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FILE - In this June 1, 2020, file photo, President Donald Trump holds a Bible as he visits outside St. John's Church across Lafayette Park from the White House in Washington. Part of the church was set on fire during protests on Sunday night. (AP Photo/Patrick Semansky, File)

Billige Politpropaganda mit der Bibel. Bild: keystone

Analyse

Trumps Bibel-Show wird zum Eigengoal

Bischöfe und Pfarrer sprechen von religiöser Schändung und verurteilen das brutale Vorgehen der Polizei gegen friedliche Demonstranten. Prominente Kommentatoren sprechen bereits von einem «kulturellen Bürgerkrieg».



Präsident Trump war frustriert, weil er wegen gewalttätigen Ausschreitungen vor dem Weissen Haus in den Sicherheitsbunker gewiesen wurde. Er hatte Angst, er sehe schwach aus und wirke wie ein Feigling. Diesen Eindruck wollte er ausmerzen.

Angeblich auf Rat seiner Tochter Ivanka beschloss er, sich am folgenden Tag vor der St. John’s Church gegenüber dem Weissen Haus fotografieren zu lassen. Die kleine Kirche war in der Nacht durch ein Feuer leicht beschädigt worden.

Es gab da jedoch ein kleines Problem. Um zur Kirche zu gelangen, musste der Präsident den Lafayette Square durchqueren, und dieser war voll von friedlichen Demonstranten. Justizminister William Barr, stets der Diener seines Herrn, sprang ein und befahl den Sicherheitskräften, den Platz mit berittenen Ordnungshütern und Tränengas räumen zu lassen. Chaos brach aus.

EDS NOTE: OBSCENITY - President Donald Trump walks from the White House through Lafayette Park to visit St. John's Church Monday, June 1, 2020, in Washington. (AP Photo/Patrick Semansky)

Vorbei an Graffitis: Trump auf dem Weg zur St.-John’s-Kirche in Washington. Bild: keystone

Kaum hatten sich die Tränengaswolken verzogen, marschierte Trump mit seinem halben Kabinett vor die verrammelte Kirche, hielt eine Bibel zunächst verkehrt in die Höhe und trottete dann wieder von dannen, ohne weitere Fragen zu beantworten.

Bei der Basis und den fundamentalistischen Evangelikalen ging Trumps Rechnung auf. «Jeder Gläubige, mit dem ich gesprochen habe, schätzt, was der Präsident getan und die Botschaft, die er ausgesandt hat», schwärmt etwa Robert Jeffress, Baptisten-Pfarrer aus Dallas und Trump-Fan, in der «New York Times». «Ich denke, es war ein historischer Moment in seiner Präsidentschaft.»

Es könnte tatsächlich ein geschichtsträchtiger Moment gewesen sein, aber nicht im Sinne des Baptisten-Pfarrers. Für das liberale Amerika war dieser Vorfall ebenfalls ein Wendepunkt. Brutale Polizeigewalt gegen friedliche Demonstranten, nur um dem Präsidenten einen Foto-Termin zu verschaffen, das kommt bei den liberalen Amerikanern überhaupt nicht gut an, vor allem nicht bei den betroffenen Gottesdienern.

Die zuständige anglikanische Bischöfin, die Pfarrerin, sie beide verurteilten die präsidiale PR-Aktion aufs Schärfste. In der «Washington Post» veröffentlichten die beiden prominenten Theologen William J. Barber und Jonathan Wilson-Hartgrove einen Kommentar, der an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig liess:

«Es ist nicht das erste Mal, dass Trump Gottes Wort politisch missbraucht hat. Aber das war selbst für ihn obszön», stellen die beiden fest.

A sign says

Klare Botschaft: Tritt zurück. Bild: keystone

Die beiden Theologen bezeichnen den Präsidenten als Heuchler und raten ihm, doch bitte die Bibel einmal zu lesen, ihren Werten gemäss zu leben, und sie nicht in die Kamera zu halten.

Trump und die konservativen Medien geben sich Mühe, die Demonstrationen als gewalttätig und von linksextremen Antifa-Provokateuren organisiert darzustellen. Es gab unschöne Szenen, Plünderungen und Brandstiftungen, doch die Proteste sind mehrheitlich friedlich. Gerade auf dem Lafayette Square gab es an diesem Abend keine Gewalt.

Das Vorgehen der Ordnungskräfte – es waren mehrheitlich Militärpolizisten – war daher nicht nur deplatziert. Es stand auch im krassen Gegensatz zum verständnisvollen Vorgehen gegen die mit halbautomatischen Gewehren bewaffneten, rechtsextremen Demonstranten. Diese hielten noch vor kurzem das Parlament in Lansing, der Hauptstadt des Bundesstaates Michigan, besetzt. Ihnen wurde von der Polizei kein Haar gekrümmt. Der Präsident hat sie sogar ausdrücklich gelobt.

epa08461803 Members of the Georgia National Guard secure the street after clearing protesters after curfew during a demonstration over the arrest in Minnesota of George Floyd, who later died in police custody, in Atlanta, Georgia, USA, 02 June 2020. A bystander's video posted online on 25 May, shows George Floyd, 46, pleading with arresting officers that he couldn't breathe as one officer knelt on his neck. The unarmed black man soon became unresponsive, and was later pronounced dead. According to news reports on 29 May, Derek Chauvin, the police officer in the center of the incident has been taken into custody and charged with murder in the George Floyd killing.  EPA/ERIK S. LESSER

Martialisch: Truppen der Nationalgarde in Atlanta (Bundesstaat Georgia). Bild: keystone

Nach wie vor droht Trump damit, Soldaten gegen die Demonstranten einzusetzen. Ob er das Recht dazu hat, ist umstritten und hängt davon ab, wie man ein rund 200 Jahre altes Gesetz interpretiert. Sicher ist einzig, dass alle Gouverneure, auch die republikanischen, keine Truppen wollen. Soldaten sind nicht zur Bekämpfung von Unruhen im eigenen Land ausgebildet und richten mehr Schaden als Nutzen an.

