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Blaulicht

Beruhigung bei den Waldbränden in Griechenland.

A member of a rescue team takes a photography the burned houses in Mati, east of Athens, Wednesday, July 25, 2018. Rescue crews were searching Wednesday through charred homes and cars for those still  ...
Ein Mitglied der Rettungskräfte fotografiert Brandschäden bei Mati in der Nähe von Athen.Bild: AP/AP

Die Lage in Griechenland hat sich entspannt – so geht es in den Waldbrandgebieten weiter

26.07.2018, 09:1026.07.2018, 09:15

In den Waldbrand-Gebieten nahe der griechischen Hauptstadt Athen hat sich die Lage am Donnerstag deutlich entspannt. Feuerfronten, die bewohnte Gebiete bedrohen, gab es nicht mehr, teilte die Feuerwehr mit. Die Waldbrandgefahr wurde am Donnerstag nur noch als «niedrig und mittel» eingestuft, teilte der Zivilschutz mit und veröffentlichte eine Landeskarte dazu.

Bisher 79 Leichen entdeckt

Unterdessen ging die Suche nach Vermissten weiter. Soldaten, Feuerwehrleute und Freiwillige Helfer durchsuchten die verbrannten Häuser im Raum der Urlaubsorte Rafina, Mati, Nea Makri und Neos Voutzas. Bislang wurden 79 Leichen entdeckt, teilte die Feuerwehr mit. Ein Mensch starb an schweren Verbrennungen in einem Athener Krankenhaus. Ein weiteres Opfer soll am späten Mittwochabend in einem Haus entdeckt worden sein, berichteten griechische Medien übereinstimmend. 65 Menschen wurden noch in Krankenhäusern behandelt. Elf von ihnen schwebten in Lebensgefahr.

Waldbrände in Griechenland

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Waldbrände in Griechenland
Bei den verheerenden Bränden in Griechenland sind mindestens 79 Menschen ums Leben gekommen. Dies teilte eine Sprecherin der griechischen Feuerwehr am Mittwochmorgen mit. Allerdings gebe es bislang noch Dutzende Vermisste.
quelle: epa/ana-mpa / vassilis psomas
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Neue Opferzahlen gegen Mittag

Die Feuerwehr teilt täglich um die Mittagszeit die offizielle Zahl der Opfer mit. Gerichtsmediziner arbeiten daran, die teils völlig verbrannten Leichen zu identifizieren. Dutzende Menschen werden noch vermisst. Eine offizielle Liste der Opfer und ihrer Nationalitäten liegt nicht vor. Deutsche sollen aber nicht dabei sein, hiess es aus diplomatischen Kreisen.

Hilfsgelder für Opfer

Die Regierung unter Ministerpräsident Alexis Tsipras kündigte am Mittwochabend etliche Hilfen für die Opfer und ihre Familien an. Unter anderem wurden eine einmalige Unterstützung von bis zu 6000 Euro, zwei Sonderrenten für die Rentner und Steuererleichterungen beschlossen. Schätzungen zufolge wurden mehr als 1000 Häuser vollständig zerstört. Tausende andere sollen schwer beschädigt sein. Später soll es auch günstige Kredite für den Wiederaufbau geben. Ein Sonderkonto für Spenden wurde eingerichtet. (cbe/sda/dpa)

Griechenland – Die Flammen sind ausser Kontrolle

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