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epa07704643 (FILE) - British Foreign Secretary Boris Johnson  (L) walks with British Ambassador to the United States Sir Kim Darroch (R) following a meeting on Capitol Hill in Washington, DC, USA, 08 November 2017 (reissued 09 July 2019). According to media reports, US president Donald Trump has said they he will no longer work with British Ambassador to the United States Sir Kim Darroch after emails were leaked from Darroch, calling Trump's administration inept.  EPA/MICHAEL REYNOLDS

Der damalige Aussenminister Boris Johnson mit Botschafter Kim Darroch im November 2017 in Washington. Bild: EPA

Analyse

Die Botschafter-Affäre entlarvt die britische Abhängigkeit von den USA

Der britische Botschafter in den USA hat Donald Trump als «unsicher» und «inkompetent» bezeichnet. Nun trat er zurück und zog damit die Konsequenzen aus der fehlenden Unterstützung durch Bald-Premierminister Boris Johnson.



Sir Kim Darroch ist ein Top-Diplomat. Der aus einfachen Verhältnissen stammende Engländer hat eine Bilderbuchkarriere absolviert, mit dem Botschafterposten in Washington als Höhepunkt. Dort war er gemäss Politico bekannt für seine geistreichen Bemerkungen und für aufwändige Partys in seiner Residenz, bei denen sich ranghohe Mitglieder der Trump-Regierung häufig blicken liessen.

Am Mittwoch trat Darroch von seinem Posten zurück. Er zog die Konsequenzen aus der Kontroverse um interne Einschätzungen, die die Zeitung «Mail on Sunday» publik gemacht hatte. Darin beschrieb der Botschafter die US-Regierung als «dysfunktional, unberechenbar, zerstritten, diplomatisch ungeschickt und unbeholfen». Donald Trump selbst sei «unsicher» und «inkompetent».

Insider in Washington waren von den Enthüllungen nicht überrascht. Eine der Trump-Regierung nahe stehende Person sagte zu Politico, dass «viele im Weissen Haus genau diese Dinge sagen». Der Botschafter habe sie wohl von ihnen erfahren. Ausserdem gehört es zu den Aufgaben eines Diplomaten, in der Öffentlichkeit diplomatisch aufzutreten, intern aber Klartext zu sprechen.

Trumps Wutorgie

Der dünnhäutige US-Präsident reagierte, wie von ihm zu erwarten war. Er setzte zu einer Wutorgie auf Twitter an und bezeichnete Kim Darroch als «irren Botschafter», «sehr dummen Kerl» und «aufgeblasenen Trottel». Auch Noch-Premierministerin Theresa May bekam ihr Fett weg: Sie habe bei den Brexit-Verhandlungen ein «Chaos» angerichtet, statt auf ihn zu hören, meinte Trump.

In London fielen die Reaktionen unterschiedlich aus. Während Trump-Bewunderer wie Nigel Farage und der Fernsehmoderator Piers Morgan die Absetzung des Un-Diplomaten forderten, erklärte ein Sprecher von Theresa May, Sir Kim geniesse die «volle Unterstützung» der Premierministerin. Er sei «ein pflichtbewusster, respektierter Regierungsbeamter».

Deutlicher äusserte sich Darrochs Vorgesetzter, Aussenminister Jeremy Hunt. Er liefert sich mit seinem Vorgänger Boris Johnson einen Zweikampf um den Vorsitz der Konservativen Partei und damit auch um die Nachfolge von May in Downing Street Nr. 10. Nun bezeichnete er Trumps Bemerkungen als «respektlos und falsch gegenüber unserer Premierministerin und meinem Land».

Im Fernsehduell mit Johnson am Dienstag legte Hunt nach, während Johnson, der keinen überzeugenden Eindruck hinterliess, ein Bekenntnis zum Botschafter vermied. Er meinte nur, Donald Trumps Twitter-Attacken seien «nicht unbedingt richtig» gewesen. Beobachter interpretierten die fehlende Unterstützung durch Johnson als Grund für Darrochs Rücktritt.

Der frühere Londoner Bürgermeister gilt als Trumps Favorit für die May-Nachfolge. Bei seinem Staatsbesuch in Grossbritannien im Juni hatte sich der US-Präsident auf eine Weise in die britische Innenpolitik eingemischt, die man freundlich formuliert als grenzwertig bezeichnen muss. Und illustrierte damit das Dilemma der britischen Regierung nach dem angestrebten EU-Austritt.

Sie will sich von den «Fesseln» der EU-Mitgliedschaft befreien und riskiert, in eine noch grössere Abhängigkeit von den USA zu geraten. Dabei ist die viel gerühmte «Special Relationship» für Kritiker schon heute eine ziemlich einseitige Angelegenheit, bei der die Amerikaner die Richtung vorgeben. Dies könnte sich verstärken, etwa beim angestrebten Freihandelsabkommen.