Trump hingegen setzt auf die militärische Karte. Der Oberbefehlshaber der Streitkräfte, General Mark A. Milley, stapft in Kampfuniform durch die Hauptstadt und lässt Apache-Helikopter kriegsmässige Einsätze fliegen. Verteidigungsminister Mark T. Esper bezeichnet derweil die amerikanischen Städte als «Kampfstätten».

Wenig erstaunlich weckt das Ängste. Trump wird bereits mit Diktatoren wie Viktor Orban oder Recep Tayyip Erdogan verglichen. In der «New York Times» befürchtet Thomas Friedman gar, dass die USA in einen neuen «kulturellen Bürgerkrieg» rutschen könnten.

In Grossbuchstaben hat Trump gewittert: «SCHWEIGENDE MEHRHEIT». Das ist kein Zufall. Er nimmt das Schlagwort auf, mit dem Richard Nixon Ende der Sechzigerjahre an die Macht kam. Nixon instrumentalisierte die Angst, welche die Unruhen damals beim weissen Mittelstand ausgelöst hatten. Ob Trump mit der gleichen Taktik Erfolg haben wird, ist allerdings umstritten. Der prominente Historiker Max Boot nennt fünf Gründe, warum das Rezept von 1968 in der Gegenwart nicht mehr funktionieren wird.

Erstens gibt es nicht mehr so viele weisse Wähler, ihr Anteil ist von 89 auf 69 Prozent geschrumpft. Dank dem allgegenwärtigen Smartphone wird zweitens heute die Brutalität der Polizei dokumentiert und lässt sich nicht mehr unter den Teppich wischen.

Drittens ist die Kriminalität im Vergleich zu damals massiv gesunken. Viertens bewegen sich die Umfragewerte des Präsidenten seit Beginn seiner Amtszeit kaum. Und fünftens und am wichtigsten:

«Trump ist jetzt der Amtsinhaber. Er mag sich der Recht-und-Ordnung-Rhetorik von Wallace und Nixon bedienen. Anders als die beiden im Jahr 1968 kann er jedoch nicht einen amtierenden Präsidenten dafür verantwortlich machen und versprechen, alles besser zu machen.»

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192Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Rene Goeckel 04.06.2020 11:29
    Highlight Highlight Er wird viele mit in den Abgrund reissen. Hoffentlich bleiben Russland und China besonnen.
  • rodolofo 04.06.2020 07:44
    Highlight Highlight Trump verhält sich eigentlich ganz schematisch an das rechtsnationalistische Grundrezept:
    Er propagiert eine (im Innern total verlogene) toxische Mischung aus Folklore, Militarismus und Religion, mit der er die Gesellschaft spaltet in "Lieblinge, Günstlinge und Nützlinge" und in "Schwarze Schafe, Opfer und Schädlinge".
    Diejenigen, welche sich ausrechnen können, auf der "Sonnenseite" (bei uns in der Schweiz ist das die "Süneli-Seite") zu landen, setzen sich Trump-Käppis auf und marschieren mit "Der Macht", wenigstens so lange, bis auch sie an Eine der vielen Kriegsfronten geschickt werden...
    • bruuslii 04.06.2020 16:25
      Highlight Highlight rodolofo: ich ergänze hier gerne:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Faschismustheorie
      (wie oft schon zu trump...)

      auszüge:
      "Die Gleichschaltung aller gesellschaftlichen Kräfte, insbesondere der Medien und des Bildungssystems, verbunden mit radikaler Ausgrenzung bis hin zur Ermordung aller, die sich dieser Gleichschaltung widersetzen, ist ein Charakteristikum faschistischer Regime."

