019 23:18
      Highlight Highlight Die NPD? Echt jetzt?
    • Manuce 01.09.2019 23:50
      Highlight Highlight Inwiefern sind denn die Grünen totalitär? Bin sehr gespannt.
    • P.Rediger 02.09.2019 10:58
      Highlight Highlight Genau und da trifft es sich gut, wenn eine andere totalitäre Partei ein Gegengewicht dazu bildet. Hä? Wo bitte sind die Grünen totalitär? Und die NPD im gleichen Atemzug wie die Grünen zu nennen ist ja auch schon sehr gewagt um es gelinde auszudrücken. Aber die AfD und die NPD würden schon gut zusammen passen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schmiegel 01.09.2019 22:27
    Highlight Highlight Junge Frauen sind dümmlich und willig.
    Junge Frauen sind generell lernfähiger und empathischer.
    Alte weisse Männer sind rassistisch, sexistisch und rückständig.
    Alte weisse Männer sind führungsstark und weise.
    Junge europäische Menschen sind gesellschaftlich aufgeschlossene Klimaschützer.
    Junge europäische Menschen sind narzistische Konsumjunkies.
    > Stereotypisierungen verhindern nur eine echte Diskussion und sind meist dazu da, sein eigenes Selbst zu überhöhen oder Andere abzuwerten. So funktionieren dumpfe Demagogen wie z.B. die AFD. Steigen wir doch nicht auf dasselbe Niveau herunter!



  • nick11 01.09.2019 22:27
    Highlight Highlight Und wir Europäer fragen uns, wie ein Trump Präsident werden konnte. Oder noch besser, wie ein Hitler so weit kommen konnte. Ich bin weder Links noch Grün, aber da kann ich nur noch Kopfschütteln.
  • MeinAluhutBrennt 01.09.2019 22:20
    Highlight Highlight Die Afd verdankt ihren Erfolg einzig und alleine der Tatsache dass sie als eine der wenigen die Dinge noch beim Namen nennt.
    • Jol Bear 01.09.2019 22:41
      Highlight Highlight Oder der Tatsache, dass etablierte Parteien die Dinge nicht beim Namen nennen, Probleme ignorieren, die Realität der Theorie anpassen wollen (statt umgekehrt), in etatistischer Manier von oben herab „durchregieren“ wollen und Wahlen oder Referenden als lästige Störung empfinden.
    • _kokolorix 01.09.2019 22:41
      Highlight Highlight Ähh, welche Dinge, welche Namen?
      Ist das Ding 'Unsere Firmen zahlen nur noch Löhne welche Ausländer akzeptieren können' und der Name 'Alle Ausländer sind faul und nehmen uns die Jobs weg'?
    • LeChef 02.09.2019 00:15
      Highlight Highlight @kokolorix: Das ist interessanterweise ein und dasselbe.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Boiiiiii7 01.09.2019 22:05
    Highlight Highlight Jungwähler: AfD 22%
    30-45: AfD 31%
    Über 60: AfD 23%
    Wie kann man da sagen dass die Junge für den Erfolg der AfD verantwortlich sind?! Nur weil bei Ihnen die CDU (wahrscheinlich wegen Rezo) nicht auf Platz eins liegt, haben sie dennoch weniger die AfD gewählt als die anderen Wählergruppen. Statistiken richtig zu analysieren will gelernt sein.
    • Alle haben bessere Namen als ich. 01.09.2019 23:06
      Highlight Highlight Rezo ist das Symptom, nicht die Ursache.
      Aber sonst gut erkannt, oder immerhin besser als watson.de
    • Findolfin 01.09.2019 23:40
      Highlight Highlight Es heisst ja nicht, dass sie alleine dafür verantwortlich sind. Sondern "vor allem". Das ist durchaus plausibel, immerhin ist es ein gängiges Klischee, dass vor allem alte, konservative Leute AfD wählen.
  • Ritiker K. 01.09.2019 22:03
    Highlight Highlight Im Text steht:

    Bei den Wahlberechtigten unter 30 Jahren holten die «Alternativen» laut der «Forschungsgruppe Wahlen» ganze 22 Prozent.

    In der nächst höheren Altersgruppe, den Wählern zwischen 30 und 44 Jahren, liegt die AfD mit 31 Prozent der Stimmen ebenfalls vorne.

    Titel des Berichts: "Die AfD verdankt ihren Wahlerfolg vor allem Jungen"

    Häää?

    Die Wahlbeteiligung der Altersgruppen und die absoluten Zahlen der Anzahl Wählenden in den einzelnen Altersgruppen wären noch aussagekräftig.

    So ist es nur ein reisserisches Prozentgesäusel.
  • Glenn Quagmire 01.09.2019 21:56
    Highlight Highlight Geographische Aufteilung wäre interessant. Einem Arbeitskollegen mit afrikanischen Wurzeln wurde mal geraten, einige Ortschaften weiträumig zu umfahren.
    • Kruk 02.09.2019 17:56
      Highlight Highlight Werden wohl auch jene Orte mit den meisten AFD Wählern sein.
  • crik 01.09.2019 21:54
    Highlight Highlight Seltsame Statistik.

