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President Donald Trump salutes Superintendent of the United States Military Academy Lt. Gen. Darryl Williams before departing on Marine One after speaking to the Class of 2020 at a commencement ceremony on the parade field, at the United States Military Academy in West Point, N.Y., Saturday, June 13, 2020. (AP Photo/Alex Brandon)
Donald Trump

Donald Trump begrüsst Lt. Gen. Darryl Williams, den Befehlshaber der Militärakademie West Point. Bild: keystone

Analyse

Donald Trump liebt die Militärs – aber die Militärs lieben ihn nicht mehr

Mit sehr viel Geld und Schmeicheleien umwirbt der Präsident die Generäle. Sie zeigen ihm immer häufiger die kalte Schulter.



Rund 1100 angehende Offiziere wurden am vergangenen Samstag aufgeboten, um auf einem Gelände von West Point, der angesehensten Ausbildungsstätte des amerikanischen Militärs, ihr Abschlussdiplom in Empfang zu nehmen.

Der Aufwand war völlig unnötig, denn wegen der Corona-Epidemie hatten sie ihre Zeugnisse bereits im März erhalten. Und er war ärgerlich: Weil 15 von ihnen positiv auf das Virus getestet wurden, müssen nun alle zwei Wochen in Quarantäne.

Zu verdanken haben sie dies Donald Trump. Einmal mehr wollte er sich ein prestigeträchtiges Bild für seinen Wahlkampf auf keinen Fall entgehen lassen. Der Präsident umgeben von jungen strammen Soldaten, dieses Foto passt bestens in seine Botschaft von «Recht und Ordnung».

A screen displays President Donald Trump as he speaks to over 1,110 cadets in the Class of 2020 at a commencement ceremony on the parade field, at the United States Military Academy in West Point, N.Y., Saturday, June 13, 2020. (AP Photo/Alex Brandon)
Donald Trump

Angehende Offiziere für politische Zwecke eingespannt. Trump spricht in West Point. Bild: keystone

Die angehenden Offiziere scheuten jedoch nicht primär den Aufwand. Rund 700 von ihnen hatten zuvor einen Brief unterzeichnet, in dem sie grundsätzliche Bedenken anmeldeten. Sie wollten nicht als Statisten für politische Zwecke missbraucht werden. Deshalb schrieben sie:

«Wir finden es bedauernswert, dass die Regierung damit gedroht hat, die Armee, in der wir dienen, als Waffe gegen andere Amerikaner einzusetzen, die legitime Proteste durchführen. Schlimmer noch, militärische Führer, die den selben Schwur abgelegt haben, wie wir es heute tun, haben an politisch aufgeladenen Ereignissen teilgenommen.»

Der letzte Satz bezieht sich auf ein Ereignis vom 1. Juni. Damals versammelten sich auf dem Lafayette Square vor dem Weissen Haus in Washington tausende von Menschen, um friedlich gegen die Polizei-Brutalität zu demonstrieren. Mit Tränengas und Schlagstöcken wurden sie vertrieben, einzig deshalb, damit Trump ein Foto mit einer Bibel in der Hand vor einer nahen Kirche machen konnte.

Trump wollte sich mit dieser Aktion als starker und dominanter Führer in Szene setzen. Deshalb liess er sich von Amerikas höchstem General, Joint Chief of Staff Chairman Mark A. Milley, und seinem Verteidigungsminister Mark Esper begleiten. Der General marschierte gar in voller Kampfmontur auf.

Trump auf dem Weg zur Kirche

Dieses Bild könnte die Präsidentschaft von Donald Trump prägen.

Heute bereuen beide, an dieser PR-Aktion teilgenommen zu haben. Milley hat ein Video veröffentlicht, in dem er erklärt, er sei missbraucht worden und bedauere den Auftritt. Esper behauptet gar, er habe nicht gewusst, was der Präsident im Schild geführt habe.

Noch heftiger haben angesehene Militärs im Ruhestand reagiert, vor allem James Mattis. Der ehemalige General der Marines und Ex-Verteidigungsminister gehört zu den angesehensten Soldaten in Amerika. Er hat, unterstützt von mehreren honorigen Ex-Generälen, dem Präsidenten nach dem Lafayette-Vorfall gar Verfassungsbruch vorgeworfen.

