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Mindestens 16 Tote durch Taifun auf den Philippinen



Auf den Philippinen sind in Folge des Taifuns «Phanfone» an Weihnachten mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen. Dies teilten die Behörden des südostasiatischen Inselstaates am Donnerstag in einer ersten Bilanz mit.

Das Unwetter hatte vor allem die östlich und zentral gelegenen Provinzen des Inselstaats getroffen. Die Todesopfer wurden ohne nähere Angaben aus den Provinzen Iloilo, Leyte und Capiz gemeldet. Zuvor war von mindestens zehn Todesopfern die Rede gewesen.

Zudem galten in Iloilo weitere sechs Menschen als vermisst. Nach Angaben der Wetterbehörden erreichte der Taifun Windgeschwindigkeiten von bis zu 195 Stundenkilometern.

epa08089576 Motorists wade through water on a flooded road on Christmas day in the typhoon-hit city of Ormoc, Philippines, 25 December 2019. Typhoon Phanfone, (locally known as Ursula), made landfall in the Philippines with sustained winds of up to 150 kilometers per hour and caused cancellation at airports, seaports, and bus stations, affecting thousands of travelers on Christmas eve. Christmas is one of the busiest times of the year in the country, an archipelago made up of more than 7,000 islands with a population that is mostly Catholic.  EPA/ROBERT DEJON

Gewaltige Wassermassen in den Philippinen. Bild: EPA

Mehr als 25'000 Menschen sassen wegen ausgefallener Fährverbindungen an geschlossenen Häfen fest. Auch dutzende Inlandsflüge wurden gestrichen. Die Behörden hatten Zwangsevakuierungen für Küstengebiete angeordnet und die Menschen im Landesinneren dagegen aufgerufen, in ihren Häusern zu bleiben.

Die Philippinen werden jährlich durchschnittlich von 20 Taifunen und Stürmen getroffen. Dabei kommen jedes Jahr hunderte Menschen ums Leben. Der bisher schwerste Taifun «Haiyan» ereignete sich im Jahr 2013. Knapp 7400 Menschen kamen damals ums Leben oder gelten seither als vermisst. (sda/dpa/afp)

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Taifun auf den Philippinen

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