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Brasiliens Umweltministerin legt sich mit Gisele Bündchen an – diese ist «überrascht» 



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Supermodel Gisele Bündchen hat im Streit mit Brasiliens neuer Landwirtschaftsministerin Tereza Cristina ihre Arbeit als Umweltaktivistin verteidigt.

«Es überrascht mich, meinen Namen negativ erwähnt zu sehen, weil ich mich für die Umwelt einsetze», schrieb das brasilianische Model am Mittwoch (Ortszeit) an ihre 4.8 Millionen Follower im Kurzbotschaftendienst Twitter.

Sie reagierte damit auf Kritik Cristinas, die in der neuen brasilianischen Regierung des rechtsradikalen Präsidenten Jair Bolsonaro als besonders umstritten gilt.«Entschuldigung Gisele, aber Sie sollten unsere Botschafterin sein und sagen, dass Ihr Land (die Umwelt) schützt», hatte Cristina erklärt und Bündchen vorgeworfen, «ohne Wissen» Kritik zu äussern.

Gisele Bündchens letzter Lauf

Das 38-jährige Model, das in den USA lebt, verwies am Mittwoch auf langjährige Erfahrung in Umweltfragen: «Seit 2006 unterstütze ich Projekte und engagiere mich für gesellschaftlich-ökologische Zwecke.»

Zwar erwähnte sie die Landwirtschaftsministerin nicht direkt, deutete aber an, mit Brasilien für die Umwelt zusammenarbeiten zu wollen. Bündchen setzt sich seit Jahren für den Umweltschutz ein, unter anderem als Uno-Sonderbotschafterin für Naturschutz.

epa07257595 Brazilian newly inaugurated President Jair Bolsonaro (C-L) welcomes new Brazilian Minister of Agriculture Tereza Cristina (C-R), during his inauguration ceremony at the Planalto Palace in Brasilia, Brazil, 01 January 2019. A far-right president leads the biggest Latin America democracy for first time since the end of military rule (1964-1985). Bolsonaro defeated candidate Fernando Haddad in the runoff, held last October, receiving 55 percent of the vote.  EPA/JOEDSON ALVES

Tereza Cristina mit Jair Bolsonaro. Bild: EPA/EFE

Umweltaktivisten sind besorgt, dass die engen Verbindungen Bolsonaros zur Agrarlobby ein Todesstoss für den Umweltschutz in Brasilien bedeuten könnten. Ministerin Cristina ist eine Vertreterin der Agrarwirtschaft. Kritiker befürchten eine beschleunigte Abholzung am Amazonas, um neue Anbau- und Weideflächen für die Landwirtschaft zu schaffen. (aeg/sda/afp)

Gisele Bündchen

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