      "Es besteht ein ausgeprägtes dichotomes Denken in den sich ausschließenden Kategorien Freund/Feind, Wir/die Anderen, höherwertig/minderwertig, besonders mit dem Blick auf das Innere der Gesellschaft."
  • LURCH 04.06.2020 02:10
    Highlight Highlight Man gebe braunen Religioten wie Trumpel einfach Bretter statt Bibeln und lasse sie im Kreise Kumbaya singen.
    Benutzer Bildabspielen
  • Kong 04.06.2020 00:50
    Highlight Highlight Ich glaube kaum das Trump Gefahr läuft gleich wie Erdogan oder Orban beurteilt zu werden. Die hat er vor langer Zeit überholt, daher hinkt hier der Diktatorenvergleich.
    • Juliet Bravo 04.06.2020 01:11
      Highlight Highlight Seine Machtfülle im Staat ist noch weit davon entfernt. Und: Das mit ihm kann ganz real schon im November ändern.
    • Juliet Bravo 04.06.2020 01:18
      Highlight Highlight Die anderen wird man nicht so schnell los. Auch Putin nicht - mit der neuen Verfassung kann er theoretisch noch bis 2036 Präsident bleiben.
  • malu 64 04.06.2020 00:17
    Highlight Highlight Seine Auftritte sind rabenschwarze, unbewusste Satire. Er hat es geschafft, dass jeder jeden hasst.
    • rodolofo 04.06.2020 07:47
      Highlight Highlight "Der Wettbewerb belebt das Geschäft"
      heisst es doch!
      Aber bei zu viel Wettbewerb beginnt auch der Stress...
  • Dr. B. Schwerde 03.06.2020 22:53
    Highlight Highlight Die Amis haben ziemlich viel Erfahrung damit, das Gebot, den Namen Gottes nicht zu missbrauchen, zu brechen...
    National wie international. Wer aus 320 Mio Einwohnern Trump wählt, hat eben auch flächendeckend ein tiefgreifendes Problem. Es sind nicht nur die Trumps und Bushs, die Orbans und Erdogans dieser Welt. Es ist immer auch die mitjubelnde, schreiende und applaudieren Menge.
    • rodolofo 04.06.2020 07:51
      Highlight Highlight Und wir beachten wieder mal nur "Die Bösen"...
      Nach den Mitläufern sollten wir also auch die Gaffer am Strassenrand genauer analysieren:
      Warum stehen sie dort, in dieser eigentümlichen Mischung aus Grausen und Faszination?
      Warum sind sie nicht in ihrem Bio-Garten am Pflanzen?
      Und warum haben sie noch keine Photovoltaik-Anlage auf ihrem Dach montiert?
  • Q Wötzön 03.06.2020 21:46
    Highlight Highlight Warum wird immer noch von Demonstranten geredet?
    Das wind kriminelle die Plündern. Ein weisser Ladenbesitzer wurde sogar gesteinigt bis er bewustlos war. Der konnte sicherlich auch nichts dafür.
    Es gibt diesen Leuten nicht das recht! Bin da vollkommen auf Trumps Seite🙏
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 03.06.2020 22:43
      Highlight Highlight Ist deine Meinung.
      Meiner Meinung gehört Menschen, die anderen ihre Rechte absprechen wollen und sie scheinbar lieber tot sehen wollen, selbst Mal die meisten Rechte entzogen, für drei Monate.
      Einfach damit ihr Mal selbst sehr, wie das so ist. Vielleicht lehrt euch das ein bisschen Empathie.
    • Wiedergabe 03.06.2020 23:04
      Highlight Highlight Es geht hier im Artikel um die Vertreibung harmloser, friedlicher Demonstranten.
      Dass dort Kriminelle oder Plünderer gewesen sein sollen wieder sprechen die Videos und Berichterstattung.
      Aber sie und Trump werden es wohl besser wissen als die Flut von Augenzeugen.
    • flausch 03.06.2020 23:53
      Highlight Highlight Meinst du den"Ladenbesitzer" der laut hiesigen Medien Demonstranten mit einer Machete bewaffnet "konfrontierte"?
    Weitere Antworten anzeigen
  • inquisitio 03.06.2020 19:57
    Highlight Highlight Wann nennen wir Trump endlich nicht mehr Präsident sondern Machthaber des Regimes? So wie wir das immer in allen Ländern machen, wo uns die Regierung nicht passt und einen Regimechange anstreben?
    • TodosSomosSecondos 03.06.2020 23:16
      Highlight Highlight Weil im Gegensatz zu den Russen und den Nordkoreanern die Amis tatsächlich so saublöd sind und ihren Diktator auch wirklich gewählt haben..

      jaja man kann jetzt einwenden, das System sei ja daneben mit dem electoral college etc. und dann gibt's noch gerrymandering etc.

      Fakt ist, wenn jeder Ami, der jetzt rumflennt, 2016 für Hillary gestimmt hätte, hätte diese einen Erdrutschsieg gefeiert.

      Nein.. Trump ist nicht Putin oder Kim Jong-Un. Aber die Amis sind definitiv zu blöd für Demokratie. Leider.
  • Irum 03.06.2020 19:43
    Highlight Highlight Resign!
  • Doppelpass 03.06.2020 19:39
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht, wie Evangelikale das gutheißen können. Sie müssen sich ja fragen: was würde Jesus in dieser Situation tun, was würde er dazu sagen? Welche Stellen aus dem Evangelium ziehen sie bei?
    • Walter Sahli 03.06.2020 20:17
      Highlight Highlight Die gläubigen Fundis mögen lieber Sünder als andere Gläubige. An Ersteren können sie mit ihren Gebeten Gutes tun und sie bekehren und auf den rechten Weg führen - was ja bei Trump schon geschehen ist, sonst hätte der sich ja nicht mit der Bibel in der Hand vor eine Kirche gestellt, nä?!
      Zu Letzteren hingegen stehen sie immer ein bisschen in Konkurrenz, weil bei denen besteht ja die Gefahr, dass sie der liebe Gott lieber hat. Und das wurmt so einen Fundi ganz ungemein.
    • petrolleis 03.06.2020 20:53
      Highlight Highlight Der Glaube ist da doch ehh nur Fassade... So wie bei Trump...
    • Fisherman 03.06.2020 21:02
      Highlight Highlight Die Evangelikalen wenden Doppelmoral an, seitdem sie Trump im Wahlkampf unterstützten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Liselote Meier 03.06.2020 19:31
    Highlight Highlight Aber bezüglich Einsetzung des Miltärs, wäre des glaub ich schon legal in Erwägung eines Umgekehrten Beispieles.

    Little Rock. Auf Befehl des Gouverneurs hinderte die Nationalgarde den Schülern den Zugang zur Schule. Was man auch am TV sehen konnte.

    Eisenhower entzog dem Gouverneur die Befehlsgewalt und schickte 1‘000 Falschirmjäger der US Army hin um die Schüler zu eskortieren und rassistische Demonstrationen aufzulösen.
    • balzercomp 04.06.2020 08:13
      Highlight Highlight Gegen den Willen der Gouverneure wurde das Gesetz nur bei den Rassenunruhen angewandt. Das ist der Fall auf den Sie verweisen. Danach nur auf Anforderung durch den Gouverneur.
  • TodosSomosSecondos 03.06.2020 19:14
    Highlight Highlight Hach ja .. the united states of facepalm.. das kommt halt dabei raus, wenn man Demokratie nicht kann.. mir fällts irgendwie je länger je schwerer für diese Leute und deren Situation Verständnis geschweige denn Mitleid aufzubringen.

