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Donald Trump: Was wusste er über das angebliche Kopfgeld auf US-Soldaten?

Geheimdienstberichte über russische Kopfgeldzahlungen auf US-Soldaten sorgen für Empörung in Washington. Donald Trump will von alldem nichts gewusst haben. Wie kann das sein?

Fabian Reinbold, Washington / t-online



FILE - In this Nov. 30, 2018, file photo, President Donald Trump, right, walk past Russia's President Vladimir Putin, left, as they gather for the group photo at the start of the G20 summit in Buenos Aires, Argentina. For the past three years, the administration has careered between President Donald Trump's attempts to curry favor and friendship with Vladimir Putin and longstanding deep-seated concerns about Putin's intentions. (AP Photo/Pablo Martinez Monsivais, File)
Donald Trump,Vladimir Putin

Wer wusste was über wen? Putin und Trump. Bild: keystone

Ein Artikel von

T-Online

Jeden Morgen wird der amerikanische Präsident üblicherweise über neue Geheimdienst-Informationen unterrichtet. Der sogenannte «President's Daily Brief» ist ein streng geheimes, knappes Dokument zu Themen nationaler Sicherheit. 

Es ist Pflichtlektüre – oder war es zumindest bis vor dreieinhalb Jahren.

Donald Trump hat an den schriftlichen Präsentationen nur begrenztes Interesse. Laut zahlreichen Medienberichten liest der Präsident nicht so gern, er möchte lieber mündlich informiert werden. Doch zuletzt wurden die Termine für das Geheimdienst-Briefing in seinen öffentlich zugänglichen Terminkalendern seltener. An vielen Tagen fallen sie demnach aus.

Ob der Präsident wirklich das wahrnimmt, was ihm seine Geheimdienste präsentieren, wird in Washington in diesen Tagen heftig diskutiert. Denn Trump steht unter heftiger Kritik. Berichte über angebliche Kopfgeldzahlungen in Afghanistan sorgen für Entrüstung. Der russische Militärgeheimdienst GRU soll Taliban -nahen Kämpfern Prämien für Anschläge auf Nato-Soldaten geboten haben, namentlich Briten und Amerikanern.

«Der Präsident liest sehr wohl»

Die Geheimdiensterkenntnisse hierzu landeten laut übereinstimmenden Medienberichten bereits Ende Februar auch im «President's Daily Brief» – doch das Weisse Haus behauptet, die Informationen seien bei Trump nicht angekommen. Am Dienstag gab seine Pressesprecherin zu Protokoll: «Der Präsident liest sehr wohl.» Dies gelte auch für Geheimdienstberichte. Ihre Aussage sehen Sie oben im Video oder hier .

Das aussergewöhnliche Statement war offenbar nötig, denn in Washington fokussiert sich die Debatte auf diese Fragen: Was wusste Trump wirklich über die Vorwürfe gegen Russland, die eine Eskalation in der amerikanisch-russischen Konfrontation bedeuten würden, weit über Afghanistan hinaus? Falls er wirklich nichts davon wusste: Wie kann das sein? Und falls er es doch wusste: Warum liess er die Russen offenbar gewähren? 

Verhöre, Bargeldfund, Spuren von Überweisungen

Ausgelöst wurde die Affäre durch einen Bericht der «New York Times» am Freitagabend. Mehrere US-Medien zogen nach und mittlerweile ist klar: Es gibt seit Anfang des Jahres Geheimdiensthinweise zu solchen Kopfgeldzahlungen. Die Informationen speisen sich laut den Berichten aus Verhören in Afghanistan, aus einem grossen Bargeldfund in einem Talibanversteck und auch aus Spuren von grossen Geldüberweisungen von einem Konto, das dem GRU gehören soll. Es wird in diesem Zusammenhang etwa ein Autobombenanschlag untersucht, bei dem im April 2019 drei US-Marineinfanteristen getötet wurden.

Im März hat der Nationale Sicherheitsrat im Weissen Haus über mögliche Gegenmassnahmen gegen Russland diskutiert. Sogar die Briten wurden vergangene Woche darüber informiert. Das alles ohne Wissen des Präsidenten? 

