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Lightning strikes beside the ash cloud as Taal Volcano erupts Sunday Jan. 12, 2020, in Tagaytay, Cavite province, outside Manila, Philippines.  A tiny volcano near the Philippine capital that draws many tourists for its picturesque setting in a lake belched steam, ash and rocks in a huge plume Sunday, prompting thousands of residents to flee and officials to temporarily suspend flights. (AP Photo/Aaron Favila)

Über dem Vulkan entluden sich die Blitze. Bild: AP

Vulkan auf Philippinen ausgebrochen ++ 45'000 Menschen auf der Flucht ++ Blitz-Spektakel



Auf den Philippinen könnte ein Vulkan hunderttausende Menschen in die Flucht treiben. Aus dem nahe der Hauptstadt Manila gelegenen Vulkan Taal ergoss sich am Montag ein breiter Lava-Fluss.

Das seismologische Institut Phivolcs warnte, der Vulkan sei weiter gefährlich. Über Nacht seien zudem mindestens 75 vulkanische Beben registriert worden Der Flughafen von Manila stellte wegen des Ascheregens seinen Betrieb ein. Mehr als 100 Flüge ins In- und Ausland wurden gestrichen.

Der Taal liegt auf der philippinischen Hauptinsel Luzon rund 66 Kilometer südlich von Manila in der Provinz Batangas. Der Vulkan ist ein beliebtes Ziel von Touristen, vor allem wegen des im Vulkankessel gelegenen Sees samt Insel.

A man walks along ash fall covered plants and equipment as Taal Volcano continues to spew ash on Monday Jan. 13, 2020, in Tagaytay, Cavite province, south of Manila, Philippines. The small volcano near the Philippine capital that draws tourists for its picturesque setting in a lake erupted with a massive plume of ash and steam Sunday, prompting the evacuation of tens of thousands of people and forcing Manila's international airport to shut down. (AP Photo/Aaron Favila)

Der Vulkan sorgte für einen Asche-Regen. Bild: AP

Die Behörden schätzten, dass mindestens 200'000 Menschen fliehen müssen, falls es schlimmer wird. Bereits 45'000 Personen hatten sich schon in Sicherheit bringen müssen, darunter Touristen. Auf Bildern ist zu sehen, wie Strassen und Autos von Ascheschlamm überzogen sind. Die Wolke reichte bis zu 15 Kilometer in die Höhe.

Der Vulkanausbruch hatte nahe Manila tödliche Folgen: In Calamba kam am Montag ein Mann bei einem Verkehrsunfall im Ascheregen ums Leben, drei Menschen wurden laut Polizei verletzt.

Aussergewöhnlich waren bei der vorgehenden Vulkan-Eruption die Blitze, die sich über dem Vulkan und in den Rauch- und Aschewolken entluden. Sie sorgten für ein Naturspektakel, wie diverse Fotos und Videos auf Twitter zeigen. Grund für die Blitze waren gemäss Forschern, das schnelle Austreten von Gas und Asche. Die Aschekörner rieben sich aneinander und luden sich statisch auf – die entstandene Spannung entlud sich und durch das Gas sahen die Blitze noch spektakulärer aus.

Die Bilder

Lightning flashes as Taal Volcano erupts Sunday Jan. 12, 2020, in Tagaytay, Cavite province, outside Manila, Philippines.  A tiny volcano near the Philippine capital that draws many tourists for its picturesque setting in a lake belched steam, ash and rocks in a huge plume Sunday, prompting thousands of residents to flee and officials to temporarily suspend flights.  (AP Photo/Bogie Calupitan)

Bild: AP

epa08122218 A view of a lightning strike over Taal Volcano during an eruption, in Talisay, Batangas, Philippines, 12 January 2020. Thousands of people have been ordered to evacuate as the authorities in the Philippines raised the alert due to increased activity of Taal volcano, located on an island near Manila. The Philippine Institute of Volcanology and Seismology (PHIVOLCS) raised the alert level from 1 to 3 - on a scale of 5 - after an increase in activity in the crater resulted in an eruption spewing steam and ash up to one-kilometer-high.  EPA/FRANCIS R MALASIG

Bild: EPA

Der Taal ist nach dem Mayon der zweitaktivste Vulkan des südostasiatischen Inselstaats. Laut dem philippinischen Institut Phivolcs ist er seit dem Jahr 1572 insgesamt 33 Mal ausgebrochen. Der bisher letzte grosse Ausbruch war 1977, der verheerendste 1911 – damals starben mehr als 1300 Menschen.

(mim/sda/dpa)

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