Verfassungsbruch ist einer der gravierendsten Vorwürfe überhaupt, vor allem in den USA, in denen die Verfassung geradezu mit religiösem Eifer verteidigt wird.

Die Militärs haben einen eigentlichen Horror davor, in innenpolitische Kämpfe verwickelt zu werden. Sie sehen sich als Profis, die ihre Pflicht ohne politische Voreingenommenheit erfüllen. Army Gen. Joseph Votel, ein pensionierter General, formuliert es im «Wall Street Journal» wie folgt:

«Das Militär spielt eine zentrale Rolle in unserer verfassungsmässigen Ordnung und ist die angesehenste Institution in Amerika. Es respektiert die zivile Kontrolle, es repräsentiert die Menschen und ist eine apolitische Organisation, die keiner politischen Partei zugeneigt ist.»

Zu Beginn seiner Amtszeit hat Trump das Weisse Haus mit pensionierten Generälen vollgestopft. Nebst Mattis hat er auch John Kelly, zuerst als Minister für Innere Sicherheit und danach als Stabschef, in sein Kabinett geholt. H.R. McMaster, ein hochdekorierter General, wurde nationaler Sicherheitsberater, nachdem Michael Flynn, anderer Ex-General, nach wenigen Tagen hatte zurücktreten müssen.

Bild

Davor graut es den Militärs: Soldaten der National Garde bewachen das Lincoln Memorial in Washington.

Mattis, Kelly und McMaster wurden als die «Erwachsenen» bezeichnet. Sie hätten Trump von den schlimmsten Dummheiten abhalten sollen. Vergeblich. Alle drei haben das Weisse Haus inzwischen frustriert verlassen.

Gleichzeitig hat Trump die Militärs mit Geld geradezu überschüttet. Auch in seiner Rede in West Point hat er einmal mehr damit geprahlt, er habe das Militärbudget um mehr als zwei Billionen Dollar aufgestockt. Das ist – wie immer bei Trump – masslos übertrieben. Aber ein paar hundert Milliarden Dollar waren es alleweil.

Es zeigt sich nun aber, dass sich die Militärs nicht kaufen lassen. Sie wollen sich vor allem nicht von Trump für innenpolitische Zwecke einspannen lassen. Verteidigungsminister Esper, einst ebenfalls ein professioneller Soldat, hat es abgelehnt, ein Gesetz aus dem Jahr 1807 anzurufen. Dieser sogenannte Insurrection Act ist hoch umstritten. Seine Befürworter erklären, das Gesetz erlaube es dem Präsidenten, das Militär im eigenen Land einzusetzen.

Als Person geniesst Trump bei den Militärs wenig Prestige. Zwar hat ihn sein Vater als Teenager in ein paramilitärisches Internat gesteckt. Als es jedoch ernst wurde, hat sich Trump verdrückt. Unter dem Vorwand eines angeblichen Fussleidens hat er sich vom Militärdienst dispensieren lassen. Während seine Alterskollegen vor den Kugeln des Vietcong in Deckung gingen, hat Trump damit geprahlt, dass er sich in den Discotheken von New York vor Geschlechtskrankheiten schützen musste.

abspielen

In diesem Interview mit Trevor Noah erklärt Biden, warum er Trump nicht fürchtet. Video: YouTube/The Daily Show with Trevor Noah

Die Ereignisse der letzten Wochen haben das Verhältnis zwischen Trump und seinen Militärs merklich abkühlen lassen. Peter Bergen, der kürzlich ein Buch über dieses Verhältnis veröffentlicht hat und als anerkannter Experte auf diesem Gebiet gilt, erklärt gegenüber dem «Guardian»:

«Ich glaube, wir erleben den grössten Bruch zwischen der militärischen und der zivilen Führung. Ich kann mich nicht erinnern, dass es je so viele Spannungen gab.»

