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Sie konnte die Luft neun Minuten anhalten, jetzt ist die beste Freitaucherin der Welt im Mittelmeer verschollen



Sie konnte die Luft neun Minuten anhalten und ohne Sauerstoffflasche 101 Meter tief tauchen: Natalia Moltschanowa – die beste Freitaucherin der Welt. Aus den Tiefen des Mittelmeers tauchte die Russin nicht wieder auf. Am Mittwoch wurde die Suche eingestellt. Die 53-Jährige war am Sonntag nach einem Tauchgang nicht an die Oberfläche zurückgekehrt. 

FILE - In this Friday, Aug. 26, 2005 file photo, Natalia Molchanova of Russia reacts after she set a new world record, holding her breath underwater for  7 minutes and 16 seconds, at the first Individual World Freediving Championship in Pool, in Renens near Lausanne, Switzerland. The search for free-diving great Natalia Molchanova was set to resume Wednesday Aug. 5, 2015 with little hope remaining she would be found alive more than two days after disappearing off Spain's Balearic islands. Molchanova was among the most decorated competitors in free-diving, a sport in which participants swim as deeply as they can while holding their breath. (Fabrice Coffrini/Keystone via AP, file)

Natalia Moltschanowa hat 41 Weltrekorde inne. Bild: AP/KEYSTONE

Die Suche nach der mehrfachen Weltmeisterin und Weltrekordhalterin im Apnoetauchen – das ist das Tauchen mit einem Atemzug und ohne Tauchgerät – blieb ergebnislos, wie die Lokalpresse vom Mittwoch berichtete. Es bestehe praktisch keine Aussicht mehr, dass die Taucherin lebend gefunden werde, berichtete die Zeitung «Diario de Mallorca».

Unterwasser-Roboter eingesetzt

Bei der Suche wurde auch ein Spezialunternehmen eingeschaltet, das einen Unterwasser-Roboter einsetzte. Wegen der Meerestiefe von 80 bis 100 Metern galt es nach Angaben des Blattes als unmöglich, den Meeresboden von Tauchern absuchen zu lassen.

Die Guardia Civil kündigte an, sie werde in den nächsten Tagen noch mit zwei Booten darüber wachen, ob der Körper der Taucherin an die Oberfläche gelange oder an die Küste geschwemmt werde. 

41 Weltrekorde

Die Familie der Russin und der Taucher-Verband Aida teilten in einem gemeinsamen Communiqué mit, Moltschanowa habe bei Formentera in Tiefen von 30 bis 40 Metern getaucht. Dort sei sie möglicherweise in eine starke Unterwasserströmung geraten.

Die Russin gilt als die beste Freitaucherin der Welt. Wie auf ihrer Homepage nachzulesen ist, hält sie 41 Weltrekorde und hat bei Weltmeisterschaften 23 Goldmedaillen gewonnen. (whr/sda/dpa)

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