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A soldier comforts an injured boy in Bassam, Ivory Coast, March 13, 2016. REUTERS/Joe Penney

Ein Soldat tröstet einen verletzten Jungen.
Bild: JOE PENNEY/REUTERS

16 Tote bei Attacke auf Hotel in der Elfenbeinküste



14 Zivilisten und 2 Soldaten sind am Sonntag an einem Strand der Elfenbeinküste durch bewaffnete Angreifer getötet worden. Das teilte Präsident Alassane Ouattara bei einem Besuch am Tatort mit. Unter den Opfern seien auch vier Europäer gewesen, erklärte die Polizei.

Ob auch Schweizer Opfer darunter sind, klärt das Aussendepartement (EDA) in Bern ab, wie ein Sprecher am Sonntagabend gegenüber der Nachrichtenagentur SDA sagte.

Laut Augenzeugen soll einer der Täter «Allah Akbar» gerufen haben.

Innenminister Hamed Bakayoko sagte im Fernsehen, die Sicherheitskräfte hätten «sechs Terroristen neutralisiert». Drei Hotels seien angegriffen worden. Die Identität der Angreifer konnte zunächst nicht festgestellt werden. Nach Angaben eines Mitarbeiters in einem Krankenhaus in Abidjan wurden nach den Anschlägen mehr als 20 Schwerverletzte eingeliefert. Die Zahl der Toten könnte demnach steigen. 

Ein Augenzeuge berichtete einem Reporter der Nachrichtenagentur Reuters, er habe vier Angreifer gesehen und ein Video aufgenommen. Er habe auch Fotos von Handgranaten und Munition gemacht, die die Angreifer mitgebracht und zurückgelassen hätten. 

Die Schiesserei ereignete sich in Grand-Bassam, einem Wochenendausflugsziel rund 30 Kilometer östlich von Abidjan, dem wirtschaftlichen Zentrum des westafrikanischen Landes. Grand-Bassam war während der französischen Herrschaft die wichtigste Stadt der Kolonie. Die Strände, Bars und Hotels der 80'000-Einwohner-Stadt sind auch bei westlichen Touristen beliebt. Gerade wegen der gegenwärtigen Hitzewelle seien viele Ausländer in dem Ferienort, sagte einer der Augenzeugen. 

In den vergangenen Monaten waren bei Angriffen auf Luxushotels in den Nachbarländern Mali und Burkina Faso Dutzende Menschen getötet worden. Experten warnten damals, islamistische Angriffe könnten auch die Elfenbeinküste und den Senegal treffen. (sda/reu/afp)

(viw/sda/reu/afp)

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