Einen freut dies ganz besonders: Joe Biden. Der demokratische Herausforderer von Trump ist zwar besorgt, dass Trump nichts unversucht lassen wird, um bei den Wahlen zu betrügen. Biden ist jedoch überzeugt, dass er trotzdem gewinnen wird.

Und was, wenn Trump sich weigern sollte, das Weisse Haus zu verlassen? Kein Problem, so Biden. Dann werde ihn das Militär aus dem Haus spedieren – und «zwar zügig».

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    Alle Leser-Kommentare
  • Prometheuspur 15.06.2020 20:53
    Highlight Highlight Trump hat ja schon von Beginn an immerzu geschleimt und sich darum bemüht, ständig mit hochrangigen Militärs umgeben zu sein. Logisch wenn er keine Ahnung hat. Gut finde ich das dem Artikel zu entnehmen ist, dass er sich der Hölle Vietnams entzog, natürlich dank Papa. So wie anno viele andere Söhne reicher Väter auch.
  • Q Wötzön 15.06.2020 19:18
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • 123und456 15.06.2020 16:05
    Highlight Highlight Denn Trump-Groupies wird das wohl schnuppe sein.
    Die leben längst in der selben Welt wie Trump: Er ist der Heilsbringer, jegliche Misstöne oder andere Meinungen sind Fake News....
    • andy y 15.06.2020 17:52
      Highlight Highlight Es ist bei Trump Gegnern nicht anderst. Er kann machen was er will, er ist eh unten durch. War er auch als vor Corona die Arbeitslosenzahlen auf einem Rekord Tief waren, oder nicht?
    • Peaches 15.06.2020 20:57
      Highlight Highlight Was heisst er kann machen was er will... er macht ja was er will, ohne Rücksicht auf Verluste... er hatte viele Chancen, hat aber keine wirklich genutzt 💁‍♀️
    • 123und456 15.06.2020 23:56
      Highlight Highlight @Andy y:
      Arbeitslosenzahlen finde ich immer etwas heikel als Fähigkeitsausweis. Auch bei einem Obama.
      Zum einen weil eine Wirtschaftspolitik immer mit einer rel. starken zeitlichen Verzögerung wirkt. Andererseits aber auch weil man am Beispiel Deutschlands sieht, dass eine tiefe Arbeitslosigkeit nicht hohen Wohlstand bedeutet. Aufstocker lassen grüssen.
      Oder die Leute die in den USA mehrere Jobs brauchen um über die Runden zu kommen.
      Ist ähnlich wie die anzahl Corona-Positiver. Einfache Zahl mit (vermeintlich) klarer Aussage. Dem ist aber nicht so...
  • PaLve! 15.06.2020 14:46
    Highlight Highlight Meine neuste Erkentniss:
    Auf Watson sympatisieren viele User mit dem Us Militär. Dieses ist Weltweit in unzählige Konflikte verwickelt und hat Millionen von Menschen umgebracht.
    Auf der anderen Seite wird das Schweizer Militär bei jeder Gelegenheit kritisiert und in Frage gestellt, obwohl diese seit mehr als hundert Jahren nicht mehr in Konflikte verwickelt ist.
    • reactor 15.06.2020 16:12
      Highlight Highlight Immer dieses undifferenziert alles oder nichts. Nein, ich sympatisiere null mit dem US Militär, bin aber froh, wenn sie sich nicht vor den Trumpschen Karren spannen lassen. Wenn ich da dann meine Zustimmung ausdrücke, heisst das noch gar nichts mehr!
    • swisskiss 15.06.2020 18:44
      Highlight Highlight PaLve! Es sollte Doch klar sein, dass das Militär, vom einfachen Soldaten bis zum 4 Sterne General, in erster Linie Befehlsempfänger sind. Zumindest in demokratischen Staaten sollte dieses Prinzip gelten, denn sonst nennt sich das Militärdikdatur, wenn führende Militärs Politik machen. Da dies in den USA nicht der Fall ist, liegt die Verantwortung über Militäreinsätze beim Oberbefehlshaber der Armee, dem amtierenden Präsidenten und der Legislative, die solche Einsätze gutheissen muss und die finanziellen Mittel zur Verfügung stellt. Falsche Adresse, wenn Du Imperialismus kritisierst.
  • rodolofo 15.06.2020 14:36
    Highlight Highlight Ich sehe noch einen weiteren Grund für das Unbehagen der Generäle:
    Ihr "Fussvolk" besteht zu einem grossen Teil aus Afroamerikanern und aus Angehörigen anderer Minderheiten, wie Latinos, Filipinos, usw.
    Wenn Trump die Armee ausgerechnet gegen diejenigen Bevölkerungsgruppen einsetzen will, aus denen sie die meisten Soldaten rekrutiert, dann wird es unweigerlich zu Meutereien kommen!
    Ob es Trump und seinen Republikaner-Hardlinern passt, oder nicht: Ohne die "Schwarzen" im weitesten Sinne wären sie nirgends und würden sie nirgends hin kommen.
    Die Grundversorgung ist "schwarz"!
  • De-Saint-Ex 15.06.2020 13:22
    Highlight Highlight Der hofft halt drauf, dass sie ihn „beschützen“ werden, wenn er sich weigert, nach verlorener Wahl, das weisse Haus zu verlassen.
    Diesen Irren traue ich mittlerweile alles zu, selbst dass er von „Putsch“ reden würde, wenn das Resultat 60:40 oder noch deutlicher gegen ihn ausfallen sollte.
    Die USA sind jetzt schon zur globalen Lachnummer verkommen.
    • wasylon 15.06.2020 20:13
      Highlight Highlight Natürlich 😂 Wie sitzt eigentlich dein Aluhut?
  • Eat 15.06.2020 12:20
    Highlight Highlight "Der General marschierte gar in voller Kampfmontur auf."