    Die Ära Trump geht bald zu Ende.. vermutlich diesen Herbst und sonst halt in 4 Jahren. Entscheidend ist, was man dann für Lehren daraus ziehen wird und ich verwette alles, was ich besitze, darauf, dass man dann genau nullkommagarnichts daraus gelernt haben wird und nicht ein einziger der offensichtlichen Fehler in dieser lachhaften Demokratie beseitig werden wird.
    • Juliet Bravo 03.06.2020 22:25
      Highlight Highlight Also, ich bitte dich, dein Mitleid soll dir im Leben nie abhanden kommen. Stelle dir nur vor: auch in den USA gibt es Leute, die denken exakt wie du. Die leiden wirklich an diesem extremen System. Hast du dafür kein Mitleid? Oder für jene, die von Wahl zu Wahl wieder an ihrer Stimmabgabe gehindert werden. Oder die, die der Gewalt von Polizisten zum Opfer fallen? Behalte bitte Empathie und Mitgefühl!
    • Blaugrana 04.06.2020 04:35
      Highlight Highlight @Todos...: "wenn man Demokratie nicht kann"..."lachhafte Demokratie"...
      Was für ein arroganter Kommentar. Wenn Du so über die älteste Demokratie der Welt urteilst, dann zeigt das nur dass Du schlicht keine Ahnung hast wie eine Demokratie funktioniert.
      Trump versucht mit allen Mitteln die Demokratie auszuhebeln und kommt nirgends durch ohne massivsten Widerstand. Die demokratischen Institutionen in den USA funktionieren nach wie vor. Deshalb erst ergibt sich die Spaltung, gibt es die Proteste, den Zorn, die Konfrontation. Das ist es was die USA von allen autokratischen Regimes unterscheidet.
  • NumeIch 03.06.2020 18:42
    Highlight Highlight Es gibt immer einen Tweet. Haha!

    Ted Cruz is a cheater! He holds the Bible high and then lies and misrepresents the facts!

    https://twitter.com/realdonaldtrump/status/698661220258357248?s=21

  • Noblesse 03.06.2020 18:36
    Highlight Highlight Wofür der liebe Gott alles zuständig ist? Ein unglaubliches Pensum, um jedem Idioten noch beizustehen! Kaum zu leisten!
  • Mikey51 03.06.2020 17:57
    Highlight Highlight Trump und Bibel lesen ist in etwa wie ein Eichhörnchen das jassen kann. Ich glaube er kann nicht lesen... darum hat er die Bibel zuerst falsch rum gehalten.
  • Weltbürger vom Lande 03.06.2020 17:39
    Highlight Highlight Schön fangen Polizisten und Nationalgarde an menschlich zu werden! Hoffe das diese den US Politikern entgegenheben...
  • smartash 03.06.2020 17:19
    Highlight Highlight Watson sollte Meinungen und News besser trennen.
    Das hier ist eine Meinung, eine Haltung (die ich im Übrigen voll und ganz teile) und dieses diskrete „Analyse“ über der Headline ist etwas wenig um Kommentar von Nachrichten zu trennen
    • AdiB 03.06.2020 18:05
      Highlight Highlight Wenn man richtig hinschaut steht analyse ider kommentar manchmal. Dann sollte jedem klar sein dass es keine news sind.
    • Eistgleichemcequadrat 03.06.2020 18:20
      Highlight Highlight Für mich ist eigentlich schon klar, dass eine Analyse die doch ziemlich persönliche Meinung etwa eines Redakteurs und nicht ein Tatsachenbericht ist. Auch bei CNN ist das so, vielleicht ein Bisserl klarer dargestellt (zuerst "Analysis" in Fettschrift, dann im Text "Analysis by" xxx).
    • DieFeuerlilie 03.06.2020 19:25
      Highlight Highlight Naja.. wenn man denn wirklich das klar ersichtliche Wort “Analyse“ -auch noch pink hinterlegt.. 😁- überliest, dann sollte spätestens beim Lesen des Artikels schnell klar werden, dass es eine Analyse, Interpretation, Meinung ist.

      In Zukunft genauer hinsehen, lesen, dann klappt‘s schon. 😊

    Weitere Antworten anzeigen
  • Yogi Bär 03.06.2020 17:19
    Highlight Highlight Was braucht es noch alles um diesen Gehirnamputierten seinrs Amtes zu entheben?
    • Amateurschreiber 03.06.2020 18:49
      Highlight Highlight Wähler, die nicht Gehirnamputiert sind!
    • swisskiss 03.06.2020 19:46
      Highlight Highlight Yogi Bär: Eine republikanische Partei, die nicht nur zur reinen Machterhaltung, Trump die Stange hält.

      Ohne diesen Support wäre Trump schon lange weg vom Fenster.
    • Fisherman 03.06.2020 21:03
      Highlight Highlight Wo kein Gehirn ist, kann man auch nichts amputieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • flyingdutch18 03.06.2020 17:03
    Highlight Highlight Gut, Herr Löpfe, dass Sie sich dieses Themas angenommen haben. Meinen Kommentar von gestern, der dieses schamlose Verhalten von Trump zum Gegenstand hatte, hätten Sie trotzdem rechtzeitig veröffentlichen können.
    • swisskiss 03.06.2020 19:48
      Highlight Highlight flyingdutch18: Keine Sorge. Kommentare die Trumps schamloses Verhalten thematisieren, haben kein Ablaufdatum. Den kannst Du ein mal pro Woche bringen.
  • Käsewähe 03.06.2020 16:55
    Highlight Highlight Donnie tut mir manchmal wirklich leid. Seit 4 jahren gibt er sich so grosse mühe zu beweisen, dass er den anforderungen, die das amt des us präsidenten mit sich bringen, nicht gewachsen ist. Und das macht er wirklich unglaublich gut. Und trotzdem glauben ihm einige, leider nicht wenige, einfach nicht...
  • LURCH 03.06.2020 16:46
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • leu84 03.06.2020 16:09
    Highlight Highlight Trump sah sich wohl als der Retter aller Christen. Sozusagen der Messias 2.0 Was denkt wohl Mike Pence dazu?
    • DieFeuerlilie 03.06.2020 19:33
      Highlight Highlight Ach.. Trump hat sich selbst ja schon den “Auserwählten“ genannt (“I‘m the chosen one!“), im Zusammenhang mit dem Handelskrieg mit China.
      Und da hat Pence auch geschwiegen.