Interessieren Sie sich für US-Politik? Unser Washington-Korrespondent Fabian Reinbold schreibt über seine Arbeit im Weissen Haus und seine Eindrücke aus den USA unter Donald Trump einen Newsletter. Hier können Sie die «Post aus Washington» kostenlos abonnieren, die dann einmal pro Woche direkt in Ihrem Postfach landet.Das Weisse Haus argumentiert, es habe unterschiedliche Sichtweisen auf die Qualität der Geheimdienstinformationen gegeben, deswegen sei der Präsident nicht direkt informiert worden. Trump selbst zog den Wert der Informationen jetzt gar öffentlich in Zweifel.

NSA gegen CIA

Tatsächlich beurteilt die NSA , die für elektronische Überwachung zuständig ist, die Faktenlage wohl skeptischer als die CIA , die in ihrer Arbeit eher auf menschliche Informanten setzt. Das berichtet das «Wall Street Journal». Es gibt mehr als ein Dutzend US-Geheimdienste und es kommt häufig vor, dass sie Informationen unterschiedlich beurteilen – das ist aber in der Regel kein hinreichender Grund für den Geheimdienstkoordinator, dem Präsidenten im «Daily Brief» eine Information mit solcher Tragweite vorzuenthalten.

Die Enthüllungen sorgen in Washington für Unverständnis und Zorn. Herausforderer Joe Biden warf dem Oberbefehlshaber Trump am Dienstag eine Verletzung seiner Amtspflichten vor, weil er sich nicht um den Schutz seiner Soldaten kümmere. Auch unter Trumps Parteifreunden ist die Verwunderung gross. Die ranghohe Republikanerin Liz Cheney aus dem Repräsentantenhaus verlangte vom Weissen Haus Erklärungen, wer wann davon gewusst habe und «was als Reaktion getan wurde, um unsere Truppen zu beschützen und Putin zur Rechenschaft zu ziehen».

Am Montag begann das Weisse Haus, hinter verschlossenen Türen Abgeordnete über die Kenntnisse zu den Vorwürfen zu unterrichten. Dass der Kreml und die Taliban die Berichte dementierten, macht in Washington keinen Eindruck.

Hier liegt Trump mit seiner Regierung über Kreuz

Der Fall wirft ein Schlaglicht auf zwei Politikfelder, bei denen Trump und sein Regierungsapparat immer wieder über Kreuz liegen: den Abzug aus Afghanistan sowie den Umgang mit Russland.

epa08478384 US President Donald J. Trump makes remarks as he is surrounded by African-American supporters in the Cabinet Room of the White House, in Washington, DC, USA, 10 June  2020.  EPA/Doug Mills / POOL

Bild: keystone

Aus Afghanistan will Trump die US-Soldaten abziehen, lieber gestern als heute. Noch vor der Präsidentschaftswahl im November soll ein Grossteil der Truppen heimkommen – es war eines seiner Wahlversprechen. Nach der Unterzeichnung eines grundsätzlichen Friedensabkommens im Februar sind die Gespräche mit den Taliban sowie die innerafghanischen Verhandlungen ins Stocken geraten.

Trump wollte im vergangenen Jahr eine Delegation der Taliban sogar auf den Präsidentensitz Camp David einladen, ausgerechnet Anfang September, drei Tage vor dem Jahrestag des 11. September, der ursprünglich zum Afghanistankrieg geführt hatte. Nach einem Aufschrei innerhalb seines Apparats legte Trump die Idee beiseite.

Heikles Thema einfach verschwiegen?

Trumps nachsichtiger Umgang mit Russlands Präsident Wladimir Putin ist wohlbekannt. So zweifelt der US-Präsident etwa öffentlich immer wieder die Erkenntnisse seiner Geheimdienste zur russischen Wahleinmischung an. Trump sieht Berichte über Russlands Aktivitäten oft als Makel auf seinem Wahlsieg 2016.

Diese Dynamik hat laut einem Enthüllungsbericht der «Washington Post» aus dem Jahr 2017 so weit geführt, dass die Geheimdienstler in ihrem Briefing geneigt seien, das Thema Russland ganz auszusparen – weil der Präsident so empfindlich darauf reagiere.

Eine offizielle Bestätigung gibt es dafür nicht und wird es womöglich nie geben. Doch im momentanen Rätselraten könnte der Bericht einen zumindest halbwegs plausiblen Hinweis darauf liefern, warum Trump von den explosiven Berichten über russische Kopfgeldzahlungen nichts gewusst haben könnte.

