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This June 13, 2019, image released by the U.S. military's Central Command, shows damage and a suspected mine on the Kokuka Courageous in the Gulf of Oman near the coast of Iran. The U.S. military on Friday, June 14, 2019, released a video it said showed Iran's Revolutionary Guard removing an unexploded limpet mine from one of the oil tankers targeted near the Strait of Hormuz, suggesting the Islamic Republic sought to remove evidence of its involvement from the scene. (U.S. Central Command via AP)

Angriffe auf Öltanker: «Nun ja, Iran war's», sagt Trump. Bild: AP/U.S. Central Command

Analyse

Im Persischen Golf brodelts – und Trump verwirrt Freund und Feind

Die USA machen den Iran für die Angriffe auf zwei Tanker verantwortlich. Wie wird Donald Trump reagieren? Der US-Präsident irritiert – und hat ein Glaubwürdigkeitsproblem.

Fabian Reinbold, Washington / t-online



Ein Artikel von

T-Online

Die US-Regierung reagierte blitzschnell: Schon am Tag der Angriffe auf die Tanker im Golf von  Oman  machte Aussenminister Mike Pompeo den Iran für die Taten verantwortlich, noch am selben Abend legte das US-Marinekommando Videoaufnahmen vor, die die passenden Belege dazu liefern sollten.

Nur Präsident Donald Trump blieb auffallend zurückhaltend.

Kein markanter Tweet in Richtung Teheran, kein Zündeln. Als Trump am Freitag in seine Lieblingssendung «Fox & Friends» hineintelefonierte, machte er es kurz und knapp: «Nun ja, Iran war's», sagte Trump unter Verweis auf die Aufnahmen, «und ihr wisst es, dass sie es getan haben, weil ihr das Boot gesehen habt.»

Doch dann behauptete Trump, seine harte Politik habe bereits dafür gesorgt, dass das Regime seine Politik in der Region mässige. Damit widersprach er nicht nur den Einschätzungen der Beobachter sondern auch seinem eigenen Aussenminister.

Der Blick in der Krise um die Öl-Tanker in der Strasse von Hormus und den US-iranischen Konflikt richtet sich auf den Mann im Weissen Haus. Während Details der Angriffe noch unklar sind, stellen sich Beobachter in Washington und in den Hauptstädten der Welt grundlegende Fragen: Welchen Kurs fährt der US-Präsident in der Iran-Krise – und wie werden die Tanker-Angriffe diesen beeinflussen?

Die Strasse von Hormus ist eine der meistbefahrenen Routen für Öltanker weltweit.

Kriegsdrohung als Verhandlungstaktik

Seit der Eskalation vor gut einem Monat verwirrt der US-Präsident Freund und Feind mit seiner Iran-Politik. Trump widerspricht sich, er droht abwechselnd und bringt Verhandlungen ins Spiel. Zuletzt schickte er Japans Premierminister Shinzo Abe nach Teheran, um eine Note an die Führung in Teheran zu überbringen. Der Besuch wurde dann von den Angriffen im Golf von Oman überschattet.

Das entspricht Trumps bekannter Linie, mit maximalem Druck und eben auch der Drohung mit Krieg sich eine gute Ausgangsposition für Gespräche zu verschaffen – siehe Nordkorea. Doch Teheran blockt bislang alles ab. Und die Dynamik vor Ort könnte, wie die wiederholten Angriffe auf Schiffe zeigen, Trump einen Strich durch die Rechnung machen.

Klar ist auch: Trump verfolgt seit seinem Amtsantritt eine harte Politik gegenüber dem Iran und er holte sich mit  Mike Pompeo  als Aussenminister und John Bolton als Nationalen Sicherheitsberater zwei Iran-Falken ins Kabinett. Die US-Regierung kündigte trotz aller internationalen Proteste das Iran-Atomabkommen auf und verhängte im Monatstakt neue Sanktionen gegen Teheran – zuletzt gegen den Öl-Sektor, was den Iran empfindlich trifft. Doch Regierungsbeamte betonen, man wolle nur einen Politik- und keinen Regimewechsel in Teheran.

