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Boris Johnson zum Bruch mit der EU: «Grossartiger Moment für dieses Land»

Der britische Premier Boris Johnson hat den finalen Bruch mit der Europäischen Union als Meilenstein für sein Land hervorgehoben.



Zum Jahreswechsel tritt Grossbritannien nach einer elfmonatigen Brexit-Übergangsphase auch aus dem EU-Binnenmarkt und der Zollunion aus. «Dies ist ein grossartiger Moment für dieses Land. Wir haben die Freiheit in unseren Händen, und es liegt nun an uns, das Beste daraus zu machen», sagte Johnson am Donnerstag in seiner Neujahrsansprache ans britische Volk. Grossbritannien könne Dinge nun anders machen – «und wenn nötig besser als unsere Freunde in der EU».

Grossbritannien war nach 47 Jahren Mitgliedschaft bereits Ende Januar 2020 aus der EU ausgetreten. Das in letzter Minute mit der EU ausgehandelte Handels- und Partnerschaftsabkommen soll nun einen harten Bruch vermeiden. Wichtigster Punkt ist, dass im Warenhandel auch künftig keine Zölle und Mengenbeschränkungen gelten.

epa08911632 A handout photo made available by n10 Downing street shows Britain's Prime Minister Boris Johnson after signing the Trade and Cooperation Agreement between the UK and the EU, the Brexit trade deal, at 10 Downing Street London, Britain, 30 December 2020.  EPA/ANDREW PARSONS / DOWNING STREET HANDOUT  The Image can not be altered in any form. HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

30. Dezember 2020: Ein historischer Tag im diplomatischen Spiessrutenlauf der Brexit-Verhandlungen. Der britische Premier Boris Johnson unterzeichnet den Vertrag. Bild: keystone

Zudem regelt der knapp 1250 Seiten starke Vertrag viele weitere Themen, darunter Fischfang und Zusammenarbeit bei Energie, Transport, Justiz, Polizei. In mehreren Bereichen bleibt Grossbritannien dadurch weiter an europäische Standards gebunden.

Dennoch gibt es grosse Änderungen. So werden an den Grenzen künftig Kontrollen nötig, weil Standards überprüft werden müssen, unter anderem bei Agrarprodukten. Für Bürger ist die Möglichkeit des einfachen Umzugs vorbei. Auch die Visafreiheit bei Reisen ist künftig zeitlich begrenzt. (sda/dpa)

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