DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bankräuber graben 60 Meter langen Tunnel in Brasilien – vergeblich



In Brasilien haben Polizisten einen Bankraub vereitelt und dabei einen mehr als 60 Meter langen Tunnel entdeckt. Eine kriminelle Organisation habe am Sonntagmorgen (Ortszeit) die Verwaltungszentrale der Staatsbank Banco do Brasil in Campo Grande, der Hauptstadt von Mato Grosso do Sul, ausrauben wollen.

Dies teilte die Zivilpolizei des südlichen Bundesstaates mit. Dafür habe die Bande, die auf Banküberfälle im ganzen Land spezialisiert sei, den Tunnel gegraben. Mehrere Mitglieder der Gruppe seien festgenommen worden.

Tunnel für Bankraub in Brasilien

Mehrere Menschen wurden verhaftet. Bild: Polícia Civil/Divulgação

Nach einem Bericht des Nachrichtenportals G1 erreichten die Polizisten in den frühen Morgenstunden ein Haus, das die Bande benutzte. Dort erwischten sie demnach die mutmasslichen Bankräuber beim Graben des Tunnels. Dieser sei bereits unter dem Bankgebäude verlaufen. Dem Bericht zufolge gab es einen Schusswechsel, bei dem zwei Kriminelle getötet wurden. Mehr als sechs Monate lange Ermittlungen einer Sondereinheit waren der Polizei zufolge dem Einsatz vorausgegangen. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Durch diesen Tunnel brach Drogenboss «El Chapo» aus dem Gefängnis aus

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Erdrutsch spült 200 Särge in italienischem Küstenort ins Meer

In dem ligurischen Küstenort Camogli sind bei einem Erdrutsch Teile des hoch über dem Meer liegenden Friedhofs mit Dutzenden Särgen in die Tiefe gestürzt. Zusammen mit Stein und Geröll aus der Klippe rauschten bei dem Unglück vom Montag auch Särge direkt ins Wasser.

«Die Suche nach den vom Unglück betroffenen menschlichen Überresten läuft noch», sagte Bürgermeister Francesco Olivari am Dienstag. Feuerwehr, Küstenwache und andere Helfer hatten schon kurz nach dem Abbruch unterhalb des …

Artikel lesen
Link zum Artikel