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FILE - In this May 17, 2020 file photo, Brazil's President Jair Bolsonaro, wearing a protective face mask as a precaution against the spread of the new coronavirus, joins in a protest against the Supreme Court and Brazil's National Congress,  in Brasilia, Brazil. A profanity-laced video showing Bolsonaro expressing frustration at his inability to get information from police and vowing to change Cabinet ministers if needed to protect his family was released Friday, May 22, 2020, at the order of a Supreme Court justice in a new blow to a president whose popularity has been sagging. (AP Photo/Andre Borges, File)

Der rechtsextreme brasilianische Präsident Jair Bolsonaro. Bild: AP

«Ich werde eingreifen» – Video zeigt, wie Bolsonaro Bundespolizei beeinflussen wollte



Ein Video hat den Vorwurf der politischen Einflussnahme auf die Bundespolizei in dem Verfahren gegen den rechten brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro verfestigt. Die mit Spannung erwartete Aufnahme einer Kabinettssitzung von April als möglicher Beweis wurde am Freitag (Ortszeit) von einem Richter des Bundesgerichtshofs in Brasília bis auf einige Teile freigegeben, in der über andere Länder diskutiert wird.

«Ich habe die Macht, und ich werde in alle Ministerien eingreifen», sagt Bolsonaro in dem Video. Er habe schon versucht, «Leute unserer Sicherheit» in Rio, wo der Bolsonaro-Clan wohnt, auszutauschen und es sei ihm nicht gelungen. «Das ist vorbei. Wenn ich jemanden nicht austauschen kann, tausche ich seinen Chef aus. Und wenn ich seinen Chef nicht austauschen kann, tausche ich den Minister aus. Punkt.»

Bolsonaro behauptet, er habe seinen persönlichen Sicherheitschef gemeint. Tatsächlich aber besetzte er sowohl den Posten des Chefs der Bundespolizei als auch den des Direktors der Bundespolizei in Rio de Janeiro vor kurzem neu. Justizminister Sergio Moro erklärte seinen Rücktritt, nachdem Bolsonaro mit dem Bundespolizei-Chef einen engen Vertrauten Moros entlassen hatte. Berichten zufolge war die Polizei dabei, zwei politisch aktive Söhne des Präsidenten zu belasten. (sda/dpa)

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12 Zitate, die eigentlich alles über Brasiliens neuen Präsidenten Bolsonaro sagen

Rio ist quasi pleite. Drogengangs machen sich dies zu nutze

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53Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Corrado 24.05.2020 23:28
    Highlight Highlight Vieles von hier Geschriebenem kann ich mindestens nachvollziehen und bin teilweise einverstanden.
    ICH lebe derzeit hier in Brasilien, mitten drin, erlebe es tatsächlich.
    Und ich frage mich: WO sind die so genannten "Umweltschützer"?? Im Video sagt der Umweltminister unmissverständlich, dass jetzt wo alle nur noch über Corona reden, der beste Zeitpunkt sei für einfache Einflussnahme und Gesetzesänderungen im Umweltschutz. Sprich: den Grossgrundbesitzern noch mehr Rechte zuschanzen, den Amazonas noch weiter abzubrennen - denn niemand kümmere sich derzeit um dies! WO SEID IHR UMWELTSCHÜTZER?
  • Coringa 24.05.2020 21:16
    Highlight Highlight Es scheint als ob das Volk die verfassungsrechtlich legitimierten und somit demokratischen "Eingriffe" des Präsidenten durchaus befürwortet. Spontane Massenkundgebung der Bevölkerung in Brasilia:

    Play Icon



  • Coringa 24.05.2020 15:39
    Highlight Highlight Es ist traurig mitanzusehen, dass Nachrichtenagenturen Fake News in die Welt tragen und diese hier ungefiltert abgedruckt werden. Dies insbesondere, wenn sogar das Flaggschiff der Bolsonaro Hetze "GLOBO" Falschmeldungen, die zuvor als gross aufgemachten Skandal aufgebauscht wurden, kleinlaut widerruft:

    Play Icon


    Wann kommt der Widerruf der Agenturen und von Watson?