An oil tanker is on fire in the sea of Oman, Thursday, June 13, 2019. Two oil tankers near the strategic Strait of Hormuz were reportedly attacked on Thursday, an assault that left one ablaze and adrift as sailors were evacuated from both vessels and the U.S. Navy rushed to assist amid heightened tensions between Washington and Tehran. (AP Photo/ISNA)

Dieser norwegische Tanker war am Donnerstag ebenso wie der japanische Tanker «Kokuka Courageous» im Golf von Oman möglicherweise angegriffen worden. Bild: AP/Iranian Students' News Agency, ISNA

«Good cop, bad cop»?

Zuletzt häuften sich die Situationen, in denen Trump Pompeo und Bolton direkt oder indirekt widersprach.

Wohlmeinend kann man als «Good cop bad cop»-Strategie interpretieren oder weniger wohlmeinend als konfusen, gefährlichen Kurs in einer aufgeladenen Situation. Unklar bleibt, wie sehr Trump wirklich über Kreuz mit den beiden liegt.

Denn zum einen will Trump schlichtweg nicht dastehen als jemand, der von seinen Beratern gelenkt wird. Zum anderen lautet Trumps politischer Instinkt, keine militärischen Abenteuer einzugehen, die amerikanische Ressourcen binden. Die Truppen in Syrien und Afghanistan will er bekanntlich am liebsten heimholen. Das untergräbt allerdings auch die Glaubwürdigkeit seiner Drohungen mit dem Militär.

Und mit der Glaubwürdigkeit kämpft die US-Regierung in punkto Iran ohnehin. Nicht nur im Ausland, auch in den Vereinigten Staaten ist die rasche Schuldzuschreibung für die Angriffe mit grosser Zurückhaltung aufgenommen worden.

Viele der grossen Medien wie die «New York Times» betonten den Umstand, dass Pompeo keinerlei Belege für seine rasche Zuschreibung der Attacke vorgelegt habe. Auch das veröffentlichte Video, das zeigen soll, wie Iranische Revolutionsgarden eine nicht explodierte Mine von einem der Schiffe entfernen, änderte daran wenig.

Schliesslich ist auch in Washington die Erfahrung des Irakkriegs allgegenwärtig. Damals hatte die Regierung von George W. Bush – in ihren Reihen schon damals der Falke Bolton – der Weltöffentlichkeit angebliche Beweise für Massenvernichtungswaffen im Irak präsentiert. Auf dieser Grundlage marschierten die USA in den Irak ein, und die Belege entpuppten sich später als falsch. Der Krieg wird heute von Politikern aller Seiten als grosser Fehler wahrgenommen.

Die Demokraten in der Opposition warnen bereits davor, dass sich die Geschichte wiederholen könne und die Angriffe als Rechtfertigung für ein Eingreifen dienen könnten.

Doch es gibt einen grossen Unterschied: Damals war die Regierung entschlossen, in den Krieg ziehen, und suchte sich die passenden Argumente zusammen. Eine solche klare Agenda lässt sich in der Trump-Administration derzeit nicht ausmachen.

Reisereportage Iran

Trump will ein Politikwechsel im Iran

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38Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 16.06.2019 09:24
    Highlight Highlight Das erinnert fatal an die konstruierten Gründe für die Militär-Invasion im Irak, bei der genau der (Sunnitische) Erz-Rivale des (Schiitischen) Iran ins Chaos gestürzt wurde, den die USA früher hochgerüstet hatten, der aber dadurch selber zu einer expansiven Gefahr für verschiedene Scheichtümer in der Golf-Region geworden war.
    Nun kämpfen die USA mit dem (Sunnitischen) Saudi-Arabien und mit Israel in einer Militär-Allianz gegen die expansive Regionalmacht Iran, obwohl die saudischen Hardliner wichtige Sponsoren des IS sind...
    Blickt da noch jemand durch?
    Das ist nur noch Krieg als Selbstzweck.
  • nach gang 15.06.2019 21:54
    Highlight Highlight Alles unklar ist halte ich mich an die alte Weisheit von Pausenplatz: Wer einmal lügt dem glaubt man nicht und wenn er auch die Wahrheit spricht!
    Wenn die Gegenwart nicht klar ist kann man ja mal in die Vergangenheit schauen:
    Play Icon