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46Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Lowend 01.07.2020 19:24
    Highlight Highlight Seine Reaktion auf den Bericht der NYT war entlarvend, denn wenn der Commander in Chief der US-Army und Navy eine Nachricht erhält, dass jemand ein Kopfgeld auf seine Soldaten aussetzt, denkt jeder normale Mensch, dass er diese Person nun quasi zur Fahndung ausschreibt und alles tut, um ihm habhaft zu werden.

    Aber was tut Trump? - Er schmettert Twitter-Tiraden gegen die NYT und alle anderen, die diese Nachricht überbringen. Auch dass stösst offenbar vielen Amerikanern plötzlich ziemlich sauer auf.
    • Basti Spiesser 02.07.2020 13:06
      Highlight Highlight Wenn jemand seine Rückzugspläne aus Afghanistan so billig torpediert, soll er also blind und rasch einlenken? Nee nicht Trump.
  • Imfall 01.07.2020 18:09
    Highlight Highlight wenn's nicht auf fox läuft, interessierts ihn nicht 🤷🏻‍♀️
  • Faktenchecker 01.07.2020 16:51
    Highlight Highlight Strohhalm Nr 13'483.
    Die Dems sind schon am nächsten Impeachment planen 😂
    • Samurai Gra 01.07.2020 23:40
      Highlight Highlight Und die 13'483 te Möglichkeit der Reps ihren Kadavergehorsam zu Beweisen? 😁
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 02.07.2020 13:29
      Highlight Highlight Das 14483 te mal dass der "Faktenchecker" beweist, dass Trump durchaus menschliche Darmparasiten hat.
  • Helvetiavia Philipp 01.07.2020 15:59
    Highlight Highlight Nach der Abwahl sollte Trumps Amtszeit verfilmt werden. Stoff für ein Drehbuch liefert er ausreichend. Ich empfehle:

    "Ich einfach unverbesserlich 5"
    Grus Bruder Grump wird zum Präsidenten gewählt. Zusammen mit seiner Armee an Ministrions heckt er einen teuflischen Plan aus...
    • Helvetiavia Philipp 01.07.2020 16:24
      Highlight Highlight Natürlich darf sein Komplize Grutin nicht fehlen.
  • Q anon = B annon 01.07.2020 15:58
    Highlight Highlight Ich weiss ja nicht was Trump weiss. Vermutlich nicht sehr viel.
    Aber bin immer mehr überzeugt, nach seiner Abwahl weiss der nicht mal mehr das er Präsident war.
    Der wird sagen, er dachte das seine eine schlecht bezahlte TV Show geesen. Hätte er gewusst das das Amt echt ist, hätter er sein Wahres Genie gezeigt!
    LOL
    • Lessnair 01.07.2020 17:12
      Highlight Highlight Das ist bislang die erste und einzige logische Erklärung für den aktuellen LOKUS, sorry, POTUS
  • Lowend 01.07.2020 15:19
    Highlight Highlight Der Chef will nichts gewusst haben und seine Fans wollen das auch gar nicht wissen. Passt irgendwie...

    PS: Hier noch ein Bild, dass die Sichtweise der Trump-Gläubigen hervorragend illustriert.

    Benutzer Bild
  • T13 01.07.2020 14:32
    Highlight Highlight Es ist Pflichtlektüre

    Naja falls er diese Lektüre selber lesen müsste, ist doch schon geklärt wieso er nix weiss.

