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Analyse

Landtagswahl Thüringen: Die Schnellanalyse der Ergebnisse – in 3 Punkten

Landesfürst Bodo Ramelow ist der Sieger der Wahl. Die AfD ist stark – aber ausgewachsen. Und die Grünen sind überraschend schwach. Drei Thesen zur Thüringen-Wahl.

Johannes Bebermeier / t-online



Ein Artikel von

T-Online

Die Rückkehr der Landesfürsten

Es gab Zeiten, da galten Landtagswahlen als kleine Bundestagswahlen. Sie wurden als Stimmungstest gefürchtet. Und man konnte sich fast sicher sein, dass sich der Bundestrend einer Partei auch bei einer Landtagswahl zeigen würde. Diese Zeiten sind erst mal vorbei. Die Linke hat in Thüringen ein historisches Ergebnis um die 30 Prozent erzielt, deutschlandweit liegt sie bei rund 8 Prozent. Und im Karl-Liebknecht-Haus in Berlin wird niemand auf die Idee kommen, das sich daran jetzt durch Thüringen etwas fundamental ändern würde.

Denn es ist vor allem das Ergebnis von  Bodo Ramelow , was zum einen an Bodo Ramelow als Person liegt, der in Thüringen beliebt ist und in den Augen vieler eine solide Politik macht. Man könnte es die Rückkehr der Landesfürsten nennen, eine Rückkehr in die Zeiten von Johannes Rau , den langjährigen Regierungschef Nordrhein-Westfalens, der für die SPD drei Mal die absolute Mehrheit gewann, 1980, 1985 und 1990, und auf dessen Nummernschild «LV» stand – für «Landesvater».

Doch es liegt eben nicht nur an der Person, manchmal wahrscheinlich nicht mal vorrangig an ihr. Die Rückkehr der Landesfürsten ist eine Folge der politischen Polarisierung seit dem Aufstieg der AfD. Sie stützt den Amtsinhaber, führt dazu, dass sich Wähler hinter ihm versammeln, auch wenn sie eigentlich einer anderen Partei zuneigen, damit die AfD nicht stärkste Partei wird.

Bild

Prozentuale Stimmenverteilung. grafik: t-online

Das war in Sachsen zu beobachten, wo Michael Kretschmer im Endspurt noch Zustimmung gewann, es war in Brandenburg mit Dietmar Woidke zu sehen, und es ist jetzt in Thüringen so. Erste, vorläufige Daten zur Wählerwanderung der ARD zeigen, dass nicht nur rund 17'000 einstige SPD-Wähler diesmal die Linke wählten, sondern selbst 19'000 CDU-Wähler diesmal für Ramelows Partei stimmten.  

Die Unsicherheit der Menschen stützt diese Entwicklung, die Umbrüche, die Globalisierung, die Klimakrise , die bei einigen die Sehnsucht nach politischer Kontinuität weckt. Und die Entwicklung wird dadurch begünstigt, dass die politischen Unterschiede zwischen den Parteien auf Landesebene generell geringer sind als im Bund. 

Die AfD ist ausgewachsen

Die AfD hat sich in Ostdeutschland bei mehr als 20 Prozent etabliert, jetzt auch in Thüringen. Das war zu erwarten, die Umfragen sahen sie seit Monaten in dieser Grössenordnung. Damit ist die AfD stark, aber ihre Werte wachsen nicht in den Himmel. Sie mobilisiert zwar viele Nichtwähler, in Thüringen den vorläufigen Zahlen zufolge 80'000 von 200'000 insgesamt. Der Rest, also mehr als die Hälfte, wandert jedoch zu den Gegnern der AfD – mit 47'000 in Thüringen die meisten zur Linken.

Bild

grafik: t-online

Die AfD ist ausgewachsen – und zwar im doppelten Sinne. Aus Sicht von Experten schöpft sie ihr Wählerpotential derzeit überproportional gut aus, viel mehr werden es absehbar nicht mehr.  Und sie ist ausgewachsen, weil niemand mehr ihre Positionen für Fehler einer neuen, unerfahrenen Partei halten kann. Ihre Strategie, die Gesellschaft und die Politik fundamental zu verändern, liegt für alle sichtbar offen.

Das zeigt sich gerade und besonders in Thüringen, wo mit Björn Höcke der prominenteste Vertreter des extrem rechten «Flügels» Spitzenkandidat ist. Seit Jahren wird hoch und runter berichtet, wie Höcke denkt, wofür er steht, und was er will. Niemand kann mehr sagen, dass er davon nichts wüsste.

Der Höhenflug der Grünen ist erstmal vorbei

Ja, die Grünen haben es im Osten Deutschlands traditionell schwer. Dass sie in Thüringen nun so schlecht abschneiden und sogar der Fünfprozenthürde gefährlich nahe kommen, hatten aber die wenigsten erwartet. In Sachsen und Brandenburg landeten sie vor ein paar Wochen noch bei knapp 9 und 10 Prozent. Das war auch schlechter als erhofft, aber eben deutlich besser als jetzt in Thüringen.

