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Mysteriöses U-Boot

Schweden bricht U-Boot-Suche ab



In this amateur photo provided by Sweden's armed forces and distributed by the TT News Agency on Sunday, Oct. 19, 2014, a partially submerged object is visible in the water at center, in the Stockholm archipelago, Sweden. The Swedish military said Sunday it had made three credible sightings of foreign undersea activity in its waters during the past few days amid reports of a suspected Russian intrusion in the area. (AP Photo/Swedish Armed Forces via TT News Agency) SWEDEN OUT

Amateurbild des mutmasslichen U-Boots vor der schwedischen Küste. Bild: AP/Swedish Armed Forces via TT News Agency

Die schwedischen Streitkräfte haben die Suche nach einem ausländischen Unterwasserfahrzeug in den Stockholmer Schären am Freitagmorgen abgebrochen. In einer kurzen Pressemitteilung teilte das Militär mit, der Grossteil der Schiffe sei am Morgen in den Hafen zurückkehrt.

An einer Pressekonferenz erklärte Konteradmiral Anders Grenstad, dass das Schiff mittlerweile «höchstwahrscheinlich schwedische Gewässer verlassen hat», wie die BBC berichtet. Grenstad sagte, dass es allem Anschein nach nicht um ein konventionelles U-Boot handelte, sondern um eine Art Miniaturversion.

Hinsichtlich des möglichen Aggressors blieb der Grenstad vage: Er habe nie eine bestimmte Nation der Grenzverletzung bezichtigt, so Grenstad. Medien hatten darüber spekuliert, dass Russland hinter dem geheimnisvollen Unterwasserobjekt stecken könnte. 

Grösste Militäraktion seit dem Kalten Krieg

Seit einer Woche hatten bis zu 200 Mann nach einem mysteriösen Unterwasserobjekt gesucht. Aufgrund zahlreicher Hinweise aus der Bevölkerung waren die Schweden davon überzeugt, dass sich eine ausländische Macht unerlaubt in ihren Gewässern aufhalte. Bei der Suche handelte es sich gemäss BBC um die grösste Militäraktion Schwedens seit dem Ende des Kalten Krieges.

Ein Zeitungsbericht, wonach ein Notruf auf Russisch aufgefangen worden war, hatte sich nicht bestätigt. Russland hat stets dementiert, mit einem Schiff vor der schwedischen Küste unterwegs zu sein und wies auf niederländische Unterwasseraktivitäten hin. Diesen Vorwurf wiederum wiesen die niederländischen Behörden von sich. (wst/sda/dpa)

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