    Und ja, die Ernennung von Staatsministern ist, gemäss brasilianischer Verfassunt, ein Vorrecht des Präsidenten.
  • Coringa 23.05.2020 22:01
    Highlight Highlight Interessant zu verfolgen, dass immer die gleichen "Partisanen" Kommentare abgeben, um die Meinung fernab des tatsächlichen Geschehens in der CH zu beeinflussen... Gerne werde ich mich zu den Fakten vor Ort in den nächsten 24h äußern, insofern meine Kommentare aufgeschaltet werden.
    • swisskiss 24.05.2020 06:42
      Highlight Highlight Coringa: Interessant Deine Wortwahl, die Kritiker von Bolsonaro als Partisanen zu bezeichnen, Kritik als Beeinflussung zu betrachten und nur Kommentare abzugeben, die sich kritisch mit diesem Politiker beschäftigen.
      Da könnte tatsächlich der Verdacht aufkommen, dass du als Anhänger dieses Rechtsextremen, seine Handlungsweise verteidigen willst, völlig egal, wie die Sachlage ist.
      Aber eines kann ich Dir versichern. Einen Faschisten erkennt man sehr gut auch aus der Distanz.
    • Ninha 24.05.2020 12:18
      Highlight Highlight Diese "Partisanen" werden sich immer zu Worte melden um eure Lügen aufzudecken. Wir haben euch lange genug ignoriert und euren Wahnsinn verbreiten lassen. Wir haben euch unterschätzt und das kritische Denken der Gesellschaft überschätzt. Jetzt ist genug mit alternativen Fakten.

      Auch wenn es uns viel mehr Anstrengung kostet eure Lügen aufzudecken, als es euch kostet diese zu verbreiten, wir werden nicht aufhören!
  • swisskiss 23.05.2020 21:46
    Highlight Highlight So als Denkanstoss, dass der rechte Weg nicht der rechte Weg ist.
    • Corrado 24.05.2020 23:16
      Highlight Highlight Auch nicht der linke.....
  • Ninha 23.05.2020 17:52
    Highlight Highlight Nun habe ich auch die Aussagen der anderen Minister gehört. Nicht minder gefährlich und widerlich! Dieses "Cabinete do ódio" ist eine Schande für die Menschheit und ich hoffe die Geschichte wird ihnen ihren gerechten Platz erweisen. Nämlich in der Bedeutungslosigkeit der Geschlagenen.
  • Bluestar Bannen 23.05.2020 11:33
    Highlight Highlight Wieder einer der als Korruption's Bekämpfer Gewählt wurde und erhalten hat man wieder einen Bekämpfer der Korruption's Bekämpfer!
    Brasilien hinterlässt immer mehr den Eindruck, bei den eher Linken wird jedes Mittagessen als Korruption betrachtet und bei den Eigenen wird alles Ignoriert oder mit Machtmissbrauch zum Schweigen gebracht!
    Bei Lula musste man sogar die Beweise Fälschen! Das war der jetzt Zurückgetretene Moro! LOL
    • Ninha 23.05.2020 14:40
      Highlight Highlight Vor Moro müssen wir uns als nächstes on Acht nehmen.
    • Juliet Bravo 23.05.2020 19:41
      Highlight Highlight Ich hab letztens den Film „Democracia em Vertigem“ (The Edge Of Democracy; bei Netflix) geschaut. Da wird dokumentiert, was sich in den letzten Jahren abgespielt hat. É uma vergonha!
    • Ninha 23.05.2020 20:07
      Highlight Highlight @Juliet - ich habe es während der Zeit von Trump's Impeachment geschaut (scheint ja bereits ein Jahrhundert her zu sein) und konnte mich nur schämen.
      Dagegen schien der Prozess gegen Trump richtig zivilisiert.
  • loquito 23.05.2020 10:57
    Highlight Highlight Aber Lula war korrupt... Ja, ne ist klar. Also es ist schon lächerlich...
    • Ninha 23.05.2020 14:42
      Highlight Highlight Der PT WAR korrupt. Wir müssen endlich mit dem Whatabouptismus aufhören, wenn wir wirkliche Lösungen wollen.

      Ich weiss nicht wie Brasiliem zu retten ist, aber Lula IST NICHT DIE LÖSUNG. Und ich sage das aus der Tiefe meines roten Herzens!
    • Juliet Bravo 23.05.2020 19:29
      Highlight Highlight Die Linke muss sich so oder so völlig neu sortieren. Und Lula ist alt geworden.
  • HerbertKappel 23.05.2020 10:38
    Highlight Highlight Das Mittelalter ist nah !
    Und solche Typen werden immer mehr !

