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Afrika

Schlag gegen Terror-Miliz: Kenianische Soldaten töten mindestens 34 al-Shabaab-Kämpfer

Schlag gegen Terror-Miliz: Kenianische Soldaten töten mindestens 34 al-Shabaab-Kämpfer

17.03.2016, 01:5117.03.2016, 06:48

Bei zwei Militäreinsätzen gegen islamistische Extremisten in Somalia sind mindestens 34 Kämpfer getötet worden. Die sunnitischen Extremisten der al-Shabaab kämpfen seit Jahren für einen islamischen Staat in dem Land am Horn von Afrika.

Kenianische Soldaten töteten am Mittwoch in Afmadow nahe der Grenze zu Kenia mindestens 19 Kämpfer der somalischen al-Shabaab. Damit soll ein Angriff auf ein Lager der Friedensmission der Afrikanischen Union durch al-Shabaab vereitelt worden sein, wie der Militärsprecher David Obonyo sagte.

Terrorismus

Die Streitkräfte töteten in Puntland zudem nach eigenen Angaben mindestens 15 Kämpfer einer islamistischen Miliz. Zunächst war unklar, ob es sich ebenfalls um Kämpfer der al-Kaida nahe stehenden somalischen Terrorgruppe al-Shabaab oder des sogenannten «Islamischen Staates» («IS») handelte.

Weitere Militäreinsätze gegen Islamisten seien geplant, sagte ein Sprecher der semiautonomen Region Puntland, Mohamud So'ade. Dort hatten zum Beginn der Woche Kämpfer der al-Shabaab mit mehreren Booten den Küstenort Gara'ad unter Kontrolle genommen, wie Behörden bestätigten.

Berichten zufolge befänden sich mehr als 850 bewaffnete Kämpfer in mehreren Dörfern in der Küstenregion Puntlands, sagte Omar Abdullahi Garwayne, ein Sprecher der regionalen Behörde. (wst/sda/dpa)

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