International
Afrika

Bewaffnete töten mindestens 18 Menschen in Nigeria

«Sie zogen von Haus zu Haus»: Bewaffnete töten mindestens 18 Menschen in Nigeria

Bewaffnete haben im westafrikanischen Nigeria mindestens 18 Menschen getötet.
21.07.2024, 04:48
Mehr «International»

Sie seien in dem Dorf Mbacher von Haus zu Haus gezogen und hätten die Menschen gezwungen, mitzukommen und sie dann erschossen, sagte ein örtlicher Beamte. Er machte «lokale Terroristen» verantwortlich für die Bluttat im Bundesstaat Benue im Zentrum des Landes. Eine Polizeisprecherin bestätigte den Vorfall und sagte, es werde ermittelt.

Nigerian police stand guard outside of the St. Francis Catholic church in Owo, Nigeria, Monday, June 6, 2022 a day after an attack that targeted worshipers. The gunmen who killed 50 people at a Cathol ...
In Nigeria kommt es immer wieder zu Gewalttaten wegen ethnischen Konflikten. (Archivbild)Bild: keystone

Ähnliche Vorfälle gibt es immer wieder. Dafür werden vor allem nomadische Hirten der ethnischen Gruppe der Fulani verantwortlich gemacht, die lokale Bauern gewaltsam von ihrem Land vertreiben wollen. In Nigeria spitzt sich wegen des Klimawandels ein Konflikt zwischen ihnen und den ansässigen Bauern zu. Da die Weideflächen im Norden Nigerias austrocknen, suchen Fulani vermehrt in Zentral- und Südnigeria Nahrung für ihr Vieh. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
    Ungarn kündigt Austritt aus Internationalem Strafgericht an – das musst du wissen

    Ungarn will aus dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) austreten. Das kündigte der ungarische Kanzleramtsminister Gergely Gulyas gegenüber der staatlichen Nachrichtenagentur MTI an. Die Ankündigung erfolgte kurz nach der Ankunft des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu in Ungarn.

    Zur Story