International
Asien

Vulkan auf indonesischer Ferieninsel ausgebrochen – grosse Aschewolke

Vulkan auf indonesischer Ferieninsel ausgebrochen – grosse Aschewolke

19.05.2025, 10:0619.05.2025, 10:06

In Indonesien ist der Vulkan Lewotobi Laki-Laki erneut ausgebrochen. Der Vulkan auf der Ferieninsel Flores im Osten Indonesiens spuckte am Montag kurz nach Mitternacht (Ortszeit) eine 1,2 Kilometer hohe Aschewolke aus, wie die Vulkanologiebehörde des südostasiatischen Inselstaats mitteilte. Am Morgen wurde noch eine zweite Eruption registriert.

Die Behörden riefen die höchste Warnstufe aus. Die vulkanische Aktivität des Lewotobi Laki-Laki sei «immer noch hoch», warnte Behördenleiter Muhammad Wafid. Ein grösserer Ausbruch sei nicht auszuschliessen. Bei mehreren Ausbrüchen am Sonntag hatte der 1584 Meter hohe Vulkan Asche bis zu sechs Kilometer hoch in die Luft geschleudert.

Die Vulkanologiebehörde rief Anwohner auf, eine Sperrzone von sechs Kilometern rund um den Krater nicht zu betreten. Die Menschen sollen zudem Schutzmasken tragen, um keine Asche einzuatmen. Die Behörde warnte zudem vor gefährlichen Laharen, schnell fliessenden Schlammlawinen aus Wasser, Asche und Geröll, die bei Vulkanausbrüchen vor allem in Flusstälern grosse Schäden anrichten können.

Indonesien liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, wo mehrere Erdplatten zusammenstossen. Es kommt daher häufig zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen. Im November hatte es bei mehreren Ausbrüchen des Lewotobi Laki-Laki neun Tote gegeben. Die Vulkanasche störte auch den Flugverkehr auf der Ferieninsel Bali. (dab/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Keiner hat die Mehrheit: Jetzt beginnt Israels Koalitionspoker
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und sein Herausforderer Gadi Eisenkot haben nach der Parlamentswahl erste Fühler nach möglichen Koalitionspartnern ausgestreckt. Zwar liegt Netanjahus rechtsreligiöses Lager nach Auszählung der meisten Stimmen vor dem Oppositionsblock. Eine klare Mehrheit für die Regierungsbildung zeichnet sich bislang jedoch nicht ab. Heute wird das vorläufige amtliche Endergebnis erwartet.
Zur Story