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Über dem Vulkan entluden sich die Blitze.
Über dem Vulkan entluden sich die Blitze.
Bild: AP

Vulkan auf Philippinen ausgebrochen ++ 45'000 Menschen auf der Flucht ++ Blitz-Spektakel

13.01.2020, 04:1913.01.2020, 07:49

Auf den Philippinen könnte ein Vulkan hunderttausende Menschen in die Flucht treiben. Aus dem nahe der Hauptstadt Manila gelegenen Vulkan Taal ergoss sich am Montag ein breiter Lava-Fluss.

Das seismologische Institut Phivolcs warnte, der Vulkan sei weiter gefährlich. Über Nacht seien zudem mindestens 75 vulkanische Beben registriert worden Der Flughafen von Manila stellte wegen des Ascheregens seinen Betrieb ein. Mehr als 100 Flüge ins In- und Ausland wurden gestrichen.

Der Taal liegt auf der philippinischen Hauptinsel Luzon rund 66 Kilometer südlich von Manila in der Provinz Batangas. Der Vulkan ist ein beliebtes Ziel von Touristen, vor allem wegen des im Vulkankessel gelegenen Sees samt Insel.

Der Vulkan sorgte für einen Asche-Regen.
Der Vulkan sorgte für einen Asche-Regen.
Bild: AP

Die Behörden schätzten, dass mindestens 200'000 Menschen fliehen müssen, falls es schlimmer wird. Bereits 45'000 Personen hatten sich schon in Sicherheit bringen müssen, darunter Touristen. Auf Bildern ist zu sehen, wie Strassen und Autos von Ascheschlamm überzogen sind. Die Wolke reichte bis zu 15 Kilometer in die Höhe.

Der Vulkanausbruch hatte nahe Manila tödliche Folgen: In Calamba kam am Montag ein Mann bei einem Verkehrsunfall im Ascheregen ums Leben, drei Menschen wurden laut Polizei verletzt.

Aussergewöhnlich waren bei der vorgehenden Vulkan-Eruption die Blitze, die sich über dem Vulkan und in den Rauch- und Aschewolken entluden. Sie sorgten für ein Naturspektakel, wie diverse Fotos und Videos auf Twitter zeigen. Grund für die Blitze waren gemäss Forschern, das schnelle Austreten von Gas und Asche. Die Aschekörner rieben sich aneinander und luden sich statisch auf – die entstandene Spannung entlud sich und durch das Gas sahen die Blitze noch spektakulärer aus.

Die Bilder

Bild: AP
Bild: EPA

Der Taal ist nach dem Mayon der zweitaktivste Vulkan des südostasiatischen Inselstaats. Laut dem philippinischen Institut Phivolcs ist er seit dem Jahr 1572 insgesamt 33 Mal ausgebrochen. Der bisher letzte grosse Ausbruch war 1977, der verheerendste 1911 – damals starben mehr als 1300 Menschen.

(mim/sda/dpa)

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Roy Sullivan, der Mann, der 8 mal vom Blitz getroffen wurde

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