      Solange so‘was hilft, die Evangelikalen und andere religiöse Fanatiker bei der Stange zu halten, wird Pence den Teufel tun (sic!) und widersprechen.
  • Musikuss 03.06.2020 15:54
    Highlight Highlight „Er hatte Angst, er sehe schwach aus und wirke wie ein Feigling.“ Trump *ist* ein Feigling, war er immer schon! Er wird enden, wie Ghadafi im Abwasserrohr oder wie Saddam Hussein im Erdloch.
    • Le Tintin 03.06.2020 16:12
      Highlight Highlight Nein wird er nicht. Aber hoffentlich nicht wiedergewählt.
      Btw.: Wünsche niemandem den Tod!
    • Lioness 03.06.2020 16:15
      Highlight Highlight Und dann wirft er noch seine Tochter unter den Bus und sagt, es wäre ihre Idee gewesen mit dem Foto vor der Kirche. Daddy-daughter-goals
    • just sayin' (beleidigende user werden ignoriert) 03.06.2020 20:52
      Highlight Highlight jesses!
      kein stück besser, als die, welche ihr verachtet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • talasi 03.06.2020 15:36
    Highlight Highlight DT zugedacht > "Welchen der Steine du hebst - du entblösst, die des Schutzes der Steine bedürfen: nackt, erneuern sie nun die Verflechtung." Paul Celan
  • James Smith 03.06.2020 15:30
    Highlight Highlight Die kleine Kirche war in der Nacht durch ein Feuer leicht beschädigt worden.

    Ja ist eine Kerze umgefallen oder hat der Pfarrer vergessen sein Mikrofon auszuschalten und es versehentlich auf einen Stapel Gebetstücher gelegt ? Blitzeinschlag oder ist einem Handwerker die Kippe auf den Öllasurlappen Gefallen.

    Wer weiss das schon...

    Ich meine man versucht eine Kirche anzuzünden aber Trump ist böse weil er versucht die Situation für sich auszuschlachten? Klar soll man letzteres kritisieren aber wenn man ersteres ignoriert dann ist der ganze Kommentar nahezu wertlos.
  • K_ariv 03.06.2020 15:07
    Highlight Highlight Präsident bunker tweeter
    Benutzer Bild
    • AdiB 03.06.2020 18:10
      Highlight Highlight Ok dieses bild ist so zweideutig das es genial ist😂
    • DieFeuerlilie 03.06.2020 19:37
      Highlight Highlight Was für ein hübsches Schnäuzchen.. 😳😁

      Apropos Bunker: hat er dort überhaupt Handy-Empfang..?
    • petrolleis 04.06.2020 15:52
      Highlight Highlight Vielleicht. Sicher hat er eine driving range da unten 😂
  • What’s Up, Doc? 03.06.2020 15:06
    Highlight Highlight Muss man den Beitrag wirklich noch extra aufblasen?
    "...General Mark A. Milley, stapft in Kampfuniform durch die Hauptstadt..."
    Was soll er den sonst anziehen, einen Taucheranzug? Der Chirurg steht auch nicht mit dem Trainer im OPs. Der Typ ist jetzt halt beim Militär inklusive den Klamotten dazu.

    Wird scho langsam bitzeli müasam.
    • Vintage 03.06.2020 15:19
      Highlight Highlight Er zieht ja nicht in den Krieg, oder habe ich da was falsch verstanden.
    • Delta-V 03.06.2020 15:32
      Highlight Highlight [Zit.] "Was soll er den sonst anziehen, einen Taucheranzug?" [/Zit.]
      Ein Clownskostüm wär wohl das beste Mittel der Wahl...

    • Kip_Organa 03.06.2020 15:37
      Highlight Highlight Er könnte sich auch in seiner Ausgehuniform zeigen, was üblicherweise der Fall wäre. So gesehen spielt es tatsächlich eine Rolle, dass er eine Kampfuniform trägt...
    Weitere Antworten anzeigen
  • giandalf the grey 03.06.2020 15:01
    Highlight Highlight "Trump wird bereits mit Diktatoren wie Viktor Orban oder Recep Tayyip Erdogan verglichen."

    Zurecht, weil Orban und Erdogan mittlerweile tatsächlich Diktatoren sind und weil beide gleich angefangen haben wie Trump.
    • Antiklaus 03.06.2020 15:40
      Highlight Highlight Wahlen abwarten!
    • DonChaote 03.06.2020 20:51
      Highlight Highlight @antiklaus
      Auf wahlen hoffen!
    • petrolleis 04.06.2020 15:54
      Highlight Highlight Easy, ansonsten übernimmt pelosy vorübergehend, bis wahlen stattfinden können. So weit ich weiss, wäre das der korrekte ablauf...
    Weitere Antworten anzeigen
  • De-Saint-Ex 03.06.2020 14:59
    Highlight Highlight Und ich dachte, wir seien von dystopischen Büchern/Serien wie Handmaid‘s Tale noch ein Stückchen weit entfernt... tja Trump belehrt mich eines besseren...
    • Eistgleichemcequadrat 03.06.2020 18:37
      Highlight Highlight Interessant: Hab zufällig grad gestern Handmaid's Tale (den Schlöndorff-Film aus 1990) angeschaut und auch das gedacht.
  • PeteZahad 03.06.2020 14:55
    Highlight Highlight Der Militia Act ist zwar über 200 Jahre alt aber in der Zwischenzeit relativiert resp. ergänzt worden. So gibt es bezüglich der präsidialen Befugnisse einen Zusatz aus dem Jahre 2007, den John Warner Defense Authorization Act und einen aus dem Jahr 2008, den National Defense Authorization Act
    Ob der Präsident aufgrund dieser Acts die Befugnisse hat möchte ich hier nicht diskutieren. Aber so alt wie von Herrn Löpfe dargestellt ist die konkrete Regelung eben nicht.
  • soulpower 03.06.2020 14:55
    Highlight Highlight Ich gehe davon aus, dass wenn nicht dieser kuriose Auftritt vor der Kirche ihn die Präsidentschaft kostet, dann mindestens seine letzten Tweets, in welchen er die Demonstranten undifferenziert mit allen möglichen Schimpfnamen versehen hat. Seine letzte Chance wäre gewesen, vor seinem weissen Haus ein paar der Demonstranten reinzulassen und einfach mal zuzuhören um was es ihnen geht. Joe Biden wäre auch nicht mein Wunschkandidat, aber er hört wenigstens zu und giesst nicht einfach Benzin aufs Feuer.
    • bcZcity 03.06.2020 15:17
      Highlight Highlight Ich verstehe auch nicht warum er nicht wenigstens versucht diplomatisch zu sein. Er könnte ja nur so tun als ob, er könnte uns alle verarschen und die Hand reichen, obwohl er innerlich kocht. Aber selbst dass kann er nicht, denn er ist selbst dafür zu stolz, zu dickköpfig, zu oberflächlich, zu wenig staatsmännisch.