    Nein, er trägt einfach eine Arbeitsuniform und kein formelles Tenue. Entsprechend ist die Symbolik eine andere, als dies der Autor glaubt.
    • wasps 15.06.2020 14:22
      Highlight Highlight Fakt ist, dass sich der General bei der Bevölkerung entschuldigt hat. Das würde er nicht machen, wenn die Symbolik absolut harmlos gewesen wäre! Wer als US-Präsident seinem Volk mit dem Militär droht, hat einen Schuss in der Birne.
    • 123und456 15.06.2020 16:08
      Highlight Highlight Der General selbst hat gesagt, dass er dadurch wohl ein falsches Signal gesendet hat...
  • just sayin' (beleidigende user werden ignoriert) 15.06.2020 12:04
    Highlight Highlight "Der General (Mark Esper) marschierte gar in voller Kampfmontur auf."

    ich vermute mal, dass herr löpfe nie militärdienst geleistet hat.

    unter "voller kampfmontur" verstehe ich etwas anderes als grüne kleidung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dirk Leinher 15.06.2020 11:44
    Highlight Highlight Vor allem kriegsgeile Militaristen hassen Trump. Schliesslich ist er der einzige Präsident seit Jahrzehnten der noch keinen neuen Krieg angefangen hat. Da bekommen es die Kriegstreiber halt langsam mit der Angst zu tun, die eigene Legitimation zu verlieren.
    • rodolofo 15.06.2020 14:48
      Highlight Highlight Tatsächlich blufft der versierte Casino-Dealmaker sehr viel und oft.
      Aber manchmal schlägt er eben auch zu, wie die Iraner schmerzlich gemerkt haben...
      Im Inland hat er alles kurz und klein geschlagen, was sein Vorgänger Obama mit allergrösster Mühe und gegen zähen und destruktiven Widerstand der Republikaner aufbauen konnte!
      Unter anderem waren das der Atomsperrvertrag mit dem Iran und die Entspannung mit Kuba.
      Auch das Klima-Abkommen von Paris bedeutete aktive FRIEDENS-Politik!
      Trump hat alles gekündigt.
      Auch die Abrüstungsverträge mit Russland sind gekündigt.
      Kalter Krieg reloaded...
  • Q anon = B annon 15.06.2020 11:11
    Highlight Highlight Man merkt, das Militär wird nicht gerne so Plump für die Wahlwerbung eines Präsidenten Missbraucht. Vor allem eines Präsidenten den sie selber Verachten!
    Aber mich Beruhigt das. Denn ich schreibe schon eine Zeitlang: Sollte es wegen Trump zu Gewaltsamen Aufständen seiner Fans kommen. Zu einem Bürgerkrieg, ist wichtig wo steht das Militär?
    Und es zeigt sich das steht auf der Seite der Verfassung und nicht des Selbstherrlichen Präsidenten. Die Milizen haben dagegen keine Chance. Für mich erhöt das die Chancen auf keine Revolte oder Bürgerkrieg!
  • Guido Zeh 15.06.2020 11:05
    Highlight Highlight Militärische Grüsse sind eigentlich für Leute in zivil verboten. Man sieht sie sonst vor allem nach gelungenem Staatsstreich...
  • Mr Pink 15.06.2020 10:56