    22% der unter 30-jährigen wählen AfD
    31% der 30-44-jährigen wählen AfD
    23% der über 60-jährigen wählen AfD

    Fazit: "Die AfD verdankt ihren Wahlerfolg vor allem Jungen"
    • Findolfin 01.09.2019 23:41
      Highlight Highlight Kommt halt auf die Definition von Jung an. 30 - 44-jährige sind in den Augen eines 60-jährigen shcon noch Jung. xD

      Aber ernsthaft: Wenn man bedenkt, dass Junge eher dazu tendieren, nicht wählen zu gehen, ist ein solcher Anteil an Jungen für die AfD schon beängstigend.
    • Bruno Wüthrich 02.09.2019 07:35
      Highlight Highlight Ich denke, da hat sich ein Fehler eingeschlichen. Da fehlen irgendwo 20 Prozent. Ich bin mir fast sicher, dass es bei den jungen Wählern 42, und nicht 22 Prozent heissen sollte.
  • Gonzolino_2017 01.09.2019 21:49
    Highlight Highlight Auch wenn ihr jetzt wieder versucht, das Ergebnis schlecht zu reden - es ändert nicht am Wahlergebnis! ... aber das man das schlechte Abschneiden der SP(D) nicht einmal erwähnt, hat mit sachlicher Berichterstattung und seriösem Journalismus jetzt wirklich gar nichts mehr zu tun! Aber klar, das fällt einem Linken Blatt natürlich schwer ... freue mich schon auf das Schönreden von Wermuth und Funiciello und die vielen Blitze hier :-) (aber auch die ändern nichts mehr am Wahlergebnis)
  • Levi Vodica 01.09.2019 21:49
    Highlight Highlight Die AfD verdankt ihren Wahlerfolg vorallem dem Establishment. Obwohl ich persönlich ganz klar gegen Trump, Brexit, Johnson oder Afd wäre (Sanders Fan und Linkswähler) beleben solche Ereignisse die Demokratie. Und ja die NSDAP wurde auch demokratisch gewählt blablabla. Ich persönlich glaube, ich könnte natürlich auch irren, dass 1933 und 2019 nicht miteinander zu vergleichen sind. Ich glaube an die Demokratie und ja, wenns um die NPD ginge (oder PNOS in der CH) würde ich meine Aussage oben nochmals überdenken, aber so passts für mich. Es werden wieder ruhigere Zeiten auf uns zukommen.
    • xlt 01.09.2019 22:32
      Highlight Highlight Inwiefern ist / war die NPD weniger rechtsradikal als die AfD?
    • Levi Vodica 01.09.2019 23:42
      Highlight Highlight Ist sie ja nicht, sie ist eben rechtsradikal, während die AfD eine normale rechtskonservative Partei in der Findungsphase ist.
  • Rabbi Jussuf 01.09.2019 21:45
    Highlight Highlight Wenn die AfD dermassen von Nichtwählern profitiert hat, wo sind dann die Verluste der anderen Parteien hingekommen? Sind das dann die neuen Nichtwähler?
    • kleingeist 01.09.2019 22:47
      Highlight Highlight Die Daten sind relativ in Prozent, und nicht absolut in Anzahl Wähler. Die relative Zahl sinkt natürlich, wenn die Anderen dazubekommen.
    • Rabbi Jussuf 02.09.2019 01:01
      Highlight Highlight Nö, die Verluste und Gewinne sind Prozentpunkte, nicht Prozente.
      Hast aber trotzdem recht. Das kommt daher dass 15%Punkte mehr gewählt haben als letztes Mal, das sind fast 500K Stimmen mehr. Schon erstaunlich, dass davon fast die Hälfte an die AfD gehen sollen.
  • Spooky 01.09.2019 21:43
    Highlight Highlight "Aufgrund dieser Tatsache sprechen gerade viele Beobachter von einer Protestwahl."

    Aber selbstverständlich ist das eine Protestwahl. Wenn die Linken und Grünen eine von reichen Gecken gesponserte Greta Thunberg anhimmeln, während die Leute aus der Unterschicht kaum mehr über die Runden kommen, dann haben die Leute aus der Unterschicht total recht, wenn sie eine Partei wählen, die gegen die Linken und Grünen ist, auch wenn sie dabei selber auf der Strecke bleiben. Sie haben ja nichts mehr zu verlieren.
    • _kokolorix 01.09.2019 22:45
      Highlight Highlight Die AfD tut was genau um den Leuten aus der Un terschicht zu helfen? Die Steuern für die Reichsten senken?
      Hirn einschalten hilft manchmal.
    • Swen Goldpreis 02.09.2019 03:25
      Highlight Highlight Der Witz ist, dass die meisten Leute die Parteien wählen, die ihnen am meisten schaden. AFD und Rechtspopulisten setzen sich für Reiche ein, werden aber von den Unterprivilegierten und Ungebildeten gewählt. Siehe auch Steuersenkungen von Trump. Gründe und Linke hingegen setzen sich für die Armen ein (und werden vor allem von Akademikern gewählt). Letzteres zeigt sich nirgendso sehr sehr wie ausgerechnet bei der CO2-Steuer, die dazu führt, dass die Armen am Ende sogar mehr haben. Aber die AFD flösst den Armen ein, dass sie nur kräftig auf die noch Ärmen hacken sollen, dann steigen sie auf.
    • Swen Goldpreis 02.09.2019 16:05
      Highlight Highlight Hier noch ein kleiner Lesetipp vom Spiegel: https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/soziale-gerechtigkeit-die-mittelschicht-betruegt-sich-selbst-a-687760.html

      Der Artikel ist schon fast 10 Jahre alt, aber aktueller denn je. Die Wissenschaftlerin hat untersucht, wieso die Mittelschicht oft Parteien unterstützt, die ihnen faktisch schaden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • The Wall 01.09.2019 21:43
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Dede7 01.09.2019 21:37
    Highlight Highlight Wenn Junge Rechts und/oder Konservativ wählen ziehen dicke dunkle Wolken auf.
    • Boiiiiii7 01.09.2019 22:07
      Highlight Highlight Junge 22% Wähler mittleren Alters 31% und Wähler über 60 23%, die Jungwähler haben den Erfolg der AfD geschmälert, nicht vergrössert!

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