      Wäre er NBA Spieler, würde er bei keinem Team beliebt sein. Denn er ist der Typ Spieler, der zuerst gut aussehen möchte. Ein grauenhafter Selbstdarsteller ohne Finesse, ohne Stil und ohne Respekt!
    • -thomi- 03.06.2020 15:25
      Highlight Highlight Und genau das ist das Problem. Die Demokraten haben Trump nichts, ausser Biden, entgegenzusetzen. Und der macht selber keine besonders gute Figur (jedenfalls geht er im Medienrummel unter...). Warum die einen abgehalfterten Ex-Vize wieder nominieren wollen, weiss ich nicht. Vielleicht steht ja Taktik dahinter, im Stile von: Wir beissen nochmal ins Gras, dafür schnallt die Basis dann endlich, dass es Zeit ist für Erneuerung, statt alte Schlachtrosse. Wäre ziemlich zynisch, aber ich traue beiden Seiten alles zu.
    • Kyle C. 03.06.2020 15:35
      Highlight Highlight Wieso sollte Biden genau jetzt mehr als nötig in den Medienrummel einsteigen? Solange DT sein eigenes politisches Grab schaufelt, ist Zurückhaltung doch genau die richtige Strategie. Wenn sich die Wogen etwas glätten, werden die Dems/Biden schon aus dem Schatten hervortreten.
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  • DeDanu 03.06.2020 14:41
    Highlight Highlight Diktator Trump lässt nicht nach, die Werte der Demokratie , Freihet und Gleichheit der Menschen immer wieder mit Füssen zu treten. Berechtigte Proteste aus fast allen Lagern und Richtungen nehmen immer weiter zu. Die grossen und Schweiger sind jedoch die europäischen Staatsführer und Politiker. Niemand von denen hat Eier, die Demokratie welche doch immer wieder so plakativ propagiert wird zu verteidigen und diesem überforderten möchtegern Präsidenten die Meinung zu sagen. Wer sein Verhalten stillschweigend duldet trägt auch einen Teil der Schuld mit . Schweigen ist keine Alternative!
    • Mike the Bike 03.06.2020 15:46
      Highlight Highlight Diktator Trump? Nicht ihr ernst oder? Die USA sind eine stabile Demokratie und das schon ziemlich lange..
    • Q anon = B annon 03.06.2020 16:34
      Highlight Highlight Sorry, Mike the Bike
      In einem Land das seit jahren massive Wahlbetrug Duldet, ist einfach keine Demokratie mehr!
    • Magnum 03.06.2020 17:00
      Highlight Highlight Sorry Mike, aber in einer stabilen Demokratie sollten Bürger bestimmter Hautfarbe keine Angst vor einer militärisch hochgerüsteten Polizei und deren leider immer wieder unverhältnismässige Anwendung von Gewalt, durchaus auch mit Todesfolge, haben.

      Zudem versagt die GOP hochkant, was die parlamentarische Kontrolle der Exekutive und den Schutz von Verfassung und Institutionen betrifft.

      Dass das erstarrte Zweiparteiensystem der USA vielen Bürgern keine Gelegenheit lässt, ihnen passende Kandidaten zu wählen, ist eine weitere grobe Schwäche. Und die Kommerzialisierung des Politbetriebs.
  • swisskiss 03.06.2020 14:40
    Highlight Highlight "Trump ist jetzt der Amtsinhaber." Genau das ist seine grösste Schwäche. Vor 4 Jahre angetreten, als aussenstehender "Nichtpolitiker" der zügellos das politische Establishment BEIDER führenden Parteien kritisieren und sich als über dem System stehender Heilsbringer verkauften konnte, ist nun der Zeitpunkt gekommen, dass seine Leistung als Präsident, die Umsetzung seiner Versprechen und der Zustand des Landes bewertet wird. Da helfen keine markigen Sprüche mehr, wenn Taten und Resultate statt Worte an der Urne zählen.
    Soviel Inkompetenz und Vetternwirtschaft, verhindern eine weitere Amtszeit.
  • DruggaMate 03.06.2020 14:36
    Highlight Highlight Apropos "schweigende Mehrheit". Warum beginnen die Dems nicht einfach in ihre Wähler anzuweisen bei allen Umfragen für Trump zu stimmen. Donny wäre absolut happy weil seine Umfragewerte steigen, aber niemand wüsste wie viel davon wirklich Trump-Wähler sind (Trump würde das natürlich nicht verstehen und denken das Land habe ihn endlich als Messias anerkannt).

    Damit würde man mMn auch Trumps Ego massiv triggern wodurch er im besten Fall beginnt "Fehler" zu machen. Also solche die ihn Stimmen im eignen Lager kosten.
    • sweeneytodd 03.06.2020 15:22
      Highlight Highlight Ein Gedanke der mir durchaus gefällt. Jedoch viele offene Fragen aufwirft. Würde die nicht durch Fox und Konsorten ausgeschlachtet werden? Würde dass die rechten nicht noch mehr Überzeugen mit Waffen aufzutreten wie in Michigan? Und der Mensch ansich macht mehr Fehler wenn er in die Verlierersituation gedrängt wird (nur Hollywood sieht dies anders), somit kann Trump mit tiefen Werten nur noch mehr um sich werfen und die gemässigten Wähler vertreiben. Kommt noch hinzu, die Dems haben immer gesagt sie wollen sich nicht auf dieses Niveau lassen, was mMn auch die bessere Entscheidung ist.
    • Heidi Weston 03.06.2020 15:36
      Highlight Highlight ...im besten Fall beginnt Fehler zu machen...