    Alles was länger als ein tweet in all Caps ist, ist für das stabile Genie zu lang.
  • Le French 01.07.2020 14:16
    Highlight Highlight Watergate 2.0
  • Democracy Now 01.07.2020 14:11
    Highlight Highlight diese Geschichte wird Trump sogar bei den republikanischen Wählern schwer schaden... die "Troops" sind dort eine Art Heiligtum.
    • Basti Spiesser 01.07.2020 18:23
      Highlight Highlight Nein. Da noch völlig umbewiesen.
  • Scrat 01.07.2020 13:58
    Highlight Highlight Bei einer Person, die nach Berichten lediglich über die Aufmerksamkeitsspanne und Auffassungsgabe eines Kleinkinds verfügt, wundert mich eigentlich gar nichts mehr.
  • TheGoblin 01.07.2020 13:48
    Highlight Highlight Nun, in Zeiten vom Erstarken Russlands und Chinas müsste sich Europa wirklich überlegen, inwieweit man seinem "alten Freund" noch wirklich trauen kann.
    • FrancoL 01.07.2020 14:11
      Highlight Highlight So ein richtiger Freund war er eben nur ganz am Anfang wenn überhaupt, denn danach hat der Freund uns nur ausgenutzt.
    • Shabbazz 01.07.2020 14:52
      Highlight Highlight Finde es immer wieder faszinierend wie man Russland stark redet. Gemäss dem Bruttoinlandprodukt ist Russland gerade mal auf Platz 12 der Welt noch hinter Südkorea, Kanada, Italien oder Brasilien!
      USA hat einen Anteil von 24.2% am weltweiten BIP und China 15.7%, das ist wirklich enorm...aber Russland macht gerade mal 1.9% aus, sogar Deutschland ist da mit 4.6% deutlich "stärker"...
      Oder meinen sie mit Erstarken den Militärapparat?
    • pacman8 01.07.2020 15:08
      Highlight Highlight Ist nicht mal so abwegig, den trotz mehreren Sanktionen hält sich die Wirtschaft über Wasser.
      https://www.google.com/amp/s/amp.n-tv.de/wirtschaft/Moody-s-stuft-Russland-hoch-article20850047.html
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nick nolte 01.07.2020 13:43
    Highlight Highlight Ja, er sieht auch aus wie jemand der nicht liest...
  • landre 01.07.2020 13:40
    Highlight Highlight «Der Präsident liest sehr wohl»
    Ok. Er kennt also das Alphabet. Ist schon mal was. Deswegen müsste man mich aber trotzdem brutal gewalttätig zwingen einen DJ Trump zu wählen...
    Dieser Artikel hier oben darf aber trotzdem als tendenziös archiviert werden. Nicht zuletzt weil unter anderen auch zB ein B...WJ Clinton das «President's Daily Brief» geopolitisch sehr speziell gehandhabt/ interpretiert hat.
  • Dong 01.07.2020 13:38
    Highlight Highlight Jetzt mal seriös:
    - Trump will aus Afghanistan raus, was ich absolut richtig finde, die Mehrheit in Washingten aber offenbar nicht, wieso auch immer.
    - In dem Zusammenhang läuft auch eine Initiative, bei der die Taliban mit am Verhandlungstisch sitzen. Das kann man gut finden oder nicht, zeugt aber von einem gewissen Realitätssinn. Das war übrigens auch das bestreben von Russland, China und Pakistan.

    Und was machen die Russen jedes mal, wenn alles gut für sie läuft? Eine saudumme Aktion, um den Westen gegen sich aufzubringen...

    Mein Fazit: Hoax der Interventionisten - Trump liegt richtig.
    • stolca 01.07.2020 16:57
      Highlight Highlight @Dong Gerade als Hoax der Interventionisten würde ich das nicht bezeichnen. Da Trumpel mittlerweile auch den Reps gefährlich geworden ist, sich mit den Geheimdiensten überworfen hat und auch beim Militär wohl nicht sonderlich beliebt ist, könnte es sich durchaus um eine " false flag" Operation durch die CIA handeln.
      Das System hat seine Mittel und Wege im eine relative Stabilität zu erlangen.
  • bossac 01.07.2020 13:32
    Highlight Highlight Dass Trump ein Idiot ist, müsste mittlerweile jedem einigermassen vernünftigen Menschen klar sein. Es kann auch fut sein, dass die Russen womöglich ein persönliches Druckmittel haben. Wasich aber nicht verstehe ist, weshalb Putin und seine Regierung so mit dem Feuer spielen. Zuerst die Wahleinmischung und nun das. Würde mir zur Abwechslung von Löpfe auch mal einen Artikel wünschen, der mehr diese Seite analysiert.
    • Juliet Bravo 01.07.2020 16:07
      Highlight Highlight Weil er von Trump nichts zu befürchten hat?
    • bossac 01.07.2020 17:01
      Highlight Highlight Der US-Präsident hat zwar unverhältnismässig viel Macht in der Aussenpolitik, sollte sich aber der Verdacht erhärten, werden sicherlich auch die die Republikaner im Kongress sicherlich Massnahmen fordern und de weiteren Trump unter Druck setzen.
    • Basti Spiesser 01.07.2020 18:25
      Highlight Highlight Und gegen so einen Idioten verlieren die Demokraten andauernd? Sind sie also die noch grösseren Idioten?
  • Amarillo 01.07.2020 12:59
    Highlight Highlight Trump wird sich gedacht haben, dass dies sowieso als antirussische Propaganda abgetan würde, sollte er es offiziell erwähnen. Zudem: Was sollte Trump tun? Sich bei Putin beschweren? Dieser lacht sich doch schon lange einen Schranz darüber, wie er "den Westen" vorführt, ob in Syrien (da kichert auch noch Assad mit...) oder in der Ostukraine. Aus Europa würde bestenfalls der übliche moralische Appell kommen, aber diese todesmutige Allzweckwaffe lässt man wohl beiseite, da man mit Putin gerade dessen Gaslieferungen nach Europa regelt, und man den Präsidenten auf Lebzeit nicht verärgern will.
    • Basti Spiesser 01.07.2020 18:27
      Highlight Highlight Was ist eigentlich aus der eindringlichen Warnung geblieben, dass Putin in die Ukraine einmarschiert und bis in die baltischen Staaten vorrücken will? Ach die Russen sind einfach auch nicht mehr das, was sie mal waren.
  • swisskiss 01.07.2020 12:47
    Highlight Highlight Nicht mal wert darüber nachzudenken. Es ist Wahlkampf, man kennt die Dienste die Medien und Trump, und JEDER kocht sein Süppchen mit Halbwahrheiten, Behauptungen und Gerüchten.

