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Fehlalarm in Brüssel: Der Verdrahtete ist ein harmloser Radiologie-Student, der Messungen machen wollte



Einen Tag vor dem belgischen Nationalfeiertag hat ein Anti-Terror-Einsatz Brüssel in Aufregung versetzt: Ein Mann, der am Körper verdrahtet war und einen Wintermantel trug, stand im Mittelpunkt eines grossen Polizeieinsatzes. Der Stadtteil Hoofdstad-Elsene wurde teilweise abgesperrt.

Video: reuters

Schwer bewaffnete Sicherheitskräfte hatten den Mann umstellt, wie Bilder im Internet zeigen. Der Verdächtige war zuvor einem Wachmann im Opernviertel mitten im Zentrum von Brüssel aufgefallen. Wie belgische Medien berichteten, wurden daraufhin die umliegenden Strassen abgesperrt sowie Geschäfte und eine städtische Bibliothek evakuiert. 

Inzwischen ist der Zugriff erfolgt, der Mann wurde verhaftet. Es handelt sich laut belgischer Zeitung HLN um einen Studenten der Radiologie, der demnach bloss Messungen vornehmen wollte und ungefährlich sei.

Update: Der Polizeisprecher der Polizei-Region Brüssel-Hauptstadt Ixelles, Christian De Coninck, erklärte laut «La Libre»: «Da die Person sich während der Operation sehr passiv und verdächtig verhielt, hat die Polizei entschieden, als Zivilklägerin aufzutreten, um die Kosten der Operation einzufordern.» Der Verdächtige wurde zum Verhör auf das Kommissariat gebracht.

Hinten links ist der Verdächtige auf den Knien mit den Händen über dem Kopf zu sehen. Offenbar getrauen sich die Beamten nicht, sich ihm zu nähern.

Die Behörden wollten sich zur laufen Polizei-Aktion nicht äussern. Bislang wurde nur kommuniziert, die Situation sei «unter Kontrolle».

Update folgt ...

(phi/whr)

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