      Wann hat Trump mal keinen Fehler gemacht?
    • Antiklaus 03.06.2020 15:42
      Highlight Highlight noch mehr "Fehler" machen? Kann ja nicht sein.
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  • Pana 03.06.2020 14:36
    Highlight Highlight Trump kann auf eine Bibel pissen, und seine Anhänger würden es als ein wohlwollendes Zeichen Gottes sehen.
    • mrmikech 03.06.2020 15:40
      Highlight Highlight Stimmt, die evangeliker glauben dass Gott manchmal ein sünder sendet um seine Arbeit zu verrichten. Diesmal vielleicht sogar der Teufel. Sie glauben auch das reiche menschen gut sind, sonst hat Gott sie nicht mit geld belohnt 🤷🏻‍♂️
    • Doppelpass 03.06.2020 20:34
      Highlight Highlight Längst gehen die Kamele zu Tausenden durch die Nadelöhre und die Reichen haben vor Gottes Gnaden ein verdammtes Recht auf Himmel auf Erden, alle Privilegien und freie Ausbeutung.
  • Cirrum 03.06.2020 14:29
    Highlight Highlight Lustig, genau die Kirche betitelt ihn als Heuchler und wirft ihm vor, „Gottes Wort“ zu missbrauchen😂
    • giandalf the grey 03.06.2020 14:57
      Highlight Highlight Du weisst, es ist ernst, wen du sogar den Katholiken zu konservativ bist 😂
  • paule 03.06.2020 14:28
    Highlight Highlight Trump ist im Moment genau der Richtige Mann um Amerika dahin zurück zu fahren wo es hin gehört.
    In den Abguss der Geschichte.
    Bewaffnet überall auf der Welt Vormund spielen und zu Hause so viel Dreck vor der Türe, dass die einfachen Menschen dahinter nicht mehr sichtbar sind.
    Die Amerikanische Politikerklasse versagt fast Pauschal.
    • James Smith 03.06.2020 15:02
      Highlight Highlight Klar Amerika gehört in den Abguss der Geschichte, was haben die schon gross gemacht, unserem Bundesstaat als Vorbild gedient? Lächerlich! Die Technologischen und Wissenschaftlichen Errungenschaften? No where to be seen. Wir in Europa wir sind so viel besser, wir mischen uns nicht ein! Wir spielen uns nicht als Moralaposteln auf! Wir sind sooooo gut, also ab 1945 versteht sich... ja oder doch ab 1989... naja eigentlich schon immer!
    • Joseph Quimby 03.06.2020 15:27
      Highlight Highlight Dann musst du dein Smartphone aber auch in den Abguss der Geschichte schmeissen...
    • Pipikaka Man 03.06.2020 15:28
      Highlight Highlight Das ist das einzige Positive an Trumps Amtszeit.
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  • Füürtüfäli 03.06.2020 14:26
    Highlight Highlight 'Make America great again'
    Ergebnis: eine Pandemie, für die er nichts kann, aber wo er so ziemlich alles falsch macht, was man machen kann. Bürgerkriegsähnliche Zustände. Zerstörung der Freundschaften, mit an und für sich befreundeten Ländern. Verlust der einstigen globalen Machtposition etc. Also mehr falsch machen als Trump geht schon nicht mehr.
  • Ein Starwars Star wars! 03.06.2020 14:25
    Highlight Highlight Trump hofiert die Evangelikalen. Diese wählen ihn aber nicht aufgrund seiner Gläubigkeit :-P (siehe Video), sondern wegen seiner segregierenden Politik, die ihnen zugute kommt.
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  • Leachim 03.06.2020 14:20
    Highlight Highlight „Trumps Bibel-Show wird zum Eigengoal“
    Das hoffe ich ja eigentlich sehr!
    Doch wer weiss, was er alles noch anrichtet, um dann vielleicht doch noch wiedergewählt zu werden? Zu oft bleibt einem bei diesem Typen nur ungläubiges Staunen – über ihn und seine Anhängerschaft.
    Wäre er der Präsident irgendeines Landes im Kaukasus, könnte man das noch fast belustigt zur Kenntnis nehmen. Doch er ist der gewählte Präsident des mächtigsten Landes der Welt!
    • Antiklaus 03.06.2020 15:35
      Highlight Highlight schon lange nicht mehr, das mächtigste Land, das wäre China, und ob das besser ist?
  • Le Tintin 03.06.2020 14:18
    Highlight Highlight Was für eine Dumpfbacke. Und wenn der wiedergewählt wird, alle die ihn wählten ebenfalls. Europa & Efta: Zeit zum erwachsen werden!
  • banda69 03.06.2020 14:10
    Highlight Highlight Welcome to the World of Donald Trump.

    Für seine Groupies ist sein Verhalten eine Sensation oder gar eine Revolution.
    • Chrisbe 03.06.2020 17:49
      Highlight Highlight Wieso sehr ich vor meinem geistigen Auge grad eine verzerrte, hasserfüllte Grimasse mit erhobenen Zeigefinger?
      So nebenbei: Ist zur Zeit erfreulich ruhig geworden um R. K.
    • swisskiss 03.06.2020 21:35
      Highlight Highlight Chrisbe: schlecht beobachtet. Leichtes nach vorne beugen, süffisant lächeln, Brille an der Seite zurechtrücken, Daumen und Zeigefinger zum O formen und mit dozierender Stimme sagen: "Um was gahhts."