    Kopfschüttelnd
  • Unicron 23.05.2020 09:56
    Highlight Highlight Weg mit dem Typen!
  • Bambusbjörn aka Planet Escoria 23.05.2020 09:53
    Highlight Highlight Faschist bleibt Faschist.
    Es wird sich erst etwas ändern, wenn Bolsonaro zum Teufel gejagt wurde.
    • Max Dick 23.05.2020 11:43
      Highlight Highlight Als ob Bolsonaro das Problem wäre. Seine Vorgänger waren keineswegs anders.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 23.05.2020 12:14
      Highlight Highlight @Max
      Und?
      Hast du ausser vollkommen sinnlosem whataboutism auch etwas richtiges in petto oder kommt jetzt einfach nur dümmliches Gejammer im Stil von "Ja aber die Linken...."?
    • Corrado 24.05.2020 23:33
      Highlight Highlight Da wäre ich jetzt aber auf DEINE Ideen gespannt. Die Politik in Brasilien ist verrucht - seit ewigen Jahren. Bring bitte deine Lösungen. Danke
  • Ninha 23.05.2020 09:48
    Highlight Highlight Ich habe mir jetzt dieses Video 20min lang angetan.
    Es ist widerlich, vulgär, verstörend und beängstigend. Und das schlimmste, ich sehe noch kein Ende.

    Bleibt schlussendlich doch nur das Militär als Rettung für die Demokratie? Ich kann es nicht fassen, dass ich mir diese Frage stellen muss... 💔
    • loquito 23.05.2020 10:56
      Highlight Highlight Das Militär ist NIE Retter in Lateinamerika! NIEMALS NIE NIE NIE...
    • Magnum 23.05.2020 13:52
      Highlight Highlight Zitat
      «Bleibt schlussendlich doch nur das Militär als Rettung für die Demokratie? Ich kann es nicht fassen, dass ich mir diese Frage stellen muss...»

      @Ninha
      Ich habe mir mit vergleichbarer Fassungslosigkeit die gleiche Frage vor einigen Jahren in Bezug auf die Türkei und Erdogan gestellt. Bis Erdogan dann einen Putschversuch fingierte und so auch noch das Militär als Rivalen auszuschalten vermochte.
    • Ninha 23.05.2020 14:37
      Highlight Highlight @loquito- Genau deshalb macht mir diese Situation ja so Sorgen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dageka 23.05.2020 09:38
    Highlight Highlight Hoffen wir Brasilien lernt aus diesem Griff ins Klo.
    • Ninha 23.05.2020 10:06
      Highlight Highlight Dagegen spricht die unglaubliche Vergesslichkeit und Ignoranz gegenüber der eigenen Geschichte.

      Mich hat fast der Schlag getroffen, als ich in den 10er Jahren wieder in meiner Heimatstadt war und feststellen musste, dass mein Volk Fernando Collor wieder in den Senat gewählt haben.
      Ich war 9 und in der Schweiz als er impeacht wurde. Ich habe es nicht vergessen... Ich frage mich noch immer, wie sie es konnten.
    • Der Kritiker 23.05.2020 11:03
      Highlight Highlight Panic4Clicks, aus dem linken Klo kamen sie ins rechte Klo, welches - leider Gottes - noch mehr stinkt. Was bildungsfernes Fernsehen, gepaart mit dem Aufkommen evangelikaler Kleinstgemeinden mit einer schlecht ausgebildeten Bevölkerung anstellt, ist in diesem "Meltin Pot" eindrücklich und erschreckend zugleich nachzuverfolgen. Wenn man es nicht selber miterlebt hat, kann man es nicht verstehen. Ob links oder rechts spielt in Brasilien gar keine Rolle. Es stellt sich nur die Frage nach der Ehrlichkeit, und diese traue ich nur Marina Silva zu.
    • Kalle Blomquist 23.05.2020 11:35
      Highlight Highlight Das Problem ist bzw war, dass bei den Wahlen nur Klos zur Auswahl standen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • homo sapiens melior 23.05.2020 09:10
    Highlight Highlight Diktatur im Anmarsch?
    Trump macht dasselbe.
    Die "Washington Post" macht sich gar Sorgen, ob Trump ein Wahlergebnis akzeptieren wird, das einen anderen zum Präsidenten macht. Und das seine schwer bewaffneten Groupies dann durchdrehen könnten.
    Das ist etwas, was ich mich auch schon länger frage. Was könnte da passieren?
    Wer kennt sich da aus? Was geschieht, wenn Trump sich weigert, das präsidale Amt an einen korrekt gewählten Nachfolger zu übergeben? Könnte er sich halten?

