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epa08068369 A handout photo made available by Royal New Zealand Navy shows police and Navy personnel during a recovery operation for the victims of a volcanic eruption on White Island, New Zealand, 13 December 2019. According to recent media reports, a total of 15 people have died and more than 24 were injured in an eruption on White Island on 09 December. Rescue and recovery efforts have been hampered by hazardous conditions on the island, and the danger of another eruption.  EPA/ROYAL NEW ZEALAND NAVY / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Eine Suchaktion der neuseeländischen Marine (13. Dezember). Bild: EPA

White Island – Taucher suchen weiter nach Vermissten bei neuseeländischer Vulkaninsel



Taucher von Polizei und Marine Neuseelands haben am Samstag die Suche nach zwei Vermissten in den Gewässern rund um die Vulkaninsel White Island fortgesetzt. Zuvor waren am Freitag sechs weitere Leichen unter schwierigsten Bedingungen von der Insel geborgen worden.

Die Polizei setze zudem derzeit alle Hebel in Bewegung, um nach den beiden Vermissten auch an Land weiter zu suchen, hiess es. Dazu würden alle Informationen ausgewertet, die zur Verfügung stünden.

epa08067680 New Zealand Prime Minister Jacinda Ardern (C), flanked by New Zealand Army Colonel Ryan McKinstry (L) and Police Minister Stuart Nash (R), speaks during a media conference following a recovery operation to retrieve the remaining bodies on White Island following it's eruption on Monday, in Whakatane, New Zealand, 13 December 2019.  EPA/DAVID ROWLAND AUSTRALIA AND NEW ZEALAND OUT

Neuseelands Regierungschefin Jacinda Ardern informiert die Medien über die Suchaktion. Bild: EPA

Regierungschefin Jacinda Ardern kündigte für Montag eine Gedenkminute für die Opfer an. «Wo auch immer man in Neuseeland oder an anderer Stelle der Welt ist, ist dies ein Moment, in dem wir an der Seite derer stehen, die ihre Liebsten in dieser aussergewöhnlichen Tragödie verloren haben», heisst es in einer am Samstag verbreiteten Erklärung.

Viele Todesopfer

Neuseelands aktivster Vulkan war am Montag ausgebrochen. Wie die Polizei und Gesundheitsministerium am Samstag mitteilten, ist ein weiterer Mensch im Spital gestorben. Damit liege die Zahl der Todesopfer offiziell bei 15. Die Touristen und Führer, die sich auf einer Sightseeingtour bei White Island befanden, starben in Folge des Ausbruchs, Dutzende weitere Personen wurden verletzt.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums werden immer noch 16 Verletzte in vier Spitälern in Neuseeland behandelt. 13 weitere australische Patienten wurden in Kliniken in Sydney und Melbourne gebracht. Einige befänden sich im kritischen Zustand.

Der Inselstaat Neuseeland liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde. Der Vulkan gilt als gefährlichster des Landes. Er war seit einiger Zeit wieder verstärkt aktiv, trotzdem fuhren immer wieder Boote mit Ausflüglern dorthin. Das Betreten der Insel war nur mit ausgebildeten Führern gestattet. Das Eiland in Privatbesitz ist nunmehr als Todeszone komplett gesperrt. Es war allerdings der erste tödliche Ausbruch seit 1914 - damals kamen zehn Bergarbeiter ums Leben. (cbe/sda/dpa)

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Der Vulkanausbruch auf White Island

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