      Diese entlarvene Körpersprache eines Möchtegernintellektuellen kommt sehr gut ohne grosse Geste aus.
  • cal1ban 03.06.2020 14:06
    Highlight Highlight Der Leiter der United States Park Police
    Gregory T. Monahan hat klargestellt, dass Rauchkanister und Pfefferkugeln eingesetzt wurden. Es kam zu keinem Tränengaseinsatz. Zudem wurden Gegenstände (Ziegel, gefrorene Wasserflaschen und ätzende Flüssigkeiten) auf die Sicherheitskräfte geworfen und es wurden Baseballschläger und Metallstangen entlang der Strassen gefunden. Quelle: National Park Service
    Ziehen Sie eine Korrektur ihres Artikels in Erwägung, Herr Löpfe?
    • Oigen 03.06.2020 14:54
      Highlight Highlight Moment mal. Ich sitze im oark ubd demonstriere, dann jomt trump mit der Polizei und schießt mit rauch Granaten auf mich.
      Und dann wundert such die speckbirne dass die leute sich das nicht gefallen lassen?
    • Mutzli 03.06.2020 15:55
      Highlight Highlight @Cal1ban

      Der Leiter der Park Police stellt nicht klar, sondern behauptet. Dummerweise wurde nicht nur alles mit Video aufgezeichnet, sondern es gab auch mehrere Journalisten, die direkt Tränengas abbekamen

      ...oder, so wie der Kameramann des australischen Senders, ohne Grund von Polizisten angegriffen wurden.

      ...oder wie der episkopalische Klerus, die von der Polizei von ihrer eigenen Kirche vetrieben wurden und ebenfalls Tränengas abbekamen.

      https://religionnews.com/2020/06/02/ahead-of-trump-bible-photo-op-police-forcibly-expel-priest-from-st-johns-church-near-white-house/


    • swisskiss 03.06.2020 21:40
      Highlight Highlight cal1ban: Und wenn die Führer des KKK und der Aryan Brotherhood behaupten würden, dass Schwarze und Juden sie völlig ohne Grund angegiffen haben, bin ich sicher, dass Du dass hier auch unbesehen weiterverbreiten würdest. Passt halt so schön in die eigene Meinungsblase, gell?
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  • bernhardmat 03.06.2020 14:03
    Highlight Highlight Wir müssen aufpassen!
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    • Quo Vadis 03.06.2020 14:58
      Highlight Highlight Aufpassen... wegen dieses Photos... Jawohl! 😱
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    • Q anon = B annon 03.06.2020 15:25
      Highlight Highlight Wenn noch von Putin und Kim so ein Bild zu finden ist, hat er es Allen seinen Vorbildern gleichgetan!
    • K_ariv 03.06.2020 15:44
      Highlight Highlight 3 davon haben zumindest das Buch gelesen. Der 4. beschreibt nur wie "tremendous" und "very good book" das Ding ist das er in der Hand hält
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  • Quo Vadis 03.06.2020 14:01
    Highlight Highlight "Bischöfe und Pfarrer sprechen von religiöser Schändung"

    Die Bischöfe und Pfarrer scheint das Abfackeln der Kirche 30 Minute vorher nicht gestört zu haben... passt schon 🤷‍♂️

    Auch ich finde das Foto-Shooting überaus doof inszeniert. Unnötig. Selten blöd. You name it...
    • Mutzli 03.06.2020 16:00
      Highlight Highlight @Quo Vadis

      Die Kirche wurde 30 minuten vorher abgefackelt?

      Potzdonner, das war dann wohl göttliche Ontervention, dass sie dann für Trumps Foto bereits wieder wundersam restauriert war.

      Zum Klerus der Trumps Aktion nicht passt, gehören übrigens auxh episkopale, zu denen die Kirche gehört.und deren Mitglieder gewaltsam von der Kirche entfernt wurden. Mit ner Prise Tränengas noch als Dessert.

      https://religionnews.com/2020/06/02/ahead-of-trump-bible-photo-op-police-forcibly-expel-priest-from-st-johns-church-near-white-house/
    • Quo Vadis 03.06.2020 23:14
      Highlight Highlight Ja tut mir leid.. ein paar meiner Kommentare sind leider nicht mehr durchgekommen.. wie auch das Video das angeblich im Keller der Kirche aufgenommen wurde -> zu sehen ein Feuer.. Ob das Video stimmt oder nicht weiss ich nicht.
  • Basti Spiesser 03.06.2020 13:58
    Highlight Highlight Das Bibel-Halten gehört doch zum Standart-Ritual eines US-Präsidenten...
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    • petrolleis 03.06.2020 15:01
      Highlight Highlight Stimmt, das war eine vergleichbare Situation 🤦‍♂️... ironie off
    • Q anon = B annon 03.06.2020 15:36
      Highlight Highlight Ist das eine Bibel? Sieht eher wie seine Agenda aus.
      Damal gab es kaum Laptops und man hatte so kleine Bücher um die Termine zu Organisieren.
      Bitte beweisse das es eine Bibel ist und nicht seine Agenda!
    • Basti Spiesser 03.06.2020 16:17
      Highlight Highlight @blue Sun
      Und Trump hält eigentlich keine Bibel hoch, sondern „mein Kampf“ alles andere ist unmöglich.

      @bambus wir war das nochmals mit den Beleidigungen? Süss wie du eigentlich nicht anderes tust, als das was du mir ständig vorwirfst.
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Analyse

Plant Donald Trump einen Staatsstreich?

Der Präsident ist verwundet – und daher gefährlich. Eine verlorene Wiederwahl hätte für ihn katastrophale Konsequenzen.

Es sind zunächst die Bilder. Der Gang des Präsidenten durch den Lafayette-Park zur St.-John’s-Kirche ist bereits zu einer Ikone geworden. «Washington Post»-Kommentator Eugene Robinson schildert ihn wie folgt:

Es sind auch die vermummten Soldaten der Nationalgarde, die das Lincoln Memorial bewachen. Es sind die sandfarbenen Militär-Humvees, die durch die Strassen der US-Hauptstadt brausen.

Es sind die anonymen Männer, von denen man nicht weiss, ob es sich um Polizisten, Soldaten oder andere …

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