    https://www.washingtonpost.com/opinions/2020/05/14/we-need-prepare-possibility-trump-rejecting-election-results/
    • Wiedergabe 23.05.2020 11:15
      Highlight Highlight Naja, Trump hatte im 2016 schon vorsorglich vor der Wahl behauptet sie sei manipuliert, weil er Angst vor einer Niederlage hatte.
      Und die Erfahrungen die letzten Jahre mit dem selbstkritikfreien Lügenbaron lässt darauf schliessen dass er sicher nicht die Wahl anerkennen wird.
      Entweder wird das jemand aus seinem Team kommunizieren oder er däubelet bis ... Keine Ahnung.
      Da wird Donnie sicher mal wieder einen Präzedenzfall provozieren.
    • rodolofo 23.05.2020 12:49
      Highlight Highlight Die Armee müsste putschen.
      Das ist aber eher unwahrscheinlich, da das Militär und die Geheimdienste als "Staat im Staate" auch unter einer demokratischen Regierung freie Hand haben.
      Ich glaube sogar, dass sie einen berechenbaren Präsidenten Biden dem unberechenbaren Trump vorziehen, wenn es hart auf hart käme und Trump und seine rechtsextremen Neofaschisten putschen wollten.
  • Tschowanni 23.05.2020 08:49
    Highlight Highlight Der kann Trump die Hand geben, sind beides dieselben geistigen Tieffliger
    • Ninha 23.05.2020 18:43
      Highlight Highlight Wäre Trump Präsident eines anderen Landes als der USA, wäre er nicht im mindesten so gefährlich wie Bolsonaro. Bolsonaro ist bösartig, Trump dagegen nur ein quängelendes Kind.
  • Lord_Mort 23.05.2020 08:47
    Highlight Highlight Da sieht man mal was passiert, wenn Faschisten und Nationalisten an der Macht sind. Die weltweite Entwicklung macht mir sorgen, wenn ich sehe wie Menschen mit solch einer Ideologie wie Unkraut aus dem Boden schiessen.
    • Max Dick 23.05.2020 11:45
      Highlight Highlight Als ob Bolsonaros Vorgänger der Arbeiterpartei irgendwie anders gewesen wären.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 23.05.2020 12:15
      Highlight Highlight Komm schon Max, lass das Gejammer und die Ablenkungen.
      Du machst dich lediglich lächerlich.
    • Magnum 23.05.2020 12:32
      Highlight Highlight @Max Dick

      Auch wenn Sie hier verzweifelt versuchen, Bolsonaro nur als die andere Seite einer rostigen Medaille darzustellen: Das ist einfach nur falsch.

      Bolsonaros selbst wie seine Söhne und Frau sind eng mit Paramilitärs (ehemaiige Polizisten und Soldaten) verbandelt, die politische Morde begehen, aber auch im Drogengeschäft mitmischen. Der Mord an Marielle Franco dürfte von genau diesen Gruppen begangen worden sein.

      Mit seiner Rhetorik macht Bolsonaro knallhart Stimmung gegen LGBTQI-Menschen und Eingeborene im Amazonas. Die Folgen sind Mord und Totschlag. Die Fratze vom Faschismus eben.
  • rodolofo 23.05.2020 07:49
    Highlight Highlight Solche "aktive Söhne" gibt es auch in der Türkei und in den Philippinen.
    Ein Sohn von Erdogan soll in Waffenlieferungen an den IS verwickelt sein, und ein Sohn von Duterte soll in den Drogenhandel verwickelt sein.
    Kriminalisiert und eingesperrt werden aber jene mutigen JournalistInnen, welche diese Machenschaften aufdeckten!
    In Brasilien läuft es offensichtlich nach dem selben, rechtsnationalistisch-faschistischen Strickmuster ab.
    Und in den USA, in China, in Russland, in Ungarn, in Polen (schier endlose Aufzählung von Ländern).
    Getötet werden die Überbringer von schlechten Nachrichten...

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