    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Operation_Ajax

  • In vino veritas 15.06.2019 21:38
    Highlight Highlight Sorry, den Amis glaube ich einfach nichts mehr. Die CIA verfügt über mehr als genug gebürtige Iraner, die ihr Land verraten würden, damit sie profitieren können. Genauso haben die USA genug Gunniböötli mit ein paar Eimer Farbe um die Iranische Flagge draufzukritzeln. Der Iran würde bei einem Krieg nur verlieren. Der Lügenbaron es wäre kein Lügenbaron, wenn er uns keine absolute Lüge auftischen würde - absolut weil sie zum Krieg führt.
  • malu 64 15.06.2019 21:02
    Highlight Highlight Ein amateurhaftes Täuschungsmanöver der Amis. Sollte Trump den Iran angreifen, öffnet er das Tor zur Hölle.
    • nach gang 16.06.2019 12:11
      Highlight Highlight Und aus der Hölle fliehen dann viele Flüchtlinge nach Europa.
      Der AFD wird es freuen. Sie kam dann endlich wieder mit Fremdenhass punkten.
    • malu 64 16.06.2019 16:01
      Highlight Highlight Die paar Afd Proleten und ihre Stammtisch Supporter werden vorläufig nicht zum Zug kommen. Eine Eskalation würde zu einem großen Flächenbrand ausarten. Wobei Russland und China Partei für den Iran ergreifen. Nicht zu vergessen, die Hamas und andere fanatische Islamisten. Diese werden ihr Leben Opfern und ihre Feinde werden mit Terror überzogen. Einmal haben diese Völker genug gelitten. Genug von Schickane und Sanktionen, werden sie eines Tages richtiggehend explodieren.
  • Triple A 15.06.2019 20:24
    Highlight Highlight Henry Kissinger meinte einmal: In der Politik muss man sich bei Vorfällen stets fragen: Wem nützt er. Und diese Vorfälle bringen dem Iran nichts. Ergo war er es nicht. ( Punkt)
    • Ueli der Knecht 15.06.2019 21:32
      Highlight Highlight "Und diese Vorfälle bringen dem Iran nichts."

      Solche Vorfälle strapazieren die Ausdauer der amerikanischen Belagerer. Das bringt den Iranern einen militärischen Vorteil.

      Daher ist deine Argumentation obsolet.

      Oder anders gefragt: welchen Rat würdest du den Iranern erteilen, wie sie sich aus dieser US-Belagerung befreien können?

      Andere Frage: Wenn es dem Iran nichts bringen würde, warum drohte er denn wiederholt mit einer Blockade der Strasse von Hormus (http://bit.ly/2XPDnAX)?
    • malu 64 16.06.2019 18:56
      Highlight Highlight Genau, was sehr sonderbar ist , wie Stümperhaft sich die Sache abspielte. Haftminen an Booten haben eine verheerende Wirkung, wenn sie unter Wasser platziert werden. Dafür verwendet man Taucher, welche unbemerkt an den Schiffsrumpf kommen. Durch den Wasserdruck werden die Schiffe faktisch Leck geschlagen.
  • Kruk 15.06.2019 18:35
    Highlight Highlight Der Verwirrte verwirrt.
  • roger.schmid 15.06.2019 17:18
    Highlight Highlight
    "Doch es gibt einen grossen Unterschied: Damals war die Regierung entschlossen, in den Krieg ziehen, und suchte sich die passenden Argumente zusammen. Eine solche klare Agenda lässt sich in der Trump-Administration derzeit nicht ausmachen."

    Ok, dann gehört der nationale Sicherheitsberater John Bolton also nicht zur Trump-Administration? 🤔

    Sein Ziel hat er ziemlich klar formuliert:
    Play Icon


    Dann Kushner nicht vergessen, der den kriegsgeilen Saudis und Israelis auch noch einige Gefallen dafür schuldet, dass sie ihm finanziell aus der Patsche geholfen haben..

  • B-Arche 15.06.2019 17:02
    Highlight Highlight Iran macht den saudummen Fehler Israel ständig laut verbal zu attackieren.
    Saudi Arabien denkt das bloss (die sind genauso eine Gefahr für Israel!) und sagt es nicht.
    Das ist der einzige Grund warum die USA seit Jahrzehnten Iran als das Einzige Böse hinstellen - Saudi Arabien jedoch hofieren und mit milliardenteuren Waffen beliefern (die dann den Genozid im Yemen ermöglichen).

