International
Russland

Lebenslange Haft wegen Terror in Moskauer Konzerthalle

Terror mit fast 150 Toten in Moskauer Konzerthalle: Lebenslange Haft für 4 Täter

12.03.2026, 10:4712.03.2026, 10:47

Zwei Jahre nach einem islamistischen Terroranschlag auf eine Konzerthalle in Moskau mit fast 150 Toten hat ein russisches Militärgericht die vier Haupttäter zu lebenslanger Haft verurteilt. Das meldete die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass aus dem Gerichtssaal.

A Russian Rosguardia (National Guard) servicemen secures an area as a massive blaze seen over the Crocus City Hall on the western edge of Moscow, Russia, Friday, March 22, 2024. Several gunmen have bu ...
Einsatzkräfte während der Terrornacht im Jahr 2024.Bild: keystone

15 Helfershelfer erhielten ebenfalls lebenslang oder Haftstrafen zwischen 19 und 22 Jahren.

Die vier Männer hatten am 22. März 2024 ein Rockkonzert in der «Crocus City Hall» am Stadtrand von Moskau gestürmt, um sich geschossen und einen Brand verursacht. Es gab nach unterschiedlichen Berichten 147 oder 149 Tote. Mehr als 300 Menschen wurden verletzt. Ein Ableger der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) aus Afghanistan nahm den Anschlag für sich in Anspruch. (dab/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
4 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4
Russisches Schiff gesunken – wohl mit Atom-Reaktoren für Nordkorea an Bord
Vor der Küste Spaniens sank im Dezember 2024 ein russisches Frachtschiff unter ungeklärten Umständen. Eine CNN-Untersuchung legt nahe, dass es zwei Atom-Reaktoren für U-Boote an Bord hatte – möglicherweise als Lieferung für Nordkorea.
Laut CNN, das den Fall über Monate hinweg investigativ aufgearbeitet hat, explodierte die «Ursa Major» am 23. Dezember 2024 rund 100 Kilometer vor der spanischen Mittelmeerküste und versank anschliessend. Zwei Besatzungsmitglieder kamen ums Leben. Die Umstände des Untergangs sind bis heute nicht vollständig geklärt.
Zur Story