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Mann in Kalifornien plante Anschlag, aus Rache für Christchurch-Attentat



Die Sicherheitsbehörden in den USA haben einen Mann festgenommen, der einen Anschlag in Kalifornien geplant haben soll. Das Justizministerium teilte am Montag (Ortszeit) mit, der 26-jährige Armeeveteran habe eine Nagelbombe bauen und bei einer Kundgebung platzieren wollen.

Es sei ihm um Rache für die Anschläge auf Moscheen in Neuseeland gegangen. Der Verdächtige wurde am Freitag festgenommen, nachdem ein Informant der Bundespolizei FBI mit ihm kommuniziert hatte. Ein Ermittler des FBI betonte, dass zu keiner Zeit eine Gefahr für die Öffentlichkeit bestanden habe.

Der Mann soll sich den Sicherheitsbehörden zufolge in Beiträgen im Internet zu einer extremistischen Form des Islam bekannt haben und mit Gewalt gedroht haben. Daraufhin habe ein Informant des FBI Kontakt zu ihm aufgenommen und sich mehrfach mit ihm getroffen, hiess es in der Mitteilung des Justizministeriums.

Bei dem ersten Treffen habe der 26-Jährige über verschiedene Anschlagsziele gesprochen, bei einer weiteren Begegnung habe er seine Unterstützung für die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bekundet. Der Verdächtige habe dann geplant, eine Kundgebung von Rechtsextremen anzugreifen, und den Informanten beauftragt, einen Bombenbauer ausfindig zu machen. Ein verdeckter Ermittler des FBI habe ihm schliesslich am Freitag einen nicht funktionsfähigen Sprengsatz übergeben.

Gegen den 26-Jährige wurde Anklage wegen der Unterstützung von Terroristen erhoben. Sollte er verurteilt werden, könnte ihm eine Gefängnisstrafe von bis zu 15 Jahren drohen. (sda/dpa)

Attacke auf zwei Moscheen in Neuseeland

49 Tote, ein Manifest und grosse Trauer

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3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Brett-vorm-Kopf 30.04.2019 06:41
    Highlight Highlight Auge um Auge, Zahn um Zahn. Willkommen im Zeitalter der Religionskriege.
    Früher haben Seuchen und Kriege (Kanonenfutter) diese Idioten dezimiert... uns fehlt das korrigierende Narativ.
  • trio 30.04.2019 06:28
    Highlight Highlight Was ich immer etwas seltsam finde, anstatt das FBI jemanden schickt, der ev. helfen und deeskalierend wirken könnte, unterstützt man solche komische Figuren bei einer Straftat und zeigt sie dann an. Ist das wirklich der richtige Weg?
    • who cares? 30.04.2019 07:43
      Highlight Highlight Ging wohl mehr darum herauszufinden, was er genau plant und ob noch andere Leute darin involviert sind. Sonst machen diese genau da weiter, wo der Typ aufgehört hat. Zweitens kannst du nicht jemand für ein Gedankenverbrechen und auf Vermutung einsperren. Der Informant hat ermittelt, was er genau vorhatte.

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