    Und Europa spielt dasselbe Spiel fleissig mit.

    Saudi Arabien gehört genauso sanktioniert wie der Iran aber man glaubt der Heissluft von MBS er könnte die Weltwirtschaft zerstören wenn er sein Geld überall zurückziehe.
    • Kruk 15.06.2019 18:34
      Highlight Highlight Oh nein, das Königreich ist der Schoshund Israels und der USA, die denken gar nichts schlechtes über Israel. Die Bevölkerung schon, aber die Regierung würde sich sehr gerne noch mehr anbiedern. Mit dem Rest ihres Kommentars bin ich einverstanden, ausser das ich Froh bin, dass es noch Länder gibt die sich nicht von den USA an die Leine
      nehmen lassen, auch wenn sie es sich dadurch nicht nur leicht machen. Vor der Revolution war ja der Iran der Hauptverbündete der USA in der Region.
    • Ueli der Knecht 15.06.2019 18:37
      Highlight Highlight "Das ist der einzige Grund warum die USA seit Jahrzehnten Iran als das Einzige Böse hinstellen"

      Auf englischen Druck stürzten die Amis den demokratisch gewählten Mosadegh und installierten ihre Marionette Reza Pahlevi, der durch eine friedliche Revolution aus dem Land gejagt wurde. Die US-Botschaft wurde besetzt, und die Amerikaner versandeten in der Operation Eagle Claw erfolglos in der Wüste.

      Diese Demütigungen sind letztlich der Grund. Die Verbalattacken gegen Israel nimmt niemand ernst. Denk bloss an den Iran-Contra-Skandal. Ohne israelische Hilfe hätte das Mullahregime nicht überlebt.
    • E7#9 15.06.2019 18:51
      Highlight Highlight Stimme beidem zu. Und wenn man die Grundlagen jeweiliger Fre
    Weitere Antworten anzeigen
  • wasps 15.06.2019 16:54
    Highlight Highlight Siehe Nordkorea? Trump hat hier null und nix erreicht. Im Gegenteil, der Dicke führt ihn vor, nur merkt dies das selbsternannte Genie nicht.
    • Nicolas D 15.06.2019 18:35
      Highlight Highlight Nein. Mit Hillary Rodham Clinton gäbe es zu 99% Krieg. Wäre "das in deinen Interesse? ich glaube nicht. ... ;-)
    • Tobias W. 15.06.2019 20:44
      Highlight Highlight Also davon merke ich ehrlich gesagt auch nichts. Diese Behauptung hat in etwa gleichviel Grundlage wie etwa diejenigen der SVP-Anhänger in den 20Min-Kommentaren im 2009, als sie voraussagten, dass der Euro in 2 Monaten nicht mehr existieren würde und so...

      Lustig, viele Leute hier sind genau gleich verblendete „Nache-Schnorris“, einfach von der anderen Seite...
    • Philidor 15.06.2019 23:59
      Highlight Highlight @ Nicolas D.: Diese dumme durch nichts belegte Behauptung lesen wir nun schon seit den letzten Wahlen.
      Wessen Berater ist nun schon J. Bolton?
    Weitere Antworten anzeigen
  • DocShi 15.06.2019 16:30
    Highlight Highlight Zitat; Der US-Präsident irritiert – und hat ein Glaubwürdigkeitsproblem.

