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Fire burns in the grass along the road as firetrucks pass by near Bumbalong, south of the Australian capital, Canberra, Saturday, Feb. 1, 2020. The threat is posed by a blaze on Canberra's southern fringe that has razed more than 21,500 hectares (53,000 acres) since it was sparked by heat from a military helicopter landing light on Monday, the Emergency Services Agency said. (AP Photo/Rick Rycroft)

Ein Feuerwehrauto bei Bumbalong südlich von Canberra. Bild: AP

«Das Feuer wächst» – in Canberra ist es 42 Grad heiss und die Flammen kommen näher



Schwere Buschfeuer bedrohen weiter die australische Hauptstadt Canberra. Das sogenannte Orroral-Valley-Feuer rückte am Samstag den südlichen Vororten gefährlich nahe.

«Das Feuer wächst, es kann unvorhersehbar werden», warnte der Regierungschef des Hauptstadtterritoriums, Andrew Barr. Die Beauftragte für den Katastrophenschutz, Georgeina Whelan, sagte, dass die Brände ihrerseits die Wetterverhältnisse beeinflussten. Sie warnte, dass Autofahren in der Gegend extrem gefährlich sei.

In der Hauptstadt-Region hatten die Behörden am Freitag den Notstand ausgerufen. Die Flammen haben dort schon 35'000 Hektar Land vernichtet, das entspricht einer Fläche grösser als der des Kanton Schaffhausen. In Canberra und Umgebung, wo jetzt Sommer ist, ist es um die 42 Grad heiss und obendrein windig, was die Lage noch verschlimmert. Im Bundesstaat New South Wales, der das Hauptstadtterritorium auf allen Seiten umschliesst, brennen derzeit mehr als 60 Feuer.

Insgesamt sind bei den Bränden in Australien seit September schon mehr als 12 Millionen Hektar Land (120'000 Quadratkilometer) verwüstet worden, etwa drei Mal die Fläche der Schweiz. Mindestens 33 Menschen kamen ums Leben.

Starke Regenfälle wurden am Samstag aus dem südlichen Bundesstaat Victoria mit der Hauptstadt Melbourne gemeldet. Es regnete allerdings nur im Westen und Süden Victorias, während es im Osten weiter brannte. «Wenn es ums Wetter geht, ist das wirklich eine Erzählung von zwei Staaten», sagte Victorias Katastrophenschutzbeauftragter Andrew Crisp. (cbe/sda/dpa)

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Bilder der Buschbrände in Australien

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