International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa07580036 A Congolese police officer reacts to disperse angry crowds who had interrupted and blockaded the quadruple burial of Ebola victims; Kasereka Sahanane, Kathingu Kipura, Kasereka Kipura and Kavira Sifa, at Kanzunza cemetary in Butembo, North Kivu province, Democratic Republic of the Congo, 17 May 2019 (issued 18 May 2019). The burial was interrupted and the health workers were stoned and blockaded in the cemetery by local persons skeptical of the reality of Ebola until police dispersed them. Butembo is the current epicenter of Congo's tenth outbreak of Ebola. Community resistance to Ebola response programmes is widespread and often violent.  EPA/HUGH KINSELLA CUNNINGHAM  ATTENTION: This Image is part of a PHOTO SET

Die Polizei hat in Kinshasa Ne Muanda Nsemi verhaftet. (Archivbild) Bild: EPA/EPA

Sektenführer im Kongo verhaftet – Mindestens acht Tote



Im Kongo sind bei der Verhaftung eines Sektenführers in der Hauptstadt Kinshasa mindestens acht Menschen getötet worden. Die Polizei habe Ne Muanda Nsemi in seinem Zuhause verhaftet, teilte der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Gilbert Kankonde am späten Freitagabend mit.

Bei dem Polizeieinsatz seien acht Menschen getötet, 35 Menschen verletzt und 203 Menschen festgenommen worden. Zudem seien acht Polizisten schwer verletzt worden. Nsemi wird demnach unter anderem Rebellion, Angriff auf die innere Sicherheit des Staates und Anstachelung zu Hass vorgeworfen.

Nsemi ist der Chef von «Bundu dia Kongo» («Königreich Kongo»), einer Sekte und politischen Bewegung. Die Gruppe ist vor allem in der südwestlichen Provinz Zentralkongo aktiv.

Sie will das vorkoloniale Königreich Kongo wieder errichten, das Gebiete im heutigen Kongo, Kongo-Brazzaville, Angola und Gabun umfasst. Nsemi wurde bereits 2017 festgenommen und inhaftiert, Mitglieder seiner Sekte befreiten ihn aber gewaltsam aus dem Gefängnis. (dab/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Barcelona Lockdown

Italienische Polizei mit Drohnen auf Streife

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

Frachter vor Mauritius verliert Öl – Umweltkatastrophe droht

Der Küste des Urlaubsparadieses Mauritius droht eine Umweltkatastrophe. Ein Frachter sei vor rund zwei Wochen vor dem Inselstaat auf Grund gelaufen und verliere nun Öl, sagte die Exekutivdirektorin der Mauritian Wildlife Foundation, Deborah de Chazal, am Freitag der Deutschen Presse-Agentur.

Bislang sei rund ein Viertel der 4000 Tonnen Öl ausgelaufen. Man befürchte eine Umweltkatastrophe, sagte sie. «Wir sind sehr besorgt über die Auswirkungen des Ölaustritts auf Meeres- und andere Ökosysteme.»

Es …

Artikel lesen
Link zum Artikel