    Es werden wieder "glasklare Beweise" geliefert und umgehend "sehr glaubwürdige Aussagen" gemacht, die alles in Abrede stellen.

    Und so gehen die wirklich wichtigen Fakten unter, wie z.B. das in Oklahoma, ein tiefroter Bundestaat den Trump gegen Clinton mit 65 gegen 28% gewonnen hat, gestern das Wahlvolk der Ausdehnung von Medicaid zugestimmt hat. DAS ist ein Fingerzeig wohin es zukünftig geht, und nicht dieses Thema.
  • wasihrnichtsagt 01.07.2020 12:40
    Highlight Highlight Echt jetzt?
  • Füürtüfäli 01.07.2020 12:36
    Highlight Highlight "...er möchte lieber mündlich informiert werden."

    Er ist allerdings auch dafür bekannt, regelmäßig nicht wirklich zuzuhören.
    • Tavares 01.07.2020 14:20
      Highlight Highlight und hat ganz nebenbei den positiven Effekt, dass man es nicht nachweisen kann (ob es erzählt wurde oder nicht...). Bzw. selbst wenn es ein Protokoll gibt, kann DT immer noch behaupte, dass er das nicht ganz genau so verstanden hat oder was auch immer...
      Dient meiner Meinung nach vor allem zum Selbstschutz
  • De-Saint-Ex 01.07.2020 12:19
    Highlight Highlight Danke für die tägliche Portion an 🤣🤣🤣...
    • reactor 01.07.2020 12:55
      Highlight Highlight Ich finde es gar nicht zum Lachen, ganz im Gegenteil, der Typ ist in der Lage uns alle auszulöschen, die Zukunft unserer Kinder zu verhindern. Weiss nicht was daran lustig ist.
    • louie louie 01.07.2020 16:03
      Highlight Highlight @reactor: Die Illusion/Verblendung der Moralisten, auf der Seite des "Guten" zu sein und dementsprechend berechtig zu sein, Schadenfreude zu empfinden und damit zu kokettieren. Ist ein Trend hier.
    • De-Saint-Ex 01.07.2020 18:37
      Highlight Highlight Jetzt mal halblang ja? Auslöschen? Logisch, aber nicht erst seit heute! Die USA und Russland haben das Arsenal uns gleich mehrmals „auszulöschen“. Werden sie‘s mal tun? Möglich. Können wir was daran ändern? Nö. Also bleibt weinen... oder eben über die grenzenlose Dummheit eines Trump lachen... lachen ist gesund... und ja louie louie... ich wähne mich tatsächlich auf der „besseren“ Seite der MORAL als ein Trump... wer hier verblendet ist? Na ja, lassen wir mal lieber...
    Weitere Antworten anzeigen
  • tuco 01.07.2020 12:14
    Highlight Highlight


    putin ist schön alt gewordeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeen:-)

    am schluss werden sie allen am demenz fallen:-)))))))))))
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  • Alice36 01.07.2020 11:49
    Highlight Highlight «Der Präsident liest sehr wohl»

    Ich sehe wohl die Worte, allein mir fehlt das Verständnis 😂🤣

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