Johnson im Dilemma

Für Brexit-Befürworter ist es ein Meilenstein in die vermeintlich glorreiche Zukunft. Allerdings enthält es Stolpersteine. Die USA dürften auf die Einfuhr von Hormonfleisch und mit Chlor behandelten Hühnern nach Grossbritannien drängen. Selbst eine Öffnung des staatlichen Gesundheitsdienstes NHS steht zur Debatte – für viele Briten eine strikte «rote Linie».

Das bringt Boris Johnson in eine ungemütliche Lage. Er dürfte trotz des schwachen Debatten-Auftritts von den Tory-Mitgliedern zum Vorsitzenden und neuen Regierungschef gewählt werden. Liefert er den von ihnen ersehnten «harten» Brexit am 31. Oktober, braucht er fast zwingend ein Abkommen mit den Amerikanern. Das aber könnte die britische Bevölkerung erneut tief spalten.

Bereits wird spekuliert, dass seine Amtszeit noch kürzer ausfallen könnte als jene der glücklosen Theresa May. Als besonders standhaft hat sich Johnson bislang nicht erwiesen. Zweimal rannte er vor der Verantwortung davon: Als es um die Nachfolge von David Cameron ging sowie als Aussenminister, nachdem May ihren letztlich gescheiterten Brexit-Plan vorgestellt hatte.

Boris Johnson

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    Alle Leser-Kommentare
  • Xonco aka. The Muffin Man - Eingebünzelt 11.07.2019 10:39
    Highlight Highlight Haha, als ich vor Tagen schrieb, inkompetenz / unfähig sind Aussagen welche ein Botschafter nicht machen dürfte hagelte es Blitze. Das ist gut das er das gesagt hat und wieso nicht etc.

    Heute sind's plötzlich der gleichen Meinung, da der arme arme Kerl wohl gegangen wurde.

    Ich find mich damit ab, bin meiner Zeit voraus.
  • Yogi Bär 11.07.2019 08:14
    Highlight Highlight Nun seht euch einmal den Boris an, ein kleiner Doppelgänger von Trump. Dem fehlen genau so Eigenschaften wie: Charakter, Intelligenz und ein Gewissen. Solche sind einfach nur widerlich!
  • rodolofo 11.07.2019 07:21
    Highlight Highlight Ein weiterer "Ehrenwerter Konservativer" sprach Klartext, nämlich der Britische Botschafter.
    Und jetzt? ... tritt er zurück...
    Das war's also bereits wieder mit dem "Konservativen Aufstand" für Ruhm und Ehre des "Establishment" inklusive Knigge und Tischmanieren.
    Was sind denn das für Signale???
    Entweder man kämpft, dann aber richtig, so wie Mc Cain, der alte Haudegen, der sich erst ergab, als ihn "der innere Feind", nämlich der Krebs, zerfressen hatte!
    Oder man hält den Mund und kassiert seine Gage fürs diplomatische Funktionieren.
    Aber so verschafft man Trump nur weitere Erfolgserlebnisse.
    • pamayer 11.07.2019 13:48
      Highlight Highlight Stimmt. Müsste Trump wieder und wieder blosstellen.
      Und Trumps Hasstiraden bestätigen die Vorwüfe 1 : 1.
      Ein Eigengoal nach dem anderen. Nur er selbst will nichts wahrhaben.
  • DieFeuerlilie 10.07.2019 22:21
    Highlight Highlight Dass Kim Darroch zurücktreten wird, war voraussehbar. Denn nach bekannt werden seiner -korrekten- Zusammenfassung über die Trumpadministration und deren Chef, dem Commander in cheat (...), war leider klar, dass ihm niemand mehr seine diplomatische Freundlichkeit abnehmen würde.
    Sein Rücktritt war somit das einzig richtige für sein Land.

    Aber.. wenn ich «sehr dummen Kerl» und «aufgeblasenen Trottel» lese, dann denke ich nicht an den britischen Diplomaten.
    Diplomatisch ausgedrückt..
    • rodolofo 11.07.2019 17:13
      Highlight Highlight Das war aber noch sehr diplomatisch ausgedrückt...
      😉
  • NotSokra 10.07.2019 21:51
    Highlight Highlight Schon lustig, was aus dem Empire geworden ist.
  • Walter Sahli 10.07.2019 21:46
    Highlight Highlight Ist eigentlich bekannt, wer das Memo des Botschafters an die Presse weitergegeben hat?
  • NocheineMeinung 10.07.2019 21:42
    Highlight Highlight Da tat einer seine Arbeit genau so, wie es von ihm erwartet wurde, und dann muss er gehen.