Die Chefin der Grünen-Bundestagsfraktion, Katrin Göring-Eckardt , die selbst aus Thüringen stammt, zeigte sich in der ARD ernüchtert. Es sei nicht gelungen, das Thema Klimaschutz im ländlichen Raum «nach vorne zu positionieren».

Das ist eine etwas ungelenke Formulierung einer richtigen Analyse: Die Klimakrise ist auserzählt, sie mobilisiert nicht mehr so, wie sie es vor einigen Wochen noch getan hat. Jeder kann wissen, wie schlimm es um die Erde steht – oder sich entscheiden, der Wissenschaft nicht glauben zu wollen. Die grosse Koalition hat mit dem Klimapaket reagiert, das viele ungenügend finden, aber es reicht, um die Dringlichkeit aus der Debatte zu nehmen. 

Andere Fragen rücken bei der Wahlentscheidung wieder in den Vordergrund. Wie die Polarisierung zwischen der AfD und allen anderen Parteien.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Domimar 28.10.2019 13:11
    Highlight Highlight Das Theater um diese Wahl versteh ich nicht so ganz. Die Wahl verlief demokratisch, die AfD erhielt kräftig stimmen. Oke, dann lasst sie mitregieren, ist doch alles gut. Jetzt dürfen sie nicht einfach mehr daherreden, sondern müssen leisten. Bei der nächsten Wahl erhalten sie dann die Quittung für diese Leistung. Alles im Rahmen der Demokratie, dazu ist sie ja da. Wenn sie kräftig auf die Nase fliegen, was ich persönlich ja eigentlich erwarte, dann sind sie wieder weg vom Fenster.
  • Schneider Alex 28.10.2019 06:17
    Highlight Highlight Solange die CDU mit den Restparteien gegen die AfD eine Koalition bilden kann, wird es beim Weiter-so bleiben.
    Was wir brauchen, ist etwas anderes: eine klare Politikwende im Sinne der Menschen in Radebeul, Lampertswalde und anderswo. Wenn die Parteifunktionäre es nicht anpacken, müssen es vielleicht andere tun.“ (Hans-Georg Maassen in Weltwoche 36/2019)
  • Stefan Kuster 28.10.2019 05:26
    Highlight Highlight Bei den unter 25-jährigen ist die AfD stärkste Partei!
  • Lonzia 28.10.2019 04:28
    Highlight Highlight Er heisst Bernd Höcke
    • gigichess 28.10.2019 04:56
      Highlight Highlight Nein, er heisst BJÖRN - schnell bei Wikipedia nachschauen kann hilfreich sein...
    • redEye 28.10.2019 07:23
      Highlight Highlight @gigchess: das ist eine linksliberale Verschwörung der Mainstream-Medien! Nicht reinfallen darauf!!! Der Mann heisst Bernd!
    • Ich hol jetzt das Schwein 28.10.2019 08:34
      Highlight Highlight Schnell bei Wikipedia nachschauen und vielleicht nicht nur den Anfang, sondern auch den Abschnitt "Satire und Kunst" lesen, kann hilfreich sein...
  • Locutus70 28.10.2019 01:50
    Highlight Highlight 4. CDU und SPD sind völlig von der Rolle und begreifen scheinbar immer noch nicht, was sie mit der Ewigkeits-GroKo überhaupt anrichten.
    Dann lese ich heute vermehrt von JournalistInnen und meist linken PolitikerInnen, die CDU soll doch eine Koalition mit der Linkspartei eingehen :)
    Dann ist die CDU im Osten weg vom Fenster, das Blockparteiensystem der DDR wieder installiert. Und wer füllt denn dann dieses Vakuum? Die Grünen? Die FDP? Das ist doch alles lächerlich.
  • felixJongleur 27.10.2019 22:46
    Highlight Highlight Mit Nationalkonservativ à la SVP kann ich soweit gut leben, ist halt so und ab und an ein gutes Korrektiv gegen die Selbstzufriedenheit der anderen Parteien. Dieses Völkische, das ist für mich jedoch einfach nicht nachvollziehbar. Sehnsucht nach alter "Grösse"?
  • dmark 27.10.2019 22:33
    Highlight Highlight "Das Thema Klimaschutz im ländlichen Raum nach vorne zu positionieren".