    Erst seit heute...?
    • Nicolas D 15.06.2019 18:30
      Highlight Highlight Danke für den Lacher. ;-) seid Ronald Reagan ging es nur noch bergab. Aber so gut wie alle waren zur der zeit USA verliebt, da große Autos, bling, bling und Koks Inn waren. Aber nööö, die Russen waren ja immer die pösen. ;-)
    • Nicolas D 15.06.2019 23:09
      Highlight Highlight lol
      Play Icon
    • Philidor 16.06.2019 00:04
      Highlight Highlight @ Nicolas D. Und sind es immer noch: Nur auf dem Papier demokratisch, keine Pressefreiheit, Trollfabriken, Propagandasender, Einmischung in Wahlen, Ermordung oder Inhaftierung von Oppositionspolitikern mit fadenscheinigen Gründen, Krim-Annexion usw.
  • Garp 15.06.2019 16:13
    Highlight Highlight Mit Trump kann man nicht befreundet sein, er weiss nicht was das heisst, Freund, Verbündeter. Ein Freund ist für ihn nur einer, der macht was er will. Der Freund interessiert ihn nicht und ob es dem auch gut geht. Er ändert ständig die Regeln nacht seinem Gusto. Und er ist launisch.
    • Nicolas D 15.06.2019 18:42
      Highlight Highlight ehm, doch. Er hat bis jetzt noch keinen Krieg angefangen der unschuldige Bürger tötet. Auch wen Er launisch ist, ist Er positiv zu betrachten. Es hätte noch viel schlimmer kommen können.
    • Kruk 15.06.2019 18:46
      Highlight Highlight Das ist so, aber ist man in der Politik nicht sowieso immer nur so lange Freund wie man dieselben Interessen hat?
  • roger.schmid 15.06.2019 16:03
    Highlight Highlight Leider fehlt auch in diesem Artikel schon wieder die wichtige Information, dass der Besitzer des Schiffes der amerikanischen Darstellung von Haftminen widersprochen hat und von einem Beschuss spricht.

    "Das entspricht Trumps bekannter Linie, mit maximalem Druck und eben auch der Drohung mit Krieg sich eine gute Ausgangsposition für Gespräche zu verschaffen – siehe Nordkorea."

    Hat ja bei Nordkorea viel gebracht.. 0 Zugeständnisse,nur ein nettes Briefchen.

    "Damals entschlossen, in Krieg ziehen.Eine solche klare Agenda lässt sich in der Trump-Administration nicht ausmachen"

    Fragt mal Bolton
    • TingelTangel 15.06.2019 20:19
      Highlight Highlight Was war das für ein Boot ? CIA ?
    • Chrigi-B 15.06.2019 21:58
      Highlight Highlight Meine Güte Ueli,

      Schiffchen passt zur IRGC, sowie der Schaden zur besagten Haftmine. Ein moderner Torpedo gegen ein Schiff? Bye bye, Schiffchen nicht mehr sichtbar, blub blub blub....

    • roger.schmid 15.06.2019 22:27
      Highlight Highlight Wer hat etwas von Torpedo gesagt?
  • Erster-Offizier 15.06.2019 15:51
    Highlight Highlight Den USA glaub ich zur Zeit gar nichts mehr. Übrigens haben die japanischen Eigentümer ihren Tanker schon untersucht, und widersprechen den Behauptungen der USA.
  • Ueli der Knecht 15.06.2019 15:49
    Highlight Highlight "Doch es gibt einen grossen Unterschied: Damals war die Regierung entschlossen, in den Krieg ziehen, und suchte sich die passenden Argumente zusammen. Eine solche klare Agenda lässt sich in der Trump-Administration derzeit nicht ausmachen."

    Ein weiterer gewichtiger Unterschied: Damals schaffte es die USA, die Weltgemeinschaft hinter sich zu scharen und die "Koalition der Willigen" zu schmieden. Das gelingt der derzeitigen US-Administration nicht mehr. Vielmehr wird die USA wegen ihrer aktuellen Aussenpolitik zunehmend isoliert.

    America alone gegen den Rest der Welt.
  • N. Y. P. 15.06.2019 15:42
    Highlight Highlight «und ihr wisst es, dass sie es getan haben, weil ihr das Boot gesehen habt.»

    Ja Donald, ich habe das Böötli auch gesehen. Hach, ein Bööteli mit vielen, vielen bunten Iranerli, die über das Meer bööteln..

    Hui, Donald ! Du bischt mir einer. Wir nehmen dich ganz voll ernst imfall. Wenn du uns sagst, dass dieses Gummiboot ein Beweis ist, Donald, dann ischt dieses Böötli ein Beweis.

    Und jetzt fängst du ganz toll Krieg an, gell.
    • TingelTangel 15.06.2019 20:27
      Highlight Highlight Das Boot ist nicht wegzudiskutieren. Wieso ein Boot als Beweis auffahren lassen ? Nicht Logisch um eine Verschwörung zu Inszenieren, Video wird Analysiert und die Tanker Besatzung gibt es auch noch.

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