    Dass Politik ein Dreckgeschäft sein kann, ist offensichtlich, hier wird aber klar welche Akteure dreckig spielen.

    Es gilt das Recht des Stärkeren, leider.
    • TanookiStormtrooper 10.07.2019 22:23
      Highlight Highlight Das Problem ist doch eigentlich nur, dass jemand diesen Bericht den Medien gesteckt hat und diese so eine Nichtigkeit auch noch abgedruckt haben (Sommerloch?). Eine solche Einschätzung hat wohl so ziemlich jeder Botschafter in den USA an sein Heimatland weitergegeben, weil das Chaos und die Inkompetenz ja offensichtlich sind.
    • Philidor 11.07.2019 23:21
      Highlight Highlight Ganz ähnliche Einschätzungen werden wohl fast sämtliche Botschafter aus Washington in ihre Heimatländer schicken.
  • Abnaxos 10.07.2019 21:38
    Highlight Highlight Na ja … wie soll er nach der Veröffentlichung dieser Aussagen noch Botschafter sein? Ich meine, das ist Diplomatie.

    Er soll mit einer Regierung reden und verhandeln, die er als unfähig bezeichnet hat und die das jetzt mitgekriegt hat. So kann er schlicht seinen Job nicht mehr machen, völlig egal, wie abhängig Grossbritannien von den USA ist oder nicht. Das gälte für jeden anderen Botschafter ebenso.
  • Max Dick 10.07.2019 21:15
    Highlight Highlight Diese Abhängigkeit trifft nicht nur auf Grossbritanien zu. Das hätte sich kein EU-Land (und auch sonst nur wenige der Welt) leisten können, den Botschafter nach so etwas in Washington zu lassen. Manchmal wird muss man eben die Konsequenzen tragen, wenn etwas internes an die Öffentlichkeit kommt, auch wenn man zu 100% richtig liegt.
    • B-Arche 10.07.2019 22:57
      Highlight Highlight Wenn ich da an Aussagen französischen und deutscher Diplomaten über Trump denke ....

      Also nein. Ausser Polen und Ungarn kuscht kein Diplomat vor Trump.

      Ach ja, die Schweiz tut das. Auf Fingerschnipp reiste Maurer sofort nach Washington DC ...
    • rodolofo 11.07.2019 07:26
      Highlight Highlight Der Botschafter hätte bleiben können!
      Damit hätte er Boris Johnson in die unangenehme Lage gebracht, dass er aller Welt hätte zeigen müssen, für wessen Interessen der Brexit WIRKLICH gemacht wurde.
      Aber mit seinem Abgang hat er eben wieder mal gezeigt, dass ein Konservativer auch in Zivil ein Soldat ist und dass ihm da etwas "rausgerutscht" ist, in einem Moment von Unbeherrschtheit und einem Anflug von emotionaler Ehrlichkeit.
      Für den guten Mann hoffe ich, dass dieser Moment sein Leben verändert hat und dass solche Momente mehr werden!
      Nur Mut, Männchen!
      Bald hast Du nichts mehr zu verlieren.
  • Fanta20 10.07.2019 20:58
    Highlight Highlight Diese Posse um den UK-Botschafter ist lächerlich. Diplomatische Memos nach Hause an die eigene Regierung sind sehr oft wenig schmeichelhaft für die Regierung des Gastlandes, das ist nicht zwingend eine Frage fehlenden Anstands oder Respekts, sondern eben eine ungeschminkte Einschätzung der Lage vor Ort. Dürften auch US-Diplomaten so machen...
    Und im Gegensatz zu Trump wird der Botschafter im übrigen auch nicht auf rein persönlicher Ebene beleidigend.

    Spannend wäre die Frage nach dem "Wer" und vor allem dem "Warum" der Indiskretion.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 11.07.2019 11:04
      Highlight Highlight Für Trump ist schon die entfernteste Kritik an seiner Regierung eine schwere persönliche Beleidigung.
  • Wolkenlos 10.07.2019 20:39
    Highlight Highlight Trump entlässt mittlerweile sogar Minister in Drittstaaten, mithilfe der Rückgratlosigkeit der britischen Regierung. Top, so kann er seinen traurigen Rekord noch weiter in die Höhe treiben.
  • Beat-Galli 10.07.2019 20:23
    Highlight Highlight Ja denn. Viel Spass mit euren neuen „wichtigsten“ Handelspartner.

    Wenn die Heuschrecken aus London von den Heuschrecken aus USA gelernt bekommen wo der Wind weht, word es spannend zu sehen, was einfacher gehen wird. Böses Europa oder die böse böse Welt da draussen.

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