International
Afrika

Mosambik: Zahl der Cholerafälle auf fast 2100 gestiegen

Inzwischen sind in Mosambik bereits fast 2100 Menschen an Cholera erkrankt. Rund 900'000 Menschen sollen in Kürze gegen die schwere Durchfallerkrankung geimpft werden.
In der Provinz Sofala sollen in Kürze bis zu 900'000 Menschen geimpft werden.Bild: EPA LUSA

Nach Zyklon in Mosambik ist die Zahl der Cholerafälle auf fast 2100 gestiegen

04.04.2019, 21:1204.04.2019, 21:38

Die Zahl der Cholerafälle nach dem verheerenden Zyklon «Idai» in Mosambik ist nach neuen Zahlen auf fast 2100 gestiegen. Das gab das Gesundheitsministerium des Landes am Donnerstag bekannt.

In der Provinz Sofala sollen in Kürze bis zu 900'000 Menschen geimpft werden, gab das Gesundheitsministerium bekannt. Zu dieser Gegend gehört auch die besonders heftig von den Folgen des Sturms betroffene Stadt Beira.

Die schwere Durchfallerkrankung breitet sich aus, nachdem der Zyklon «Idai» vor gut zwei Wochen Teile des Landes verwüstet und mit schweren Regenfällen weite Landstriche unter Wasser gesetzt hatte.

Cholera wird von dem Bakterium Vibrio cholerae verursacht, die Infektion erfolgt meist über verunreinigtes Trinkwasser. Unbehandelt kann die Erkrankung tödlich enden.

Drei Wochen nach der Naturkatastrophe gehen die Behörden von mindestens 598 Toten aus, rechnen aber mit weiteren Opfern. (leo/sda/dpa)

«WHO» warnt vor einem Cholera-Ausbruch in Flüchtlingslager

Video: srf
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Drei Senioren bei Kommunalwahl in Frankreich gestorben
Bei der Kommunalwahl in Frankreich sind französischen Medienberichten zufolge drei Senioren in oder bei Wahllokalen gestorben. Im ostfranzösischen Saint-Étienne erlitt ein mehr als 80 Jahre alter Beisitzer, der selbst auf einer der Wahllisten stand, einen Herzanfall, berichtete die Zeitung «Le Parisien» unter Berufung auf den Bürgermeister des Ortes. Auch in Annecy starb ein Mann im Wahllokal an Herzversagen, berichteten Medien. Dem Lokalsender France 3 zufolge war der Wähler 81 Jahre alt.
Zur Story