    Highlight Highlight Fun Fact: Trump ist bisher der erste Präsident seit 24 Jahren, der noch nicht das internationale Kriegsrecht gebrochen hat.
    Logisch mag ihn das Militär nicht, so eine Memme ;)
    • Roblock 15.06.2020 12:03
      Highlight Highlight Ja, und er kann den Gruss auch nicht richtig. In der RS hätten sie ihn zurechtgewiesen, da der den Daumen abgewinkelt hat.
    • manhunt 15.06.2020 12:19
      Highlight Highlight dann kann uns der experte für internationales kriegsrecht doch sicher etwas zur tötung des iranischen generals soleimani auf irakischem hoheitsgebiet sagen.
      oder zur massiven ausweitung der drohnenangriffe während trumps amtszeit.
    • swisskiss 15.06.2020 12:23
      Highlight Highlight Mr Pink: Funny, da es kein "internationales Militärecht gibt!" Es gibt das Völkerrecht in Kriegszeiten, das den Einsatz militärischer Mittel in bestimmten Situationen erlaubt, so z. B. bei einer UNO Resolution wie Libyen (Resolution 1970 und 1973) oder Ex Jugoslawien.

      Es gibt das Römische Statut des Internationalen Strafgerichtshofs vom 17. Juli 1998, dass Kriegsverbrechen verfolgt. Rund 70 Länder betrachten dieses Gericht als illegitim. Darunter USA, Russland China etc.
      Trump hat die Richter und Staatsanwälte, die gegen US Soldaten wegen Kriegsverbrechen ermitteln, mir Sanktionen belegt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ELMatador 15.06.2020 10:56
    Highlight Highlight Das Amerikanische Militär oder zumindest die höheren Stäbe arbeiten und beraten jeden Präsidenten.

    Wie in jedem bereich lässt sich Trump aber nicht belehren sondern versucht seine Generäle zu belehren. Dass mag in der Wirtschaft mit deinem Namen und Einfluss funktionieren. Die Amerikanische Armee aber weiss, dass er spätestens in 4 1/2 Jahren gehen wird und jemand anderes das Zepter übernehmen wird.
    • Mr Pink 15.06.2020 11:27
      Highlight Highlight absolut, nach 3 1/2 Jahren ohne neue geopolitische Kriege brennt das Militär auf den Nachfolger der endlich wieder auf sie hört...
      Aber ob sie nochmals über 4 Jahre warten wollen?
      Auch wenn Trump ein Pausenclown ist, zumindest ist er keiner der Kriege anzettelt und man muss auch zugeben, er hat dafür gesorgt, dass es seit 3 Jahren kein Säbelrasseln mehr mit Russland gibt...
    • Wiedergabe 15.06.2020 11:51
      Highlight Highlight Mr Pink, ich rate ihnen zu etwas Nachhilfe in moderner Geschichte!
      Mir scheint ihr Wissen über die Konflikte der letzten Jahre basiert auf Memes.
    • just sayin' (beleidigende user werden ignoriert) 15.06.2020 12:08
      Highlight Highlight @Wiedergabe

      "Mr Pink, ich rate ihnen zu etwas Nachhilfe in moderner Geschichte!
      Mir scheint ihr Wissen über die Konflikte der letzten Jahre basiert auf Memes."

