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Morde mit Handy gefilmt: Brite in Hongkong zu lebenslanger Haft verurteilt



Ein britischer Ex-Banker ist in Hongkong wegen Mordes an zwei Frauen zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Der 31-Jährige war nach Ansicht der Geschworenen vom Dienstag schuldig, im Jahr 2014 zwei indonesische Prostituierte gefoltert und ihnen die Kehlen durchgeschnitten zu haben.

Die Morde an den 23 und 26 Jahre alten Frauen hielt er mit Fotos und Videos auf seinem Handy fest.

epa05621848 (FILE) A file picture dated 24 November 2014 shows former British banker Rurik George Caton Jutting leaving the Eastern Magistrates Court in a prison van, at Sai Wan Ho, Hong Kong, China. Jutting, 31, has been found guilty of murder of two Indonesian women in 2014 by a jury on 08 November 2016, according to media reports.  EPA/JEROME FAVRE ATTENTION EDITORS : IMAGE ADJUSTED FOR QUALITY

Der Angeklagte im November 2014 in einem Gefängniswagen.  Bild: JEROME FAVRE/EPA/KEYSTONE

Die Verteidigung des Briten hatte auf verminderte Schuldfähigkeit plädiert. Der Angeklagte gab an, wegen des Missbrauchs von Drogen und Alkohol unter einer Geistesstörung zu leiden.

In den Videos sagte der 31-Jährige, er habe es genossen, die Frauen zu quälen und zu töten, wie die Zeitung «South China Morning Post» berichtete. Ob der Brite seine Strafe in Hongkong oder Grossbritannien absitzen wird, war zunächst nicht klar. Der Mord an den beiden Frauen hatte wegen der grossen Brutalität für viel Aufsehen in Asien gesorgt. (sda/dpa)

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