    Naja, wer im ländlichen Raum, inmitten und meist auch von der Natur lebt, braucht eigentlich auch keine Nachhilfe in Bezug auf den Schutz seines eigenen Lebensraums...
    • FrancoL 27.10.2019 23:01
      Highlight Highlight Nicht jeder der mit einem Gut umgeht, weiss es zu schätzen. Würde man Deine Aussage auf die Wirtschaft umdeuten, könnte man sonst getrost annehmen, dass für die Zukunft alles bestens bestellt ist.
    • Antinatalist 28.10.2019 00:42
      Highlight Highlight Dumm nur, dass ausgerechnet die Bewohner der ländlichen Räume in Wohlstandsstaaten wie der Schweiz, Deutschland etc. einen überproportional grossen ökologischen Fussabdruck haben, mit dem Finger gerne gen China zeigen und einen auf Blocher machen: "Wir? Wir sind doch so klein. Wir haben da keinen Einfluss drauf." Wenn's ein Milliardär sagt, wird's wohl so sein.
    • Lonzia 28.10.2019 04:26
      Highlight Highlight Das dachte ich auch immer... schau dir mal den Dok von SRF ‘das Schweigen der Vögel an’ (20.3.19). Leider ist das ein Trugschluss wobei Thüringen natürlich nicht mit der Schweiz vergleichbar ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fischra 27.10.2019 21:49
    Highlight Highlight Was haben denn die Grünen in Thüringen verbrochen? Und warum Punktet der Hitler Nachahmer? Langsam machen mit die Deutschen Angst.
  • Stargoli 27.10.2019 21:45
    Highlight Highlight Wenn es da mal keine Parallelen gibt...😩
    Benutzer Bild
    • Stargoli 27.10.2019 22:30
      Highlight Highlight Hmm, woher da wohl all die Blitze kommen?🤔
  • trotzten sagen dürfen . 27.10.2019 21:38
    Highlight Highlight Wie lange wird es noch ghen, bis die AFD von den etablierten Machthaltern endlich akzeptiert wird.
    Die negative Presse die über diese Partei seit deren Existenz ergossen wird ist beängstigend. Freiwillig teillt offenbar niemand ein Stück des Kuchens. Auch wenn,s unausweichlich ist.
    • Gollum27 27.10.2019 21:51
      Highlight Highlight der kuchen wird ja geteilt, oder was glaubst du, wie ein parlament funktioniert? vielleicht versteh ich auch nich was du sagen willst..
    • FrancoL 27.10.2019 21:58
      Highlight Highlight Noch lange und sie wird, wie andere Extreme Parteien das Becken für Faschisten und Wutbürger darstellen und nie akzeptiert werden. Ich ich bin mir fast sicher, dass sie es auch darauf anlegt als die "Unverstandene" sich zu gebärden weil sie zu den Themen einfach keine tragbaren Lösungen hat.
      Aber ich glaube kaum, dass die die so denken wie Sie auch nur annähernd die Lösungsansätze der Partei kennen und damit auch einmal werten mögen, was sie eben nicht zu bieten hat.
      Hauptsache immer das Mittun der AfD modern, aber nicht merken, dass sie nichts zu bieten hat. Wähleranteil ist keine Lösung.
    • trotzten sagen dürfen . 27.10.2019 22:27
      Highlight Highlight Zu beginn der Grünen in den 80er hat es genau dieselben Turbulenzen gegeben. Alle haben sich gegen die Neupartei gewendet: Medien, andere Parteien, Durchschnittsbürger.
      Die AFD wird in 10 Jahren etabliert sein. Und niemand wird sich noch an dieses Theater erinnern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Auric 27.10.2019 21:09
    Highlight Highlight Angenommen die AfD legt das nächste mal wieder zu, wir der Analyst dann das analysieren sein lassen, oder sich zumindest für seine Fehleinschätzungen entschuldigen?
    • felixJongleur 27.10.2019 22:42
      Highlight Highlight Naja, Berufsrisiko. Ich finde die Analyse nachvollziehbar, da müsdte nochmals ein arger Protestrutsch weg von der Linken wiederum zu der afd erfolgen das nächste Mal, schwer vorstellbar.
    • Locutus70 28.10.2019 01:53
      Highlight Highlight @felixjoungleur - naja es gibt im Osten nicht wenig Wähler, die können wohl mit der Linkspartei als auch mit der AfD
  • Füdlifingerfritz 27.10.2019 20:50
    Highlight Highlight Als Grüne im Jahr 2019 Wähleranteile einbüssen... muss man auch erst einmal hinkriegen...
    • Varanasi 27.10.2019 21:05
      Highlight Highlight Ich denke, viele haben taktisch gewählt.
      Das heisst, Ramelow um
      Höcke zu verhindern.
    • Auric 27.10.2019 21:07
      Highlight Highlight Es sind nicht alle gläubig, und wenn man schon Marxisten wählen kann, dann muss man keine verstecken Marxisten wählen.
    • FrancoL 27.10.2019 21:59
      Highlight Highlight @Auric; Sie mögen nicht gläubig sein, aber auch nicht so benebelt die Linken als Artisten zu sehen. Genügt dass Sie und einige andere hier im Netz diese Fehlleistung hinkriegen.
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