      dann kläre uns bitte auf!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mr Pink 15.06.2020 10:27
    Highlight Highlight Naja, sind wir mal ehrlich, auch wenn die Person Trump mehr Pausenclown als Respektsperson ist. Wenn es um Kriege geht ist Trump einer der friedlichsten Präsidenten, den ich je erlebt habe!! Sogar der Erzfeind Russland wird selten provoziert...
    Bravo, das war unter Obama, Bush und Clinton noch anders! Daher bin ich wenig überrascht, dass das Militär nicht so Trump Fan ist...
    • Wiedergabe 15.06.2020 11:57
      Highlight Highlight Also, er hat demnach eine Friedens-MOAB über Afghanistan abwerfen lassen?
      Und was war mit Nordkorea und Iran?
      Denken sie, Russland ohne Konsequenzen in andere Länder einmarschieren zu lassen fördere den Frieden auf dieser Welt.
      Oder denken sie, ein Rekord-Rüstungsbugdet, das Aufkünden von Friedensverträgen, Atomwaffensperrverträge oder die Beendigung internationaler Einrichtungen fördere den Frieden? Oder nukleare Aufrüstung?
      Es ist fast eine Beleidigung an eine Kommentarspalte solche Themen derart zu Unsinn zu banalisieren!
    • Hiker 15.06.2020 12:19
      Highlight Highlight Trump als Friendensengel, ich lache mich tot... wenn es nicht die dümmste Verdrehung von Fakten wäre. Wer hat den Handelskrieg mit China vom Zaun gerissen? Wer ist aus dem Atomvertrag ausgestiegen? Wer hat die grösste Provokation im nahen Osten durchgeführt? Stichwort seine Verbündeten die Kurden im Stich gelassen, Botschaft in Israel verlegt, Hohen General ermorden lassen usw. Denken Sie das wird keine Folgen haben?
    • petrolleis 15.06.2020 12:43
      Highlight Highlight Du kannst es auch 200x schreiben/sagen. Dadurch wird es nicht wahrer. Ich weiss, heute ist es in der Politik gang und gäbe...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alteresel 15.06.2020 10:24
    Highlight Highlight Im Grunde ist das seit langem wieder einmal eine gute Nachricht aus Amerika: Die Militärs lieben Trump nicht (mehr). Andersrum wäre doch ziemlich bedrohend.
  • Hillary Clinton 15.06.2020 10:18
    Highlight Highlight "Als es jedoch Ernst wurde, hat sich Trump verdrückt."

    Also ich hätte mich auch vor dem Vietnamkrieg gedrückt.

    Ist aber schon witzig wie ihm das von Leuten eher links der Mitte angekreidet wird. Denn sie haben ja die heimkehrenden Soldaten als Babykiller betitelt und angespuckt.
    • Nick nolte 15.06.2020 12:22
      Highlight Highlight Witzig ist anders. Und nein, es sind nicht ein paar Linke, die ihm das ankreiden, sondern us-Generäle.
    • Gawayn 15.06.2020 12:31
      Highlight Highlight Darum geht es nicht.
      Das Eine ist es, gegen das Militär zu sein. Den Dienst zu verweigern.

      Das Andere ist sich zu drücken und danach, sich dem Militär anbiedern zu wollen...
    • ELMatador 15.06.2020 12:43
      Highlight Highlight Es geht darum dass Trump als sein Land es für nötig hielt, alles getan hat um nicht ins Militär zu müssen. Jetzt aber das Militär als das Grösste bezeichnet und sich mit dem Militär Brüstet als wäre er einer von ihnen.

