Toter Pottwal vor Sydney: Hai-Festmahl, Strände gesperrt
Die betroffenen Strände wurden gesperrt, wie die australischen Wildtier- und Küstenrettungsbehörden am Sonntag mitteilten. Der acht Meter lange und 25 Tonnen schwere Kadaver des Pottwals wurde Medienberichten zufolge am Samstag auf einem von Wellen umspülten Felsen am Era Beach im Royal National Park entdeckt.
Es gebe Weisse Haie und Bullenhaie, die dort gesichtet worden seien, sagte Brendon Neilly, der für die Region zuständige Vertreter der Nationalparks- und Wildtierbehörde des Staats New South Wales. Das sei vollkommen natürlich, sagte er zur Nachrichtenagentur AFP. Der Kadaver des Wals werde von den Haien wieder in die Nahrungskette integriert. Die Wildhüter arbeiteten an Strategien, um den Kadaver zu beseitigen. Das dürfte jedoch bis Dienstag dauern, sagte Neilly.
Die lokale Schwimmrettungsorganisation Surf Life Saving NSW veröffentlichte eine Warnung, wonach alle Strände im Royal National Park wegen einer "erhöhten Hai-Aktivität" geschlossen seien.
Laut einer Datenbank, die Begegnungen zwischen diesen Raubtieren und Menschen erfasst, wurden seit 1791 in Australien fast 1300 Vorfälle mit Haien registriert, von denen mehr als 260 tödlich endeten.
