International
Australien

Helikopter in Australien stürzt auf Hoteldach: 1 Toter, Gäste evakuiert

Helikopter in Australien stürzt auf Hoteldach: 1 Toter, Hunderte Gäste evakuiert

In der nordaustralischen Stadt Cairns ist ein Hubschrauber abgestürzt und auf das Dach eines bekannten Hotels gecrasht. Der Pilot sei bei dem Unglück, das sich gegen zwei Uhr morgens (Ortszeit) ereignete, ums Leben gekommen.
12.08.2024, 02:5512.08.2024, 05:39

Das teilte die Polizei des Bundesstaates Queensland mit. Teile des Hotels «DoubleTree by Hilton» gingen nach dem Aufprall in Flammen auf.

Zwei Rotorblätter seien im Pool und auf der Strasse gelandet, berichtete der Sender ABC. Rund 400 Menschen seien vorsorglich aus dem Gebäude evakuiert worden. Zwei ältere Personen wurden leicht verletzt und werden im Krankenhaus behandelt. In dem Hubschrauber waren neben dem Piloten keine weiteren Insassen.

Flug war nicht genehmigt

Das Hotel liegt direkt an der Esplanade, der beliebten Uferpromenade von Cairns im tropischen Queensland. Das Gebiet ist eine Flugverbotszone. Die Charterfirma Nautilus Aviation teilte mit, dass der Einsatz des Hubschraubers sei «nicht genehmigt» gewesen sei. Das Unternehmen arbeite eng mit der Polizei und anderen Behörden zusammen, um den Vorfall zu klären, betonten die Betreiber.

Ein Hotelgast berichtete von einem «gewaltigen, ohrenbetäubenden Knall». Es habe sich angehört, als sei eine Bombe eingeschlagen. Kurz darauf seien bereits Flammen an der Seite des Gebäudes hochgeschnellt. Die Polizei habe anschliessend alle Gäste evakuiert.

Cairns mit etwa 160'000 Einwohnern gilt als Tor zum Great Barrier Reef und ist bei Touristen aus aller Welt beliebt. Die Esplanade direkt am Meer ist von Hotels, Bars und Restaurants gesäumt und hat eine künstliche Salzwasserlagune für Badegäste. Nordwestlich der Stadt liegt der Daintree-Nationalpark mit Regenwäldern und Stränden. (sda/dpa/con)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Lage im Iran spitzt sich zu – Ajatollah Chamenei bereitet wohl Flucht nach Moskau vor
Im Iran spitzt sich die Lage weiter zu. Laut Berichten plant Irans Oberster Führer bereits die Flucht nach Moskau. Aus Washington kommen Drohungen.
Über die letzten Tage im Dezember bis ins neue Jahr erlebt der Iran eine neue Welle breiter Massenproteste gegen das Regime des Obersten Religionsführers Ajatollah Chamenei. Hauptgrund dafür ist der erneute Zusammenbruch der iranischen Wirtschaft. Die Währung ist massiv abgerutscht, zugleich kletterte die Inflationsrate auf über 52 Prozent. Die derzeitigen Proteste sind die grössten seit den «Frau, Leben, Freiheit»-Protesten, die nach der gewaltsamen Ermordung der Iranerin Mahsa Amini im Jahr 2022 ausbrachen.
Zur Story