      PS: Es gibt sehr viele die nach Vietnam mussten obwohl sie gegen den Krieg waren und keinen Vater hatten der sie freikaufen konnte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Amarillo 15.06.2020 10:09
    Highlight Highlight Viel gehalten haben die Militärs von dem "Zivilisten" Trump kaum jemals, gerade wegen dessen Drückebergerei. Die Entlassung von angesehenen Generälen aus dem Mitarbeiterstab hat die Beziehung auch kaum verbessert. Soweit alles klar. Warum hier aber seit Wochen eine Theorie entwickelt wird, gemäss welcher Trump einen Putschversuch gegen die Demokratie plane, bzw. eine Wahlniederlage nicht akzeptieren würde, ist weniger klar. Wie soll das gehen? Mit ein paar bierbäuchigen Milizen, und in dem er sich im Oval Office an den Schreibtisch kettet? Das Militär hat er ja gerade nicht auf seiner Seite.
    • DieFeuerlilie 15.06.2020 10:27
      Highlight Highlight Warum viele glauben, dass Trump niemals freiwillig seinen Posten räumen wird, falls er verliert?

      Weil es perfekt in sein Persönlichkeitsbild passt:
      ein machtverliebter, egozentrischer Narzisst, der sich für den perfekten Präsidenten hält.

      Und weil man es Trump schlicht zutraut.
    • Superreicher 15.06.2020 10:27
      Highlight Highlight Man muss davon ausgehen, dass die "bierbäuchigen Milizen" nicht nur gewaltbereit, sondern auch bewaffnet sind. Aber ja klar, es ist nicht ganz einfach, sich einen Putschversuch vorzustellen. Aber Unruhen schon.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 15.06.2020 10:28
      Highlight Highlight Von diesen Milizen, besonders aus dem rechtsextremistischen Bereich, gibt's leider ziemlich viele.

      Eine erfolgreiche Machtübernahme ist zwar extrem unwahrscheinlich. Jedoch werden diese gestörten Rednecks, wenn Trump sie zu den Waffen ruft, werden sehr viele unschuldige in den Tod reissen.

      Ich hoffe ganz schwer, dass so etwas nicht passieren wird.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Ohniznachtisbett 15.06.2020 10:08
    Highlight Highlight Das US-Militär tut gut daran, sich nicht für die Trumpschen Grössenwahnträume im Inneren missbrauchen zu lassen. Bis jetzt machen die Generäle auch ihren Job anständig. Ich glaube immer noch daran, dass die Generäle tatsächlich ihren Eid ernst nehmen. Trump weiss wohl gar nicht mehr, dass er einen abgelegt hat. Dass Biden nun aber davon redet, dass das Militär Trump aus dem Weissen Haus werfen müsste, sollte er sich weigern zu gehen, ist auch ein falsches Signal. Auch dieser Fall müsste durch zivile Kräfte gelöst werden. Keine Einmischung im Innern, des Militärs!
    • just sayin' (beleidigende user werden ignoriert) 15.06.2020 11:56
      Highlight Highlight @Ohniznachtisbett

      "...Ich glaube immer noch daran, dass die Generäle tatsächlich ihren Eid ernst nehmen."

      I, (state name of enlistee), do solemnly swear (or affirm) that I will support and defend the Constitution of the United States against all enemies, foreign and domestic; that I will bear true faith and allegiance to the same; and that I will obey the orders of the President of the United States and the orders of the officers appointed over me, according to regulations and the Uniform Code of Military Justice. (So help me God)."
  • Don R. Wetter 15.06.2020 09:57
    Highlight Highlight Löpfe sollte sich mal lamgsam Gedanken machen, über was er denn zu schreiben gedenkt, wenn der POTUS 45 abgelöst wird (was hoffentlich schon bald der Fall ist, aber im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist ja bekanntlich nichts unmöglich)
    • ThePower 15.06.2020 12:41
      Highlight Highlight Die Antwort liegt auf der Hand: Er schreibt über den Scherbenhaufen den Trump hinterlassen hat und über die ganzen Strafverfahren, die nach seiner Amtszeit kommen werden: Ich zähle u.a Landesverrat (evtl.), Nötigung, Erpressung, Korruption, Vetternwirtschaft, Veruntreuung von Steuergeldern, Steuerbetrug/-hinterziehung (evtl.) sowie Verleumdung/üble Nachrede. Ohne mich jetzt mit dem amerikanischen Strafrecht auszukennen, wage ich jetzt einfach mal zu behaupten, dass das einigen Ärger geben könnte. Da geht den Journis der Stoff nicht so schnell aus, keine Sorge🙈

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