International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa04919801 Migrants board a train after they crossed the border between Macedonia and Greece, near the town of Gevgelija, The Former Yugoslav Republic of Macedonia, 08 September 2015. The Gevgelija-Presevo journey is just a part of the journey that the refugees, the vast majority of them from Syria, are forced to make along the so-called Balkan corridor, which takes them from Turkey, across Greece, Macedonia and Serbia.  EPA/NAKE BATEV

Flüchtlinge am 8. September 2015 am Bahnhof von Gevgelija.
Bild: NAKE BATEV/EPA/KEYSTONE

Neuer Rekord: 7000 Flüchtinge erreichten innert 24 Stunden Mazedonien



Am Montag haben so viele Flüchtlinge die griechisch-mazedonische Grenze überquert wie nie zuvor: 7000 seien es binnen 24 Stunden gewesen, erklärte das UNO-Flüchtlingshochkommissariat (UNHCR) am Dienstag in Genf.

30'000 Migranten würden sich aktuell auf den griechischen Inseln befinden, davon 20'000 auf Lesbos, fügte UNHCR-Sprecherin Melissa Fleming hinzu.

Vor diesem Hintergrund werde es «immer dringender», europäische Lösungen zu finden, sagte Fleming. «Deutschland alleine kann sich klarerweise nicht eines europäischen Problems annehmen.»

Verteilschlüssel der EU

Die UNHCR-Sprecherin plädierte für EU-Auffanglager an den Aussengrenzen in Ungarn oder Griechenland, sagte aber, diese könnten nur funktionieren, wenn es auch ein europäisches Verteilungssystem für ankommende Schutzsuchende mit fixen Zusagen der einzelnen EU-Mitgliedsstaaten gäbe.

Die EU-Kommission will am Mittwoch einen Verteilungsschlüssel für 160'000 Flüchtlinge vorlegen, die über Italien, Griechenland und Ungarn in die EU eingereist sind.

Das UNHCR forderte am Dienstag sogar die Verteilung von 200'000 Menschen. «Das ist die Anzahl jener, von denen wir glauben, dass sie innerhalb Europas umverteilt werden müssen», sagte Fleming. (whr/sda/apa/reu)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

«Schweigemarsch» in Berlin und weitere Proteste gegen Corona-Politik in deutschen Städten

Aus Protest gegen die Corona-Politik von Bund und Ländern sind am Wochenende Tausende Menschen in deutschen Städten auf die Strasse gegangen. Allerdings traten ihnen teils auch Hunderte Gegendemonstranten entgegen, die etwa einen gross angekündigten «Schweigemarsch» durch Berlin mit Blockaden und anderen Störaktionen begleiteten. Leipzig wurde zwei Wochen nach der chaotischen «Querdenken»-Demo ebenfalls erneut zum Schauplatz für Proteste von Gegnern der Corona-Politik und Gegendemos.

Die Berliner …

Artikel lesen
Link zum Artikel